ZeitFragen
Archiv | ZeitFragen | Sonn- und Feiertag • 15:05
16.5.2004
Tarzan war nicht keusch genug
50 Jahre Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Von Paul Stänner
Am 19. Mai 1954 verkündete im Bulletin der Bundesregierung der Innenminister Gerhard Schröder die Freude, die Bundesprüfstelle "konstituieren" zu dürfen. Es ging um die Gefährdung der Jugend durch anrüchiges Schrifttum. Es war absehbar, dass diese Behörde in beständigem Streit der gesellschaftlichen Meinungen stehen würde - denn der Maßstab, was die Jugend entweder gefährdet oder auf das wahre Leben vorbereitet, unterliegt beständiger Neubewertung.
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9.5.2004
Recht ohne Volk?
Das Schöffenamt auf dem Abstellgleis
Von Susanne König
Es ist wieder soweit: Bezirke und Gemeinden gehen auf die Suche nach Bürgern, die für vier Jahre das Ehrenamt des Schöffen übernehmen. In Zeitungsanzeigen, Internetaufrufen und seit neuestem auch über Volkshochschulveranstaltungen wird um Freiwillige geworben.
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2.5.2004
32. Forum Pariser Platz
Innovation und Elite - Chance für Deutschland?
Mitschnitt einer öffentlichen Veranstaltung vom 27. April 2004 Das 32. "Forum Pariser Platz" wird von DeutschlandRadio Berlin gemeinsam mit dem Fernsehsender Phoenix und der Dresdner Bank veranstaltet. Zeitungspartner ist die Süddeutsche Zeitung.
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25.4.2004
Justitia und Arbeitskampf
50 Jahre Bundesarbeitsgericht
Von Günter Rohleder
Immer öfter treffen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Streitfragen vor Gericht wieder. Seit nunmehr 50 Jahren ist das Bundesarbeitsgericht als letzte Instanz für alle arbeitsrechtlichen Verfahren tätig. Nach 45 Jahren in Kassel zog das Gericht 1999 nach Erfurt um.
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18.4.2004
Sind die klugen Köpfe noch zu halten?
Forschernachwuchs in Deutschland
Von Friederike Schulz
Mehr als 25.000 deutsche Wissenschaftler forschen derzeit in den USA, viele von ihnen werden nicht in ihre Heimat zurückkehren. Zwölf bis 14 Prozent aller deutschen Forscher - so die Aussage aktueller Studien - verlassen dauerhaft Deutschland. "Brain Drain", die Abwanderung von Spitzenkräften hat vor allem negative Konsequenzen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Wie kann man den Abwanderungsprozess stoppen?
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12.4.2004
Sinti und Roma - die wahren Europäer?
Jedes Jahr im Mai versammeln sich in Südfrankreich Sinti und Roma aus ganz
Jedes Jahr im Mai versammeln sich in Südfrankreich Sinti und Roma aus ganz Europa, um zu ihrer Schutzpatronin, der Schwarzen Sarah, zu beten. "Wir sind die wahren Europäer, wir sprechen eine Sprache, haben eine Kultur, eine Gerichtsbarkeit," sagt ein Roma aus Ungarn. Aber integriert in Europa ist die immer noch vielfach "Zigeuner" genannte Minderheit nicht.
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11.4.2004
Kitsch, Kult und Trash
Von der Lust am schlechten Geschmack
Kitsch ist gnadenlos grellbunt, vermischt die unmöglichsten Stile, klaut und kopiert. Kitsch ist dazu da, Gefühle zu erzeugen. Die himmelblauen Madonnen mit den schräg nach oben verdrehten Augen sollen die Seele erheben, ebenso die herzergreifenden Passagen bei Rosamunde Pilcher.
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9.4.2004
Die zwölf Stufen der Demut
Klösterliches Leben heute
Ein Feature von Martin Hartwig
Klösterliche Abgeschiedenheit und Stille - in Zeiten des Wellness-Booms ist das für viele durchaus attraktiv. Ein "Schnupper-Wochenende" im Kloster oder auch einige Wochen beschaulicher Zurückgezogenheit machen fit für die Zumutungen der Leistungsgesellschaft.
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4.4.2004
Im Ausland auf Streife
Deutsche Polizisten in Krisenregionen
Von Katja Bigalke und Matthias Ehlert
Kosovo, Bosnien, Afghanistan- und vielleicht bald Irak: Mehr als 450 deutsche Polizisten sind derzeit im Rahmen von UNO- und EU-Einsätzen in Krisengebieten stationiert. Sie übernehmen Ordnungsaufgaben, helfen beim Aufbau der regionalen Polizeieinheiten, vermitteln zwischen den sich feindselig gegenüberstehenden Lagern.
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28.3.2004
Die Ich-AG in der Angestelltenrepublik
Geförderte und geforderte Selbstständigkeit in der Arbeitswelt
Von Ralph Gerstenberg und Andreas Willisch
Sie füllen Tintenpatronen nach, trainieren Pferde oder warten Computer. Bei einer Arbeitslosigkeit von elf Prozent ist die Selbstständigkeit oft der einzige Weg, Beschäftigung zu finden. Was früher als Form der Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit galt, entsteht heute oft aus purer Verzweiflung.
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