WeltZeit
Archiv | WeltZeit | Montag - Donnerstag • 18:05
18.1.2005
Bei Sonnenuntergang Krieg
Die Vertreibung der kolumbianischen Landbevölkerung
Von Rita Erben
In der kolumbianischen Provinz Choco werden enorme Bodenschätze vermutet: Gold, Kupfer, Nickel, Uran und Erdöl. Die Regierung plant große Infrastrukturprojekte und hofft auf ausländische Investoren. Doch solange die Guerilla Pipelines in die Luft jagt und Firmenangehörige entführt, meiden Unternehmer die Region.
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17.1.2005
Hilfe gegen Hoffnungslosigkeit
Einsatz auf Sri Lanka
Von Martin Breitkopf
20 Jahre lang dauerte der Bürgerkrieg zwischen Tamilen und Singhalesen auf Sri Lanka. Vor drei Jahren wurde ein Waffenstillstand ausgehandelt. Aber die anschließenden Friedensgespräche brachten keinen Durchbruch. Dann kam die Flut und mit ihr die Hoffnung, das gemeinsame Leid könne zur Überwindung des Konfliktes beitragen.
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13.1.2005
"Wir sind ein Volk gehorsam wie Schafe"
Die Uighuren am Fluss Tarim
Von Johannes Kaiser
Im äußersten Nordwesten Chinas, am Rande der Wüste Taklamakan schlängelt sich der Fluss Tarim durch die größten zusammenhängenden Pappel-Auwälder der Welt. Doch die Niederungen des Flusses sind durch die Ausweitung des Baumwollanbaus und der Weidewirtschaft bedroht.
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12.1.2005
Abschied von gestern
Eine Reise durch Rumänien
Von Susanne Glass
Rumänien ist ein Land im Übergang. Noch macht es den Eindruck, als existiere es in mehreren Epochen gleichzeitig. In manchen Regionen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, leben die Menschen so, als hätte es die Industrialisierung nicht gegeben. Aber erste Veränderungen und der Einbruch der Moderne sind auch dort zu spüren, nicht immer zur Freude der Menschen.
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11.1.2005
Russisches Roulette
Spielcasinos in Moskau
Von Juri Ginsburg
Moskau erlebt in vieler Hinsicht einen rasanten Aufschwung, auch bei den Glücksspielen. 60 Spielcasinos gibt es jetzt in der russischen Hauptstadt. Über Besuchermangel klagen sie nicht, denn in der Stadt leben 3500 Dollar-Millionäre. Der Jahresumsatz der Casinos wird auf zwei Milliarden Dollar geschätzt.
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10.1.2005
Vorbild für Darfur?
Friedensvertrag für den Süden Sudans
Von Meike Scholz
Nach 21 Jahren Bürgerkrieg gibt es im Süden Sudans Hoffnung auf dauerhaften Frieden. Regierung und Rebellen der SPLA unterzeichneten nun ein Abkommen über das Ende der Kampfhandlungen im Süden des Landes. Internationale Beobachter hoffen, dass diese Übereinkunft einmal ein Modell für die Krise in Darfur im Westsudan sein könnte.
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6.1.2005
Ein Funken Hoffnung
Die palästinensische Gesellschaft vor den Präsidentenwahlen
Von Frank Hessenland
Am 9. Januar wird in den palästinensischen Gebieten ein neuer Präsident gewählt. Die besten Chancen rechnet sich Ex- Premierminister Mahmud Abbas aus. Doch auf ihm lasten große Aufgaben: Die Verbesserung der palästinensischen Lebensverhältnisse, die Auseinandersetzung mit der Hinterlassenschaft der korrupten Arafatzeit. Ist das zu schaffen? Der Druck von innen und außen auf die palästinensische Gesellschaft ist riesig.
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5.1.2005
Schwarzes Gold
Kanada im Ölfieber
Von Rainer Sütfeld
Kanada hat größere Ölreserven als Saudi-Arabien. Angesichts der Engpässe auf dem Weltmarkt setzen nicht nur die USA auf den Abbau des Rohstoffes beim nördlichen Nachbarn. Das Schwarze Gold ist dort allerdings in Sand gebunden, was die Produktion schwierig macht. Doch langsam können die riesigen Ölsandfelder rund um Fort McMurrey zu annehmbaren Kosten erschlossen werden, wenn auch unter extremen Bedingungen. Im Sommer drohen die Bagger im zähflüssigen Öl-Sand-Gemisch zu versinken. Im Winter muss auch bei minus 40 Grad gearbeitet werden.
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4.1.2005
Verblühende Rosen
Georgien ein Jahr nach dem Machtwechsel
Von Nino Ketschagmadse
Die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit Schewardnadses Korruptionssumpf brachte Micheil Saakaschwili und seine Mitstreiter bereits im Zuge der so genannten Rosenrevolution im November 2003 kommissarisch an die Regierung. Nach seiner offiziellen Wahl vor einem Jahr zum neuen Präsidenten in Georgien versprach er unter anderem die Erhöhung der Renten und die "Wiedereingliederung" der abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien.
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3.1.2005
Der unbekannte Riese
Innenansichten der Welthandelsorganisation
Von Joachim Schubert-Ankenbauer
Kaum eine internationale Großorganisation ist so umstritten und gleichzeitig so unbekannt wie die WTO. Bei Globalisierungsgegnern steht sie im Ruf, die Interessen der reichen Länder auf Kosten der armen zu vertreten. Mitgliedstaaten und Beitrittskandidaten erhoffen sich dagegen, unter ihrem Dach zum eigenen Wohl, freien und fairen Handel betreiben zu können und bei Streitigkeiten eine Schlichtungsinstanz zu haben. Zu ihrem zehnten Geburtstag ein Blick hinter die Kulissen der komplexen Organisation.
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