WortSpiel - WerkStatt
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6.4.2004
Literatur im Gespräch: "Landnahme"
Der neue Roman von Christoph Hein
Vorgestellt von Sigried Wesener
Nach einem politisch engagierten Zwischenspiel machte Christoph Hein, der am 8. April 60 Jahre alt wird, wieder als Erzähler und Dramatiker auf sich aufmerksam. Im Zentrum des jüngsten Buches "Landnahme" steht das Schicksal des Flüchtlingskindes Bernhard Haber, der in der ostdeutschen Provinz vom Außenseiter zum honorigen Bürger mutiert.
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23.3.2004
"Die Prosa der Bilanzen"
Businessromane erobern den Markt
Eine Sendung von Kolja Mensing
Business-Romane gehören zu einer ganzen Welle von neuen Sachbüchern, die eigentlich keine Sachbücher mehr sein wollen. Denn spätestens seit dem Ende der New Economy der Traum vom schnellen Geld der Vergangenheit angehört, ist das Interesse an Karriere-Ratgebern gesunken. Wer heute die Wirtschaftsabteilung einer Buchhandlung aufsucht, ist auf der Suche nach guten Geschichten.
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9.3.2004
Büchersüchtig
Literaturtipps von Andrea Fischer, Susanne Schüssler und Helmut Böttiger
Ihre persönlichen Tipps als Bücherliebhaber geben die Leiterin des Berliner Verlags Klaus Wagenbach Susanne Schüssler, der Literaturkritiker Helmut Böttiger und die ehemalige Gesundheitsministerin Andrea Fischer. Sie können ebenfalls ihr Lieblingsbuch vorstellen und mitdiskutieren: am Hörertelefon unter 008 00 - 22 54 22 54.
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7.3.2004
Literatur im Gespräch: "Die Botschaft des Hotelzimmers an den Gast"
Unfrisierte Gedanken von Günter Kunert
Vorgestellt von Sigried Wesener
Zu seinem 75. Geburtstag gestattet Günter Kunert einen Blick in seine "Sudel- und Gedankenbücher", in denen er ein halbes Jahrhundert lang analytisch, nachdenklich, glossierend die große und die kleine Welt, Träume und Albträume, Schriftstellerkollegen und sein "Lesefutter" treffsicher ins Visier genommen hat.
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2.3.2004
Moloch Mexiko
Literarische Liebeserklärungen an eine unmögliche Stadt
Eine Sendung von Uwe Stolzmann
Mit siebzehn oder zwanzig Millionen Einwohnern ist Mexiko, die größte Stadt der Welt, längst ein Universum für sich. Ein Moloch, kurz vor der Katastrophe. Doch: Es lässt sich leben im urbanen Chaos. Die Vorteile scheinen die Nachteile zu überwiegen. Die kulturelle Vielfalt, das Übermaß an Angeboten, die Ordnung in der Unordnung - all das übt gerade auf Dichter einen unwiderstehlichen Reiz aus.
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22.2.2004
"Unerhört - in diesem Alter"
Literarische Wunderkinder
Eine Sendung von Barbara Sichtermann und Joachim Scholl
Sie waren noch keine 17 und schrieben doch schon meisterhaft: Thomas Chatterton, Arthur Rimbau und Hugo von Hofmannsthal. Immer wieder hat es in der Literaturgeschichte diese verblüffenden Wunderkinder gegeben. Doch die frühreife Begabung bringt selten das Glück einer langen, erfüllten Künstlerschaft.
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17.2.2004
"Eine Klapperschlange, die vom Himmel fiel"
Neue Literatur aus dem Süden der USA
Feature von Maximilian Preisler
Herrenhäuser und endlose Baumwollfelder, unmäßiger Reichtum weniger Weißer und extreme Armut der vielen Schwarzen, diese Vorstellung dominiert auch heute noch unser Bild der Staaten im Süden der USA. Aber die Schriftsteller des tiefen Südens von heute sehen ihr Land auf eine ganz neue Weise.
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15.2.2004
"Berlin – Shanghai"
Kulturtransfer von 1920 bis heute
Eine Sendung von Stefan Heckmann
Als Berlin auf dem Vulkan zu tanzen begann, entdeckten chinesische Studenten die inflationsgeschüttelte Stadt als Billigparadies. Zu Beginn des zweiten Weltkriegs wurde Shanghai für viele Verfolgte aus Deutschland zum Fluchtort in letzter Minute. Umgekehrt war Berlin später die Stadt ihres Exils für viele chinesische Schriftsteller, die während der Kulturrevolution China verlassen mussten.
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10.2.2004
"Bonjour Bahnbrecher"
Die internationale Literatur 1954
Von Fritz Jochen Kopka
In Moskau ist die Nach-Stalin-Ära angebrochen, in Amerika prägt McCarthy, der Mann, der die Intellektuellen jagt und die Freiheit der Kunst bedroht, der Zeit seinen Stempel auf. Ernest Hemingway, für viele ein "ausgebrannter Fall", bekommt den Literatur-Nobelpreis. In England sitzen die zornigen jungen Männer auf dem Sprung, in Frankreich wird Francoise Sagan zum Fräuleinwunder der Literatur.
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3.2.2004
"Vom Brückenschlag des Wortes"
Literarisches Leben 1954 in Deutschland
Von Dunja Welke
Zwar trafen sich im Frühjahr 1954 auf der frisch restaurierten Wartburg Autoren aus beiden Teilen Deutschlands, um eine "Brücke der Verständigung" zu bilden, doch wurden immer mehr die Unterschiede, das Trennende deutlich.
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