WeltZeit
Archiv | WeltZeit | Montag - Donnerstag • 18:05
16.9.2004
Freundliche Herrscher
Die Javaner in Politik und Wirtschaft Indonesiens
Von Willi Germund
Am 20. September entscheiden die Indonesier über ihren neuen Präsidenten. Amtsinhaberin Megawati Sukarnoputri, die Tochter des Staatsgründers Sukarno, möchte wieder gewählt werden. Kritiker werfen ihr Vetternwirtschaft und lustlose Regierungsführung vor. Ihr Gegenkandidat ist der Ex-General Susilo Bambang Yudhoyono, der versprochen hat, mehr für die Sicherheit im Lande zu tun und energisch gegen die Korruption vorzugehen.
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15.9.2004
Profiteure des Öls
Aserbeidschans Alijev-Regime
Von Gesine Dornblüth
Die Kaukasus-Republik Aserbaidschan wird von einem Familienclan beherrscht: Nach dem Tod seines Vaters ist jetzt Ilhalm Alijev Präsident des Landes. Er gibt sich als Demokrat und Freund des Westens, regiert aber wie sein Vater autoritär und lenkt die Gewinne aus dem Ölgeschäft in seine Tasche und die seiner Freunde.
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14.9.2004
Paradies mit unruhigen Nachbarn
Die Schwarzmeerregion Kubán
Von Andrea Rehmsmeier
Sonnenstrände und Nobelhotels, Weinberge und Reisfelder - die russische Schwarzmeer-Küste ist nicht nur mit bestem Klima gesegnet. Die Region um den Fluss Kubán zählt auch zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten des Landes. Das Erfolgsgeheimnis: Es ist die Bezirksregierung, die Investoren wirbt, selber Investitionen tätigt und zuteilt. Kubán probt den Durchmarsch vom postsowjetischen Transformationschaos ins Zeitalter der Global Player.
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13.9.2004
Ein schwieriger Fall
Alltag in russischen Gerichten (1)
Von Boris Schumatsky
Zu Sowjetzeiten hatten Tschetschenen einen guten Ruf in der Union. Sie galten als harte Arbeiter, die sich bei der Ölförderung im Polarkreis oder auf großstädtischen Baustellen ihr Einkommen sicherten. Nach der Anschlagserie der letzten Jahre gelten Tschetschenen heute in Russland als Terroristen und Banditen. Auch darum ging es vor einem Moskauer Gericht, als dort über eine Prügelei und Messerstecherei zwischen einem russischen Skinhead und einen Tschetschenen verhandelt wurde.
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9.9.2004
Ein Held des 11. September
Rudy Washington, früherer stellvertretender Bürgermeister New Yorks
Von Rainer Sütfeld
Während New Yorks damaliger Bürgermeister Rudy Giuliani am 11. September 2001 in einem Gebäude neben dem zusammengestürzten World Trade Center eingeschlossen war, hat sein Stellvertreter Rudy Washington die Katastrophenhilfe organisiert, das Chaos geordnet. Sobald klar war, dass Giuliani überlebt hatte trat er ins zweite Glied zurück.
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8.9.2004
Capitol Steps
Ein Satiretheater in Washington
Von Dieter Wulf
Das Schlimmste, was die Mitglieder des Satiretheaters Capitol Steps einem Politiker antun können, ist, seiner sich nicht anzunehmen. Seit über 20 Jahren macht sich die Satiretruppe über alle lustig, die in Amerika die Strippen ziehen. Und das äußerst erfolgreich. Mittlerweile sind die Capitol Steps ein Unternehmen mit über 40 hauptberuflichen Mitarbeitern und jährlichen Einnahmen von weit über drei Millionen Dollar. Nur nach dem 11. September verstummten die Satiriker für einige Tage.
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7.9.2004
Alltag im Ausnahmezustand
Eine jüdische und eine arabische Familie in Israel
Von Elisabeth Dopheide
Der Elektriker Abdo Sirhan ist Araber mit israelischem Pass. Er lebt mit seiner Familie im arabischen Viertel von Haifa. Sein Büro hat er in ein Straßencafe der Stadt verlegt. Dort sitzt er jeden Tag und wartet darauf, dass jemand per Handy seine Dienste bestellt. Die meisten seiner Kunden sind Juden. Manche nennt er Freunde. Die Levis leben in einer jüdischen Kleinstadt nahe Tel Aviv.
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6.9.2004
Freiheit für Wahrheit und Lügen
Medien im Nachkriegs-Irak
Von Björn Blaschke
80 Zeitungen erscheinen zurzeit in Bagdad, doch es werden immer weniger. Denn die Iraker zeigen kein großes Interesse. Das ist nicht verwunderlich, denn die meisten Blätter sind Boulevard- oder Propagandablätter.
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1.9.2004
Wildwest in Böhmen
Die Amerika-Sehnsucht der Tschechen
Von Christoph Scheffer
Amerika ist weit. Vor der Wende war das Land der unbegrenzten Möglichkeiten in der offiziellen tschechoslowakischen Propaganda das Reich des Bösen. Und auch heute ist eine USA-Reise für die meisten Tschechen unerschwinglich. Die traditionell Amerika-begeisterten Tschechen jedoch bauen sich ihren kleinen Wilden Westen vor der eigenen Haustür. Improvisierte Western-Städte und Erlebnis-Parks mit Indianer-Romantik sind ein 'typisch tschechisches' Sommer-Vergnügen, Wettbewerbe in Goldwaschen und Rodeo inklusive.
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31.8.2004
Zwischen Traum und Wirklichkeit
Die ersten 100 Tage der neuen Regierung in Indien
Von Christoph Heinzle
Nach ihrem überraschenden Wahlsieg im Mai hat die indische Kongresspartei viel versprochen. Vor allem will sie die Armen und Unterprivilegierten vom Wirtschaftsboom profitieren lassen. Die Links-Koalition unter Manmohan Singh hat erste Programme zur ländlichen Entwicklung aufgelegt. Gleichzeitig führt sie den Aussöhnungsprozess mit Pakistan fort und setzt den abgewählten Hindunationalisten eine Säkularisierungspolitik entgegen.
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