WeltZeit
Archiv | WeltZeit | Montag - Donnerstag • 18:05
30.12.2004
Russisches Roulette
Der Boom der Spielcasinos in Moskau
Von Juri Ginsburg
Auf einem Gebiet erlebt Moskau einen rasanten Aufschwung: 60 Spielcasinos gibt es jetzt in der russischen Hauptstadt. Über Besuchermangel klagen sie nicht, denn in der Stadt leben 3500 Dollar-Millionäre. Der Jahresumsatz der Casinos wird auf zwei Milliarden Dollar geschätzt, aber genau weiß das niemand. Auch wer die Casinos besitzt, ist nur selten bekannt.
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29.12.2004
Fröhliche Friedhöfe und malerische Natur
Eine Reise durch Rumänien
Von Susanne Glass
Rumänien ist ein Land im Übergang. Noch macht es den Eindruck, als existiere es in mehreren Epochen gleichzeitig. Aber die Veränderungen und der Einbruch der Moderne sind auch im abgelegenen Osten oder Nordosten des Landes zu spüren.
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28.12.2004
Über mir wohnte der Rabbi
Juden in Marokko
Von Michael Weisfeld
Eine halbe Million Juden lebte am Ende des Zweiten Weltkriegs in Marokko. Viele von ihnen waren vor dem mit den Nazis zusammenarbeitenden Vichy-Regime aus Frankreich geflohen. In Marokko trafen sie auf eine traditionell tolerante muslimische Gesellschaft. Der Nahostkonflikt verschärfte jedoch die Spannungen, und viele marokkanische Juden wanderten nach Israel aus. Heute gibt es nur noch 6000 in Marokko.
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27.12.2004
Miteinander, nebeneinander oder gegeneinander?
Ist das niederländische Toleranz-Modell gescheitert?
Von Kerstin Schweighöfer
Ein von religiösem Hass erfüllter Mord, Brandbomben in Moscheen und Koranschulen: Die Niederlande haben sich innerhalb kurzer Zeit vom einstigen Modell für Toleranz und friedliches Miteinander in einen Staat verwandelt, in dem Angst herrscht vor Überfremdung und Islamismus.
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23.12.2004
"Hinter den roten Sternen verbirgt sich Armut"
Guatemala ist der größte Exporteur von Weihnachtssternen
Von Andreas Boueke
Zur Advents- und Weihnachtszeit sind sie beliebt, die Weihnachtssterne mit ihren roten Blättern. Einer der größten Exporteure von Weihnachtssternen ist Guatemala. In dem Kaffee-Anbauland haben die Weihnachtssterne schon fast die braunen Bohnen bei den Erzeugern verdrängt. Angesichts des hübschen Blumenschmucks verdrängen wir gerne die Arbeitsbedingungen, unter denen in Guatemala die Weihnachtssterne gezogen werden.
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22.12.2004
Haus der Hoffnung
Eine christliche Einrichtung in Bethlehem
Von Bettina Marx
Seit dem Ausbruch der Intifada ist der Tourismus in Israel und den palästinensischen Gebieten zum Erliegen gekommen. Heute leidet die einst wohlhabende Westbank-Stadt Bethlehem unter Arbeitslosigkeit und Armut. Deshalb ist dort von Weihnachtsstimmung nicht viel zu spüren. Lediglich im "Haus der Hoffnung", einer kleinen christlichen Einrichtung für Blinde und Behinderte, herrscht vorweihnachtliche Stimmung.
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21.12.2004
Städte der Welt: Benares
Leben an einem heiligen Ort
Von Margarete Blümel
Benares gilt als die heiligste Stadt Indiens. Für strenggläubige Hindus gibt es nach ihrem Tod nur diesen Ort, sich verbrennen und als Asche in den Ganges streuen zu lassen. Darüber hinaus werden rund 50.000 Leichen jedes Jahr im Ganges versenkt, einem Fluss, der mythologisch als rein gilt, faktisch jedoch eine Kloake ist. Trotzdem dient der Ganges nicht nur dem rituellen Bad der Gläubigen.
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20.12.2004
Schwierige Mission
Deutsche Polizisten in Mazedonien
Von Christoph Wöß
Seit genau einem Jahr sind sie im Dienst - die deutschen Polizisten in Mazedonien, die mit Kollegen aus ganz Europa Aufbauarbeit leisten. Drei Jahre nach dem Ende der blutigen Kämpfe zwischen Albanern und Slawen geht es vor allem um neues Vertrauen in den Staat. Die Beamten helfen bei der Ausbildung ihrer mazedonischen Kollegen, sie unterstützen die Eingliederung von Albanern in die Polizei, sie beraten im Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Zur Waffe greifen dürfen sie nicht. Sie müssen vor allem mit ihrer Persönlichkeit überzeugen.
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16.12.2004
Die Türkei und die EU - Tradition und Moderne
Frauen in der Türkei
Von Gunnar Köhne
Wenn es um die Familienehre geht, kann es schon einmal zum Mord kommen. Nach Schätzungen werden in den Kurdengebieten der Türkei jedes Jahr 300 Mädchen und Frauen von männlichen Familienangehörigen umgebracht, weil sie angeblich die Familienehre besudelt haben. Doch dies ist nur die eine, extreme Seite des Lebens von Frauen in der Türkei. Türkinnen sind auch Großgrundbesitzerinnen, Unternehmerinnen und selbstbewusste, modische junge Frauen.
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15.12.2004
Die Türkei und die EU - Multikulti im Zweistromland
Städte der Welt: Leben in Mardín/Türkei
Von Antje Bauer
Mardín liegt im südöstlichen Zipfel der Türkei, weit weg von Ankara, aber nur 35 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt. Unter der Stadt erstreckt sich die Ebene von Mesopotamien, dem Zweistromland. In Mardín leben Assyrer, Araber, Kurden, Armenier und Türken friedlich zusammen - und auch zwischen den Christen und Muslimen gibt es keine Konflikte. Allerdings wird von beiden Seiten streng darauf geachtet, dass es keine interreligiösen Eheschließungen gibt.
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