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17.1.2005
Hilfe gegen Hoffnungslosigkeit
Einsatz auf Sri Lanka
Von Martin Breitkopf

Weite Küstenstreifen von Sri Lanka wurden durch die Flutkatastrophe zerstört.  In Maddampegama wird eine Hütte weggespült. (Bild: AP)
Weite Küstenstreifen von Sri Lanka wurden durch die Flutkatastrophe zerstört. In Maddampegama wird eine Hütte weggespült. (Bild: AP)
20 Jahre lang dauerte der Bürgerkrieg zwischen Tamilen und Singhalesen auf Sri Lanka. Vor drei Jahren wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt. Aber die anschließenden Friedensgespräche brachten keinen Durchbruch. Dann kam die Flut und mit ihr die Hoffnung, das gemeinsame Leid könne zur Überwindung des Konfliktes beitragen.

Doch als die Regierung verhinderte, dass UN-Generalsekretär Kofi Annan die zerstörten Tamilen-Gebiete im Norden des Lands besuchte, schwanden die Aussichten auf Versöhnung. Vertreter der Tamilen beklagten bald die mangelnde Hilfe aus Colombo für ihre Region. Tatsächlich sind bislang nur wenige Helfer in den von Bürgerkrieg und Flut zerstörten Norden Sri Lankas gekommen.

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