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16.2.2005
"Wir säen den Samen und denken nicht an die Ernte"
Die Umweltbewegung in China
Von Johannes Kaiser

Schiffe fahren auf dem Jangste aus der fünfstufigen Schleuse am Drei-Schluchten-Staudamm in China (Bild: AP)
Schiffe fahren auf dem Jangste aus der fünfstufigen Schleuse am Drei-Schluchten-Staudamm in China (Bild: AP)
China hat das größte Wirtschaftswachstum weltweit, mit gravierenden Folgen für die Umwelt: Die Wüsten breiteten sich so schnell aus wie nirgendwo sonst, die Luftverschmutzung ist die schlimmste der Welt, viele Gewässer sind verseucht, der Ausstoß von Kohlendioxyd ist beängstigend. China drohe die ökologische Degeneration, warnte sogar Vizepremier Huang Ju kürzlich auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. China hat das Kyoto-Protokoll, das heute in Kraft tritt, nicht unterzeichnet, aber die Regierenden erlauben Umweltschutzverbänden Freiheiten wie sonst keiner politischen Gruppe.

Weiteres Thema: Die Wüste lebt - Die Drachenschatzberge 100 Kilometer vor Peking
Von Eva Corell

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