WeltZeit
Archiv | WeltZeit | Montag - Donnerstag • 18:05
27.7.2004
Wo aus Wasser Gold wird
Baden in Karlsbad, Marienbad und Franzensbad
Von Christoph Scheffer
Karlsbad ist fest in russischer Hand: Ausgewanderte Russen treffen sich dort mit Bekannten und Verwandten aus der alten Heimat und wer nach der Wende genügend Geld gemacht hat, kauft gleich ein ganzes Hotel. In Marienbad wird eher deutsch gesprochen und in Franzensbad, dem kleinsten der traditionsreichen tschechischen Bäder, wird Ruhe groß geschrieben. Die Tschechen, früher nicht gerade berühmt für ihre Freundlichkeit gegenüber russischen und deutschen Touristen, freuen sich inzwischen über die Gäste, bringen sie ihnen doch Geld und Wohlstand
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26.7.2004
Viel Umwelt, wenig Schutz
Bush, Kerry und die Umweltpolitik in den USA
Von Carsten Schmiester
Veraltete Kohlekraftwerke, die ungefiltert Ruß in die Luft blasen, Millionen benzin-schluckende Geländewagen, riesige kaum isolierte Sperrholzhäuser, in denen im Sommer die Klimaanlage und im Winter die Heizung nicht zur Ruhe kommen - die Amerikaner sind nach wie vor Weltmeister im Verbrauch von Energie.
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22.7.2004
Die hohle Gasse wird renoviert
Auf den Spuren von Wilhelm Tell
Von Joachim Schubert-Ankenbauer
Tell, das Bier, Tell, das Geschoss bei Schmerz und Fieber, Tell Superstar. Der Schweizer Nationalheld ist bis heute in der Alpenrepublik allgegenwärtig, auch als Marke für Wirtschaft und Tourismus. In diesem Jahr wird seiner besonders heftig gedacht. Der Anlass: Schillers Tell ist 200 Jahre alt geworden.
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21.7.2004
Städte der Welt: Reicher als Paris und New York
Leben in Surgut / Sibirien
Von Mirko Schwanitz
Öl und Gas haben in den letzten Jahren in Westsibirien zu einem bis dahin unbekannten Wohlstand geführt - nicht nur für wenige Reiche und Superreiche, sondern auch für eine breite Schicht der Bevölkerung. In Surgut, einer Großstadt östlich des Urals, ist der Reichtum zu besichtigen: modernste Hochhäuser, in denen auch im strengsten sibirischen Winter niemand über Kälte klagt; elegante Frauen, die nach der neuesten Mode gekleidet sind; Einkaufszentren, die keine Wünsche offen lassen.
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20.7.2004
Städte der Welt: “Müllhalde im Armani-Anzug“
Leben in Kinshasa
Von Ludger Schadomsky
Kinshasa ist laut, dreckig und chaotisch - eine Zumutung für die Sinne, sagen die einen. Für sie ist die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo ein Strafposten mit schlimmen Straßen, drückendem Klima, zu vielen Bettlern und ineffizienten Beamten.
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19.7.2004
Ins Herz der Mafia
Ein Ausflug nach Corleone
Von Aureliana Sorrento
Vielfach gilt die sizilianische Hauptstadt Palermo als Zentrum der Cosa Nostra, der italienischen Mafia. Tatsächlich aber ist die Bergstadt Corleone Hochburg der wichtigsten Clans, Geburtsort der Bosse der Bosse, die - wie italienische Staatsanwälte glauben - bis heute die Fäden der Cosa Nostra fest in der Hand halten.
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15.7.2004
Stadt der Superlative
Die Metamorphose Shanghais
Von Kerstin Lohse
Shanghai spiegelt Chinas Streben nach Größe, Anerkennung und Reichtum wieder wie keine andere Stadt im Land. Die ostchinesische Hafenstadt ist die Geburtsstätte des modernen China und das Aushängeschild chinesischer Reformpolitik. Shanghai ist aber auch ein Ort, in dem die Widersprüche zwischen Tradition und Moderne und zwischen Markt- und Planwirtschaft so deutlich werden wie an keinem anderen Ort Chinas.
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14.7.2004
Anders reisen
Sightseeing im Elendsviertel Rocinha
Von Gudrun Fischer
In Rio de Janeiro ist immer Feriensaison: An den Stränden von Copacabana und Ipanema tummeln sich Einheimische und Touristen, in sicherer Entfernung von den Favelas, den berüchtigten Armensiedlungen, in denen immer wieder die Gewalt explodiert. Weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde Rocinha, das größte Elendsviertel von Rio. Bei Schießereien zwischen rivalisierenden Drogengangs starben auch Unbeteiligte. Trotzdem gibt es in Rio Veranstalter, die Favela-Touren anbieten.
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13.7.2004
Kleine Zuwendungen
Über das Geben und Nehmen in Polen
Von Wojtek Mroz und Ernst-Ludwig v. Aster
Meldungen über Bestechlichkeiten erscheinen in Polens Medien mittlerweile fast so häufig wie der Wetterbericht. In ihrem letzten Fortschrittsbericht mahnte dann auch die EU-Kommission ungewöhnlich deutlich: "Es herrscht der Eindruck, dass die Korruption in Polen, die bereits auf relativ hohem Niveau ist, noch weiter zunimmt."
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12.7.2004
Wettlauf mit der Zeit
Stimmungsbild aus Bagdad
Von Marc Thörner
Sadr-City heißt das Armenhaus Bagdads, benannt nach dem unter Saddam Hussein hingerichteten Schiitenführer Ajatollah Al Sadr. Nachdem Saddam aus Bagdad verjagt worden war, begrüßten die Bewohner des Viertels die Amerikaner mit Blumen. Vor wenigen Monaten noch galt das Viertel als relativ ruhiger Ort. Jetzt traut sich kaum ein Fremder nach Sadr-City, wo die Aufständischen das Sagen haben.
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