WeltZeit
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Montag - Donnerstag • 18:05
8.11.2004
Der Osten strahlt
Atomkraft in der neuen EU
Von Eberhard Nembach und Christoph Scheffer

Die Erweiterung der Europäischen Union stärkt die Atomindustrie. Zwar hat Brüssel neue Mitglieder und Beitrittskandidaten wie Bulgarien gezwungen, marode Reaktoren abzuschalten. Gleichzeitig fördert die Gemeinschaft dort den Weiter- oder Neubau von Atomkraftwerken.

Anders als im Westen Europas stößt die Kernenergie im Osten des Kontinents kaum auf Widerstand. Mancherorts gerät ihr Ausbau fast schon zum patriotischen Projekt. Atomkritiker haben es schwer in Osteuropa, wo wenig Interesse an Debatten über Sicherheitsstandards von Reaktoren herrscht.

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