WortSpiel - WerkStatt
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25.1.2005
"Americano"
Neue Literatur von der Tex-Mex Grenze
Vorgestellt von Maximilian Preisler
Vom Osten bis in den Westen, von Staatsgrenze zu Staatsgrenze, erstreckt sich Texas über 2842 Meilen. Aber nirgends ist eine größere kulturelle Vielfalt zu finden als im Süden des Staates. Die Latinos von jenseits des Rio Grande haben die kräftigen Farben Mexikos mitgebracht und etwas Neues geschaffen. Das Aufeinanderprallen der Kulturen in der Grenzregion ist auch zum Gewinn für die Schriftsteller geworden.
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23.1.2005
"Nur ein Spiel"
Gewalt und Sexualität bei japanischen Schriftstellerinnen
Von Sabine Grimkowski
Schon in den 60er Jahren haben japanische Schriftstellerinnen das Thema "Gewalt und Sexualität" für sich entdeckt und auf eigene weibliche Weise gestaltet. Bei Taeko Kono, der heute fast 80-Jährigen, führen die Gewaltphantasien ihrer Protagonistin, die brutale Züchtigungen eines Knaben einschließen, zu einer erfüllten Sexualität mit sado-masochistischen Praktiken. Auch in den Werken jüngerer Schriftstellerinnen wie Yoko Ogawa spielt der Aspekt Sado-Masochismus, das Verhältnis von Unterwerfung und Machtausübung, eine große Rolle.
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18.1.2005
Piratenschiffe für Poetry
Eine unsentimentale Reise durch Londons upperclass & lowerground-Bühnen
Von Bernd Kempker
"Performed Poetry" gehört im Londoner Westend fest zum etablierten Entertainment-Angebot. Ganz anders im Eastend oder Brixton, wo nach wie vor ein Gefühl von Underground lebendig ist. Überstrahlt wird die Szenerie von Salina Salivas wöchentlicher Radioshow in Londons erstem freien Künstlerradio Resonance FM. Salina ist die Madonna der britischen Performance Poetry.
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11.1.2005
"Apokalypse Wow!"
Die Wissenschaftsthriller des 21. Jahrhunderts erzählen vom Ende der Menschheit
Von Kolja Mensing
Die Klimakatastrophe ist nur einer der "special effects" in den sorgfältig recherchierten Romanen. Die diffusen Ängste, die sich mit der Genforschung oder der Nanotechnik verbinden, schlagen sich in filmreifen Horrorszenarios nieder. Während die Wissenschaftler die Welt von Morgen schaffen, erzählen die Autoren der Wissenschaftsthriller bereits vom Tag danach.
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4.1.2005
Der Sizilianische Karren
Eine literarische Reise
Von Maike Albath
"Italien ohne Sizilien macht kein Bild in der Seele: hier ist erst der Schlüssel zu allem", hält der Weimarer Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe am 13. April 1787 in seiner Reisebeschreibung fest. Plötzlich wird die Jahrhunderte lang von Fremdherrschaft gebeutelte Insel mit ihren antiken Bauwerken, pompösen Villen, kargen Landschaften und üppigen Gärten in ganz Europa berühmt.
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2.1.2005
Nachtsüchtig
"Rotation" von Tobias O. Meißner
Nachtsüchtig - unter diesem Titel schreiben Autorinnen und Autoren über das Wesen der Nacht - das können Reportagen sein oder fiktionale Texte, wie das Stück von Tobias O. Meißner - eine Collage aus Text, Musik und Geräuschen, in dem zwei Freunde durch das nächtliche Berlin streifen, einer Femme fatale begegnen und wieder ihrer Wege ziehen.
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28.12.2004
"Er konnt lächeln, verführen, charmieren..."
Väter und Töchter im Roman
Von Renate Mauer
Wie sieht die Liebe zwischen Vater und Tochter aus, wenn der Vater ein geborener Pole, Schelm, Verführer und Welterklärer ist? Und was wird aus dieser Liebe, wenn dieser Vater die Familie ins gelobte Land BRD führt und sich mit seinen bizarren Weisheiten und Sprüchen in die Pubertät seiner Lieblingstochter einmischt? In der Sendung werden Vater-Töchter-Romane von Malin Schwerdtfeger, Liane Dirks, A.L.Kennedy und Dagmar Leupold vorgestellt.
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21.12.2004
"Schöner als das Leben selbst“
Was die Literatur im Museum sucht
Von Edelgard Abenstein
Orte der Erkenntnis, des Erstaunens und der Verzauberung können Museen sein, aber auch Passagen von Lustlosigkeit, hehrer Pflichterfüllung und von Enttäuschungen. Wie unerschöpflich der museale Zugriff auf die Welt auch sein mag, so erschöpft sich doch diese Welt zuallererst in zwei Augen. Darüber, was bei der Begegnung von Besuchern und Ausstellungsstücken geschieht, gibt es eine reiche Literatur.
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19.12.2004
"Licht für meine Bücher"
Zum 80. von Michel Tournier
Von Sigried Wesener
Tournier versöhnte in seinen Büchern Philosophie und Literatur. An den außerordentlichen Erfolg seines Romans "Erlkönig", der unter dem Titel "Der Unhold" von Volker Schlöndorff verfilmt worden ist, konnte er dennoch nicht anknüpfen. Tournier ist ein geistreich-kritischer Beobachter Deutschlands und erinnert mit Witz und Hintersinn in seinem neuesten Band "Journal extime" in Notaten, Aufzeichnungen, Maximen an seine deutsch-deutschen Erfahrungen.
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14.12.2004
"Büchersüchtig"
Literaturtipps von Staatsministerin Christina Weiss, Sigrid Löffler und Rainer Moritz
Moderation und Redaktion: Dorothea Westphal
Zwischen 80.000 und 90.000 Neuerscheinungen pro Jahr. Auf den Buchmessen im Frühling in Leipzig und im Herbst in Frankfurt werden sie präsentiert. Doch für Nicht-Insider ist der Bücherdschungel meist undurchdringlich. Ihre persönlichen Tipps als Bücherliebhaber geben deshalb: die Staatsministerin für Kultur, Christina Weiss, die Literaturkritikerin Sigrid Löffler und der neue Leiter des Literaturhauses in Hamburg, Rainer Moritz.
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