WortSpiel - WerkStatt
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6.6.2004
"Hälfte des Lebens"
Literatur und Midlife Crisis
Feature von Tom Peuckert
Die Literaturgeschichte kennt viele berühmte Selbstmörder, die sich auf der Hälfte des Lebens töteten. Kleist erschoss sich mit 34. Pavese starb, als er die Vierzig gerade erreicht hatte. Wirkt das Bild der absteigenden Lebensbahn auf empfindsam-fantastische Naturen besonders zerstörerisch?
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1.6.2004
"6. Juni 1944: Hochdramatisch war der Tag"
Der D-Day in der Literatur
Von Joachim Scholl
Am 6. Juni 1944 trifft im Morgengrauen die Nachricht ein, die das besetzte Paris in Jubel ausbrechen lässt: Die Alliierten sind in der Normandie gelandet! Im Spiegel literarischer Stimmen, in Briefen, Tagebuchaufzeichnungen, Romanauszügen und historischen O-Ton-Aufnahmen rekonstruiert die Sendung jenes spektakuläre Datum, über das Thomas Mann schrieb: "Hochdramatisch war der Tag ...".
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25.5.2004
Wort und Weltall
Ein literarischer Raumflug
Von Dana Ranga
Wer war der erste Mensch im All? Ein Raumfahrer in einer Rakete oder ein Dichter in der Phantasie? Rilke und Nabokov haben über Sterne und Schwerelosigkeit geschrieben, bevor sie erkundet wurden, William Carlos Williams und Allen Ginsberg sind mittels Sprache zum Mond gereist; sie beschrieben Gedanken und Gefühle zur Sprache als der erste Mensch ins All flog und die Mondoberfläche betrat.
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4.5.2004
Gurken, Mohn und Weltkultur: Provinz Mähren
und: "Böhmische Apokalypse und Prager Ironie" - Die tschechischen Kultautoren Jáchym Topol und Michal Viewegh
Von Anat Kalman und Frank Meyer
Die literarische Szene Tschechiens ist zwar überwiegend in der Hauptstadt anzutreffen, aber auch in der Region Böhmen/Mähren mit seiner Hauptstadt Brünn/Brno hat einige berühmte Schriftsteller hervorgebracht, unter ihnen u.a. Milan Kundera. Die beiden tschechischen Schriftsteller Jáchym Topol und Michal Viewegh gelten als Kultautoren.
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2.5.2004
Demokratie und Alltag
Neue Literatur aus Ungarn
Vorgestellt von Antonia Szabari und Joachim Dicks
Neben bekannten Namen wie Peter Nadas oder Imre Kertesz wächst in Ungarn eine neue Schriftstellergeneration heran. Manche von ihnen knüpfen an die literarische Tradition an, manche versuchen aber auch einen radikalen Bruch. Comic-Helden anstelle von Romanprotagonisten! Pop statt Politik! Streifzüge durch die ungarische Literaturszene ergeben alles andere als ein homogenes Bild.
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27.4.2004
"Ein blaues Band"
Zum 200. Geburtstag von Eduard Mörike
Von Jochen R.Klicker
Der Dichter Eduard Mörike, dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr vom Land Baden-Württemberg aufwändig gefeiert wird, verstörte sowohl seine Familie wie seine Leser mit seinen erotischen und ironischen Bilderwelten. Die engeren Grenzen Württembergs hatte er nie überschritten, aber wie ein Irrwisch war er ruhelos durch "das Ländle" geirrt. Erstaunlich, dass gerade er nun von der Kulturpolitik vereinnahmt wird und einen wichtigen Beitrag zur "würtembergischen Identität" geleistet haben soll.
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20.4.2004
"Europa erlesen"
Literatur aus Malta und Zypern
Von Elke Heinemann
Die Literaturszenen in Malta und Zypern sind klein, aber so aktiv, dass Erzählungen, Romane, Gedichte, Märchen und Theaterstücke unter anderem auch in deutscher Übersetzung vorliegen. Die zyprische Literatur unterscheidet sich von der Literatur Griechenlands vor allem durch die Wahl nationaler Themen und der Verschriftlichung des eigenen Dialekts. Die maltesische Dichtung leistet ihren Beitrag zum Erhalt einer Minderheitensprache, die auf der Insel mit der Bildungssprache Englisch konkurriert.
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18.4.2004
"Harry, hol schon mal den Wagen“
Der Polizist als literarische Figur
Von Robert Schurz
Kaum eine Figur ist derart ambivalent besetzt. Das Feature stellt die facettenreiche literarische Figur des Polizisten vor, die als Bulle, Cop oder als Flic in den Texten unter anderen von Chinua Achebe, Isabel Allende, Herbert Achternbusch, Gerhard Hauptmann, Victor Hugo und Karl Kraus auftritt.
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13.4.2004
Afrikanische Schatten
Deutsche Kolonialgeschichte in der Literatur
Von Johannes Kaiser
Mit Betrug und Gewalt nahm das deutsche Reich den schwarzen Völkern Namibias ihr Land. Mit beispielloser Brutalität und offenkundigem Vernichtungswillen bestrafte man jeglichen Widerstand. Das hässliche Gesicht des deutschen Kolonialismus spiegelte sich auch in jener Literatur wieder, die in den 20iger Jahren die deutschen Siedler in Deutsch Südwestafrika als Helden feierte. Erst in den siebziger Jahren zer-störte Uwe Tims Roman 'Morenga' die Mär vom guten deutschen Kolonialisten.
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11.4.2004
"Viel Lärm! – Um alles"
Was kommt im dritten Jahrtausend auf die Bühnen
Von Wolf Eismann
Im Feature blicken u.a. Frank Castorf, Ulrich Khuon, Jens Hilje und Christoph Schlingensief, deren Inszenierungen für Aufsehen sorgten, auf die Theaterszene. Regisseure, Dramaturgen, Schauspieler beschreiben, wie sie auf das "hysterische Krisenbewusstsein in Deutschland" reagieren und die Theatermacher von der Berliner Schaubühne reden über neue Unterhaltsamkeit des Theaters und über radikale Texte zur Zeit.
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