ZeitFragen
Archiv | ZeitFragen | Sonn- und Feiertag • 15:05
23.1.2005
Warum fahrt ihr das ganze Zeug zu den Juden?
Eine Freundschaft zwischen Leipzig und Riga
Von Nadine Dietrich
Ein Fernsehbeitrag ließ Sybille und Reinhard Enders 1993 den Atem anhalten: der Film zeigte, dass ehemalige lettische Angehörige der Waffen-SS eine Rente aus Deutschland bekommen, Überlebende des Holocaust dagegen nicht. Sie hatten es verpasst, in den 50er Jahren ihre Rentenanträge in Bonn zu stellen.
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16.1.2005
Vom Erfolgsmodell zum Sanierungsfall
Der Föderalismus in der Krise
Von Heiner Dahl
Der deutsche Föderalismus steht seit längerem in der Kritik. In seiner bestehenden Form wird er gleichermaßen für Ineffizienz und politischen Stillstand in Deutschland verantwortlich gemacht. Quer durch die bundesrepublikanische Gesellschaft verlangen Politiker, Verwaltungspraktiker, Politikwissenschaftler und interessierte Bürger Reformen bis hin zu grundlegenden Erneuerungen.
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9.1.2005
Jenseits vom Gesetz und Vernunft
Die Macht des Tabus
Von Susanne Burg
Schweigen wäre wohl die dem Tabu angemessene Haltung, denn ein echtes Tabu versteht sich von selbst. Nie ist es verabredet, begründet, gelehrt oder gar aufgeschrieben worden. Tabu ist ein schillernder, unscharf definierter Begriff, den der Seefahrer James Cook im 18. Jahrhundert von der polynesischen Inselwelt mitbrachte.
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2.1.2005
Rankings, Listen, Hitparaden
Deutschland sucht seine Besten
Von Eva Hillebrand
(Nicht nur) Deutschland sucht: den Superstar, die beliebtesten Landsleute, die besten Universitäten, die 50 Lieblingsgedichte, ... Licht aus, Spot an - Aufmerksamkeit ist das entscheidende Kriterium! Sie ist Währung, sie bedeutet bare Münze. Die Suchmaschine Google gewichtet die Rankings ihrer Trefferlisten, indem sie die Suchergebnisse gemäß der Popularität der gefundenen Webseiten gewichtet.
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31.12.2004
Heiterkeit im ganzen Haus
Die Deutschen und ihr Humor
Von Ulrike Köppchen
Pünktlich, fleißig, pedantisch, humorlos - das sind die klassischen Urteile über die Deutschen. Nach fast 50 Jahren Bundesrepublik geraten diese Ansichten ins Wanken, nur ein Stereotyp hält sich beharrlich: die sprichwörtliche Humorlosigkeit.
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26.12.2004
Im tiefen Tal der Unzufriedenheit
Das Jahr 2004 im Rückblick
Von Stephan Pape
Unzufrieden waren in diesem Jahr viele: Politiker mit den Wählern, Bürgerinnen und Bürger mit den Politikern, Verbraucher mit ihrer Ölrechnung und Fußballfans mit den Leistungen ihrer Idole. Krankenversicherung, Maut, Hartz IV waren Reizworte, die die Nation verdrossen.
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25.12.2004
Zwischen Imbiss und Induktionsherd
Von der Kulturtechnik des Kochens
Von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster
Champagner von Aldi, Balsamico-Essig von Lidl, Parmaschinken von Minimal - was vor 20 Jahren noch bewundernde Aah-Rufe bei Gästen auslöste, ist heute in den Discounter-Regalen angekommen. Auch haben Kochkurse, Kochsendungen und Kochbücher Konjunktur. Doch die ernährungsphysiologische Not ist gross. Die Mehrheit der Deutschen ächzt unter Übergewicht.
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19.12.2004
Chat und Schule
Medien in Alltag und Pädagogik
Von Barbara Zillmann
Handys, Internet, Computerspiele und der Traum vom Medien-"Superstar" prägen Leben und Phantasie vieler Mädchen und Jungen. Im Umgang mit Maus und Joystick sind sie den Erwachsenen um Nasenlängen voraus. Wie finden sie sich zurecht in der globalen Bilder- und Informationsflut?
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12.12.2004
Vom Kulturgut zum Ramschartikel?
Der Buchhandel im Umbruch
Von Sven Ahnert
Weihnachtszeit - Bücherzeit. In keinem Monat gehen mehr Bücher über den Ladentisch als im Dezember. Aber das Klingen der Kassen, das sich mit dem Läuten der Weihnachtsglocken mischt, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Buchhandel in der Krise steckt.
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5.12.2004
Der Anwalt als Unternehmer
Juristen passen sich der Dienstleistungsgesellschaft an
Von Annette Wilmes
Nicht nur in TV-Serien wie "Liebling Kreuzberg" oder "Edel und Starck" sind sie beliebt, Anwälte werden immer gebraucht. Sie arbeiten als Unternehmensberater, als Strafverteidiger, als Mietrechtsanwälte. Es gibt das kleine Büro an der Ecke, in dem der Einzelanwalt alle möglichen Rechtsfälle des Alltags bearbeitet. In Anwaltskanzleishops wird die Dienstleistung als schnelle Ware wie im Kaufhaus feilgeboten.
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