WeltZeit
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14.2.2005
Einsame kleine Kaiser
Die Folgen der Ein-Kind-Politik in China
Von Kerstin Lohse

China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde. Deshalb setzte die chinesische Führung vor 25 Jahren mit drastischen Mitteln die Ein-Kind-Politik durch. Jetzt wird der Erfolg dieser rigorosen Maßnahme gefeiert: In den vergangenen Jahren wurden immer weniger Kinder geboren. Mit dem Rückgang der Geburtenrate sank auch die Sorge vor Hungersnöten. Nun gibt es allerdings andere Probleme: Viele Eltern haben in den letzten Jahren auf einen männlichen Stammhalter gesetzt und weibliche Föten abgetrieben. Inzwischen herrscht Frauen- und Mädchenmangel in China, mit weit reichenden Folgen für die Gesellschaft.
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