WeltZeit
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21.2.2005
"Alles umsonst"
Menschenhandel, ein florierender Wirtschaftsfaktor
Von Michael Fischer

Hunderttausende Menschen werden nach Schätzungen von Europol jedes Jahr in der Europäischen Union zum Ziel der Prostitution oder anderer Ausbeutung ihrer Arbeit zwangsverschleppt. International operierende Menschenhändler-Organisationen nützen auch Belgien als Umschlagplatz für ihre "Ware".

Von hier aus werden illegale Einwanderer aus Osteuropa als Arbeitskräfte für die Erdbeer-Ernte in Spanien oder zur Weinlese in Frankreich, Lateinamerikaner als billige Hausangestellte nach England und in die Schweiz, junge Frauen aus Nigeria und Südosteuropa als Prostituierte in die Bordelle Belgiens, Hollands und Englands vermittelt.

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