WeltZeit
Archiv | WeltZeit | Montag - Donnerstag • 18:05
30.8.2004
Die Schlacht wird härter
Wahlkampf in den USA
Von Julia Kastein
Heute beginnt in New York der Parteitag der Republikaner, der der Kampagne von Präsident Bush noch mehr Schwung verschaffen soll. Schon in den letzten Wochen ist der Wahlkampf zwischen dem Amtsinhaber und seinem Herausforderer Kerry deutlich schärfer geworden. Zum ersten Mal seit langem könnte die Außenpolitik eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung spielen.
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26.8.2004
Eine Zukunft für das Armenhaus
Haiti nach Aristide
Von Peter B. Schumann
Vor einem halben Jahr, am 29. Februar, trat Jean Bertrand Aristide als Präsident Haitis zurück, bedrängt von Rebellen, die der Hauptstadt Port-au-Prince immer näher rückten, und gedrängt von den USA und Frankleich. Seitdem ist eine Regierung an der Macht, die sich auf die "Gruppe der 184" stützt.
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25.8.2004
Bush oder Kerry
Die unentschlossenen Latinos in New Mexico
Von Sebastian Hesse-Kastein
New Mexico ist einer der US-Bundesstaaten, in denen die Wahlen im November entschieden werden. Denn auch in New Mexico sind die Wahlergebnisse für Republikaner und Demokraten erfahrungsgemäß nahezu gleich groß. Auf diese Staaten konzentrieren sich deshalb die Wahlkampfauftritte der Kandidaten Bush und Kerry. Nun leben in New Mexico viele Einwanderer aus Lateinamerika. Und diese Latinos sind nicht nur dort eine umworbene Wählergruppe.
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Die Enge in der Leichenkammer
Besuch in der Bagdader Gerichtsmedizin
Von Björn Blaschke
Die Pathologen in der Bagdader Gerichtsmedizin haben viel zu tun. Die Zahl der Leichen, deren Todesursache sie überprüfen müssen, hat sich nach ihren Angaben seit dem Sturz Saddam Husseins verdreifacht. Das hat mit den zahlreichen Anschlägen und bürgerkriegsähnlichen Kämpfen zu tun, aber auch mit zunehmender Gewaltkriminalität.
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24.8.2004
Die widerspenstige Schöne
Korsika
Von Christoph Heinemann
Seit 30 Jahren wird Korsika von Wellen der Gewalt heimgesucht. Meistens verursacht von extremen korsischen Nationalisten, denen die Autonomie, die die Regierung in Paris der Insel zugesteht, nicht ausreicht. Die Mehrheit der Korsen ist gegen die Gewalt und auch gegen die Loslösung von Frankreich. Korsika hat auch wirtschaftliche Probleme: Die EU-Subventionen werden in den nächsten Jahren geringer ausfallen. Die Insellage und die geringe Einwohnerzahl behindern Investitionen.
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23.8.2004
Safran statt Mohn
Die Schwierigkeit, das Drogenproblem in Afghanistan zu lösen
Von Volker Arnold und Ali Sadrzadeh
Immer wieder haben afghanische Politiker versichert, dass sie den Mohnanbau in ihrem Land unterbinden wollen. Und immer wieder ist das misslungen. Der Grund ist einfach: Mohn, aus dem Heroin hergestellt wird, bringt den Bauern einen weitaus höheren Gewinn als zum Beispiel der Anbau von Weizen. Inzwischen wird über ähnlich lukrative Ersatzprodukte nachgedacht: Rosenöl zum Beispiel oder Safran.
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19.8.2004
Post vom Minister
Umstrittene Landreform in Namibia
Von Thomas Kruchem
Angst geht um unter den fast 4000 weißen Farmern in Namibia. Viele von ihnen haben einen Brief vom Landwirtschaftsminister bekommen, in dem er sie auffordert, einen Preis für ihren Besitz zu nennen. Viele Farmer deuten dies als einen ersten Schritt zur möglichen Zwangsenteignung. In Namibia wird seit langem über eine gerechte Umverteilung von Land diskutiert. Bislang ist die Regierung dabei moderat vorgegangen. Seit 1996 wechselten auf freiwilliger Basis 130 große Landgüter den Besitzer. Auf den Flächen wurden 40.000 Menschen angesiedelt.
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18.8.2004
Fluch oder Segen?
Erdöl soll dem Tschad aus der Krise helfen
Von Susanne Babila
Die Benzinpreise klettern in Rekordhöhen - und alles schaut gebannt auf die arabischen Länder und die ehemalige Sowjetunion. Doch vom Ölpreisboom profitieren auch einige afrikanische Staaten: Seit ein paar Jahren versuchen deshalb die USA, ihren Einfluss in der Region zu erhöhen - und sich die Regierungen zu zuverlässigen Partnern heranzuziehen.
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17.8.2004
Im Schatten des Ararat
Neuanfang in Armenien
Von Hermann Krause
Als Armenien und Aserbaidschan vor zehn Jahren um die Enklave Berg Karabach Krieg führten, waren die Kaukasusrepubliken überall in den Schlagzeilen. Der Weg aus der Krise wird weniger aufmerksam beobachtet. Armenien ist eine Republik mit einer schweren Hypothek. Völkermord, wirtschaftlicher Niedergang und ein schweres Erdbeben mit etwa 40.000 Toten sind die Erben der Vergangenheit.
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16.8.2004
Der Fluch der Ayatollahs
Frauen im Iran
Von Karin Deckenbach
Vor fünf Jahren gingen iranische Studenten auf die Straße, um ihrem Unmut über das Regime Luft zu machen. In Folge kam es immer wieder zu Massenprotesten. Auf der institutionellen Ebene traten die Reformer für einen vorsichtigen Umbau des Gottesstaates an. Jetzt ist es still geworden im Land der Ayatollahs.
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