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4.11.2004
Terror, Trauer - und neuer Terror?
Der Nord-Kaukasus zwei Monate nach dem Massaker von Beslan
Von Sabine Adler

Ein Mann trägt ein verletztes Kind aus der Schule in Beslan (Bild: AP)
Ein Mann trägt ein verletztes Kind aus der Schule in Beslan (Bild: AP)
Zwei Monate sind seit dem Massaker von Beslan vergangenen. Anfang September hatte ein Terrorkommando, dem vor allem muslimische Inguschen und Tschetschenen angehörten, eine Schule in Beslan im christlich geprägten Nord-Ossetien überfallen und 1300 Menschen als Geiseln genommen. Bei der Befreiungsaktion starben über 300 Geiseln, darunter viele Kinder. In Beslan wird inzwischen eine neue Schule gebaut, doch die Trauer und psychischen Folgen für die Überlebenden sind längst nicht vergangen. In der Region wächst die Sorge vor Vergeltungsaktionen der Nord-Osseten. Alte Wunden im Nordkaukasus sind wieder aufgerissen
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