WortSpiel - WerkStatt
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9.12.2003
"Nynorsk für Anfänger"
Neunorwegische Literatur à la Jon Fosse
Von Bernhard Doppler
Dass der bekannte norwegische Dramatiker und Erzähler Jon Fosse bei einem offiziellen Auftritt im Oktober 2003 in Nynorsk sprach, beschäftigte die norwegische Öffentlichkeit. Neunorwegisch ist nicht nur Beleg für die Lebendigkeit des öffentlichen Gesprächs, sondern auch eine Sprache des Schweigens und der Beschäftigung mit den Toten, die verlebendigt werden.
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7.12.2003
Der Frieden ist in einen Traum verwandelt
Literatur in Kolumbien
Sheila Mysorekar
Kolumbien befindet sich im Krieg. Die Literatur ebenfalls. Kolumbianische Schriftsteller und Schriftstellerinnen reagieren auf die Gewalt des täglichen Lebens.
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30.11.2003
''Die Brüder Brasch''
Eine deutsche Geschichte
Ralph Gerstenberg
Thomas und Peter Brasch wollten sich nicht abfinden mit Zuständen im geteilten und später im geeinten Deutschland, verweigerten sich den Moden und hielten an gesellschaftlichen Utopien fest. Weggefährten und Freunde erzählen von ihren Begegnungen mit dem früh verstorbenen Bruder-Paar.
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25.11.2003
''Abkühlen, Runterkommen''
Ulrich Peltzer, Reinhard Jirgl, Thomas Lehr - zwischen Debüt und Alterswerk
Was macht eigentlich die Generation der heute 40- bis 50-Jährigen? Was machen die Schriftsteller dieser eigentümlichen Zwischengeneration? Vor ihnen beherrschen immer noch die alten Platzhirsche das Feld. Und hinter ihnen machen bereits die Jungen auf sich aufmerksam, deren Debüts großen Widerhall finden, die im Zuge des "Pop-Romans" Erfolge feierten.
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23.11.2003
Open Mike 2003
Wettbewerb für den literarischen Nachwuchs
Lutz Bunk
Der "Open Mike" wurde zum 11. Mal von der Literaturwerkstatt Berlin veranstaltet und gilt inzwischen als der wichtigste Literaturwettbewerb für den schriftstellerischen Nachwuchs in Deutschland. Die Karriere vieler renommierter Autoren hat hier begonnen.
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11.11.2003
''Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus''
Peter Härtling zum siebzigsten Geburtstag (13. Nov. 2003)
Detlef Berentzen
"Das ganze Lied erzählte von mir", erinnert sich der Schriftsteller Peter Härtling an die Zeit nach Kriegsende, als er in einem Nürtinger Schulsaal saß und die Verse aus Wilhelm Müllers "Winterreise" hörte: "Fremd bin ich eingezogen...". Da hatte der junge Peter bereits Vater und Mutter an die Nazizeit verloren, war "Pimpf" und Flüchtling gewesen und ein Wanderer geworden, der seinen Platz in Nachkriegsdeutschland sucht.
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9.11.2003
Warum der Philosoph so klein wirkt neben der Ameise
Jürgen Wellbrock
Die Ameise versorgt uns mit Gleichnissen: Hochzeitsflug, Kriegszüge, Sklaven-, Nutztier- und Vorratshaltung, Gartenbauarbeit und aufopfernde Brutpflege. Der Philosoph hingegen zergrübelt die Welt und hat dabei auch die Ameise im Blick in all ihrem "emsigen" Treiben.
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4.11.2003
"Streifzüge durch das letzte Territorium"
Ukrainische Schriftsteller entdecken die Geschichte ihres Landes neu
Martin Sander
Galizien ist ein Mythos. Immer wieder haben Dichter, Literaten und Feuilletonisten die galizische Vielvölkerkultur an der Peripherie der früheren Habsburger Monarchie beschworen. Dieses Galizien wurde in zwei Weltkriegen fast völlig zerstört. Was übrig blieb, verleibte Stalin der Sowjetukraine ein.
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2.11.2003
''Mit jedem Wort öffnen sich die Mauern''
Schreiben im Todestrakt von Sant Quentin
Eine Sendung von Arndt Peltner
Die Todeskandidaten sitzen in ihren kleinen Zellen und zählen die Stunden. Einige von ihnen nutzen jedoch die Zeit an ihrem letzten Aufenthaltsort. Sie malen oder sie schreiben. Ihre Texte durchdringen die Mauern und den Nebel ihrer eigenen Lebensgeschichte. An einem Ort, an dem der Tod der Nachbar ist, bekommen Worte eine ganz besondere Bedeutung.
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28.10.2003
''Im Schatten der schönen Berge''
Nepals engagierte Literatur
Jörn Klare
Nepal ist berühmt für die majestätischen Gipfel des Himalaja. Von der lebendigen Literatur des Königreiches ist bei uns hingegen nur wenig bekannt. Dabei verfügt das kleine Land über eine Vielzahl hochengagierter Autorinnen und Autoren, die sich meist sehr kritisch mit den sozialen und politischen Verhältnissen ihres Landes beschäftigen.
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