WeltZeit
Archiv | WeltZeit | Montag - Donnerstag • 18:05
12.8.2004
Sanaa rennt
Eine 800-Meter-Läuferin aus Gaza in Athen
Von Kai Adler
Wenn morgen die Olympischen Spiele eröffnet werden, wird sie voller Stolz mit der palästinensischen Nationalflagge ins Stadion von Athen schreiten: Sanaa Abu-Bkheet aus dem Flüchtlingslager Deir Balah in Gaza. In ihrem Flüchtlingslager hat die 19-jährige 800-Meter-Läuferin mittlerweile Heldenstatus erreicht.
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11.8.2004
Kranke Gesellschaft
Die Notwendigkeit von Reformen in Saudi-Arabien
Von Reinhard Baumgarten
Zahlreiche Zivilisten sind in den vergangenen Monaten in Saudi-Arabien Opfer von Terroranschlägen islamischer Fanatiker geworden. Auch wenn sich ihr Hass vielfach gegen Amerika, Israel und den Westen allgemein richtet - der Hauptfeind sitzt für Bin Laden und seine Anhänger nach wie vor im eigenen Land.
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10.8.2004
Aufstand im Namen Allahs
Muslime im Süden Thailands
Von Thomas Kruchem
Ende April versuchten mit Macheten bewaffnete Jugendliche im Süden Thailands, mehr als 15 Polizeiwachen und Posten der Zivilverteidigung anzugreifen. Die Polizei tötete über 100 der Angreifer. Dieses Blutbad ist der letzte Höhepunkt in einem schon Jahrzehnte dauernden Konflikt zwischen der Moslem-Minderheit im buddhistischen Thailand.
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9.8.2004
Verbranntes Land, geschundene Menschen
Die Lage in Darfur/Sudan
Von Reinhard Baumgarten
Im Krisengebiet Darfur im westlichen Sudan hat jetzt die Regenzeit begonnen. Doch es wächst nicht mehr viel in dem Gebiet von der Größe Frankreichs, in dem bewaffnete Reitermilizen Bauern aus ihren Dörfern vertreiben, ermorden und die Frauen vergewaltigen.
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5.8.2004
Der kurze Weg von Rio nach Antirio
Griechenland eröffnet Brücke über den Golf von Korinth
Von Panagiotis Kouparanis
Am Samstag geht für viele Griechen ein Traum in Erfüllung. Dann wird die Brücke über den Golf von Korinth zwischen Rio und Antirio für den Verkehr freigegeben. Für die Verbindung zwischen dem westgriechischen Festland und dem Peloponnes brauchen Autos dann nur noch vier Minuten und nicht mehr eine knappe Stunde auf den Fähren wie bisher.
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4.8.2004
Opfer des Weltmarkts
Kaffeebauern in Guatemala
Von Andreas Boueke
Kaffee ist das wichtigste landwirtschaftliche Produkt im Handel zwischen den reichen Industrieländern und den Ländern des Südens. Die fünf größten deutschen Kaffeekonzerne verdienen prächtig. In Guatemala hingegen, einem Land mit langer Tradition im Kaffeeanbau, bedroht die Krise der niedrigen Preise auf dem Weltmarkt die Existenzgrundlage zehntausender Kleinbauern.
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3.8.2004
Mit "Esprit" in den Urwald
Umweltverträglicher Tourismus im Süden Chiles
Von Karl-Ludolf Hübener
Douglas Tompkins hat mit "Esprit" Millionen verdient. Doch Anfang der 90er Jahre hatte er keinen Spaß mehr an seinem Mode- und Textilunternehmen, er verkaufte es für 150 Millionen Dollar. Von dem Geld erwarb Tompkins im Süden Chiles ein Stück des gemäßigten Regenwaldes, das so groß ist wie Hamburg und das Saarland zusammengenommen.
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2.8.2004
Zitadelle der Hoffnung in Palermo
Ein Franziskaner hilft Bootsflüchtlingen aus Afrika
Von Karl Hoffmann
Fast täglich landen in diesem Sommer Flüchtlinge aus Afrika an den Küsten Italiens, vor allem auf Lampedusa und Sizilien. Der gefährliche Seeweg auf altersschwachen und überfüllten Booten ist gefährlich und kostet eine unbekannte Zahl von Opfern. Auch die glücklich Gelandeten erwartet kein Schlaraffenland. Ihre Asylanträgre werden oft jahrelang nicht bearbeitet.
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29.7.2004
Arbeitsplatz Traumschiff
Auf einem Kreuzfahrtschiff in der Karibik
Von Martin Wagner
Vom Galadiner mit dem Kapitän bis zum Schnorcheln im kristallklaren Meerwasser - eine Kreuzfahrt in der Karibik gilt für viele als ein Traumurlaub. Fern von der Heimat in exotischen Gewässern unterwegs geht es um Erholung und Erlebnisse. Tagsüber werden die malerischen Inseln der Karibik erforscht, nachts wird auf dem Luxusdampfer gefeiert und gespielt. Damit die Gäste rund um die Uhr unterhalten werden, muss die Mannschaft an Bord hart arbeiten.
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28.7.2004
Paradies oder Gefängnis
Leben auf der Osterinsel
Von Andrea Böckmann
Die unter chilenischer Verwaltung stehende Osterinsel ist der Ort der Welt, der am weitesten entfernt liegt von jeglicher anderen Zivilisation. Die Insel ist klein - 24 Kilometer lang und 12 Kilometer breit in ihrer größten Ausdehnung. Vor allem die überlebensgroßen Steinköpfe hat die Insel zum Touristenmagneten gemacht. Damit sichern sie das Überleben ihrer Bewohner, auch wenn die Öffnung zur Außenwelt für manche das Leben stärker als gewollt verändert.
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