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4.1.2005
Verblühende Rosen
Georgien ein Jahr nach dem Machtwechsel
Von Nino Ketschagmadse

Micheil Saakaschwili wurde vor einem Jahr zum neuen georgischen Präsidenten gewählt (Bild: AP)
Micheil Saakaschwili wurde vor einem Jahr zum neuen georgischen Präsidenten gewählt (Bild: AP)
Die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit Schewardnadses Korruptionssumpf brachte Micheil Saakaschwili und seine Mitstreiter bereits im Zuge der so genannten Rosenrevolution im November 2003 kommissarisch an die Regierung.

Nach seiner offiziellen Wahl - heute vor einem Jahr - zum neuen Präsidenten in Georgien versprach er unter anderem die Erhöhung der Renten und Staatsgehälter, und die "Wiedereingliederung" der abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien, die sich Anfang der 90er Jahre von der kleinen Kaukasusrepublik losgelöst hatten. Nach der anfänglichen Euphorie über den neuen Machthaber mehrt sich nun wieder die Kritik. Besonders bei den Armen - sie bilden etwa 80 Prozent der georgischen Bevölkerung.

Weiterer Beitrag: Großes Interesse an einem kleinen Land - Aserbeidschan von Gesine Dornblüth

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