WeltZeit
Archiv | WeltZeit | Montag - Donnerstag • 18:05
8.7.2004
Zwiespältige Schöne
Städte der Welt: Leben in Herat
Von Ali Sadrzadeh und Volker Arnold
Herat gilt als die Metropole Westafghanistans. Eine uralte Stadt am Knotenpunkt der alten Handelsstraßen zwischen Iran, Indien und Turkmenistan. Alexander der Große eroberte sie, nach ihm Dschingis Khan und Tamerlan. Aber Herat hat sie alle überlebt und seine kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung immer wieder zurückgewonnen. Auch von der sowjetischen Besatzung Afghanistans und von der Zeit der Taliban hat sich die Stadt schneller erholt als der Rest des Landes. Das Leben der Menschen dort unterliegt allerdings dem Diktat von Provinzgouverneur Ismael Khan, der sie wie ein absolutistischer Herrscher führt.
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7.7.2004
Hilfe aus dem Äther
Afrikas erstes Frauenradio
Von Ludger Schadomsky
Ugandas Frauen sind der Neid vieler Frauen auf dem afrikanischen Kontinent: Nur dort kann die Vizepräsidentin ihren Mann öffentlich der häuslichen Gewalt bezichtigen. Nur dort hat die Aids-Aufklärung Wunder bewirkt und nur dort ist Afrikas erstes Frauenradio ansässig. 16 Stunden am Tag, in Englisch und lokalen Sprachen, sendet MamaFM Aufklärungssendungen, die sich besonders an Frauen auf dem Land richten, für die das Radio das Fenster zur Welt ist.
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6.7.2004
Bunte Truppe
Die South African Navy Band
Von Susanne Bittorf
Früher war die 45-köpfige Marine-Band unter Commander Mike Oldham eine rein weiße Kapelle einer ebenso rein weißen Marine. Heute ist das nicht nur in Südafrika bekannte Orchester eine gemischte Truppe, die zuweilen auch in Zulu-Tracht auftritt; neben Militärmusik, Jazz und afrikanische Rhythmen spielt, weil sich ihre Mitglieder als Botschafter eines durch und durch farbigen Landes fühlen.
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5.7.2004
Die Hoffnung ist rund
An der Fußball-WM soll Südafrika genesen
Von Dagmar Wittek
Südafrika sieht sich als Fußballnation: Zwar sind die meisten Weißen, sie stellen aber nur zehn Prozent der Bevölkerung, eher Rugby oder Cricket-Fans, aber in den Townships, da wo die schwarze Bevölkerungsmehrheit lebt, läuft Samstag Nachmittag im Fernsehen Fußball oder wird auf den Sandplätzen gekickt. Jetzt bereitet sich die Nation auf die Weltmeisterschaft 2010 vor und hofft, dass König Fußball auch der lahmenden Wirtschaft Beine machen kann.
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1.7.2004
Dunkle Wolken über dem Turm der Freiheit
Erster Spatenstich für einen Neubau auf Ground Zero in New York
Von Rainer Sütfeld
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30.6.2004
Söldner statt Soldaten
Krieg als Ware
Von Sheila Mysorekar
Die Unternehmen heißen DynCorp, BDM, Booz-Allen Hamilton oder O'Gara. Sie residieren meistens in den USA oder Großbritannien und nennen sich 'Sicherheitsdienst' oder 'Militär-Consulting'. Ihre Angestellten sind zum großen Teil Ex-Militärs. Sie reparieren Hubschrauber, trainieren Soldaten, arbeiten als Leibwächter oder stehen als Söldner an den Fronten unerklärter Kriege. Sie sollen die Budgets der Verteidigungshaushalte entlasten, entziehen sie aber meistens nur der parlamentarischen und öffentlichen Kontrolle. Allein im Irak sollen derzeit 20.000 Sicherheitsdienstleister arbeiten.
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29.6.2004
„War es das wert?“
Wachsende Skepsis in den USA gegenüber Irak-Krieg
Von Kerstin Zilm
Vor einigen Monaten noch standen die meisten Amerikaner hinter der Irak-Politik ihres Präsidenten. Doch mit jedem Soldaten, der im Irak sein Leben verliert, schwindet die Zustimmung zur Antiterror- Politik von George W. Bush. Viele Amerikaner fühlen sich außerdem durch die Diskussion um die Folter-Fotos aufgeschreckt. Neuesten Umfragen zufolge steht inzwischen schon eine Mehrheit der Bevölkerung dem Einsatz im Irak skeptisch gegenüber.
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28.6.2004
Leben im Chaos
Wirtschaft und Wiederaufbau im Irak
Von Jörg Kaminski
Terror und Anschläge legen im Irak die Wirtschaft lahm. Die wichtigste Einnahme-quelle, das Öl, sprudelt viel zu langsam. Ausländische Investoren mit ihrem dringend benötigten Geld und Wissen kommen erst gar nicht oder haben das Land bereits wieder verlassen.
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24.6.2004
Gangster-Dämmerung
Japans organisiertes Verbrechen vor dem Aus
Von Martin Fritz
Yakuza heißen die Gangster in Japan. Sie sind oft in Banden organisiert, in denen eine strenge Hierarchie herrscht. Viele verdienen Geld im Bau- und Transportgeschäft und unterhalten gute Kontakte zu Politikern. Sie geben sich als aufrechte Patrioten und Ordnungsmacht.
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23.6.2004
Leben rund um die Uhr
Die Bundeswehr in Termez/Usbekistan
Von Michael Groth
Bis zur Wende war Termez im südlichen Zipfel Usbekistans für Fremde striktes Sperrgebiet. Denn die Sowjets nutzten die an der Grenze zu Afghanistan gelegene Stadt als Aufmarschgebiet für ihre Truppen. Heute stellen von dort aus deutsche Soldaten den Flugbetrieb von und nach Afghanistan sicher.
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