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18.11.2004
"Wir sind ein Volk gehorsam wie Schafe"
Die Uighuren am Fluss Tarim
Von Johannes Kaiser

Im äußersten Nordwesten Chinas, am Rande der Wüste Taklamakan schlängelt sich der Fluss Tarim durch die größten zusammenhängenden Pappel-Auwälder der Welt. Doch die Niederungen des Flusses sind durch die Ausweitung des Baumwollanbaus und der Weidewirtschaft bedroht. Das 40 Kilometer breite und 100 Kilometer lange Naturschutzgebiet wird zudem durch übermäßige Wasserentnahmen für die Landwirtschaft am Oberlauf des Tarim bedroht. Die muslimischen Uighuren, die dort seit langem siedeln, fühlen sich durch die chinesischen Behörden getäuscht.

Weiteres Thema: Die Kosten des Wunders - Ökonomie contra Ökologie in China von Kerstin Lohse


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