ZeitFragen
Archiv | ZeitFragen | Sonn- und Feiertag • 15:05
28.9.2003
Bittere Pillen
Warum die Arzneimittelausgaben immer weiter steigen
Christoph Lixenfeld
Hersteller von Medikamenten verdienen hervorragend, und das auch in Zeiten, in denen die meisten anderen Branchen in der Krise stecken. Weniger golden sind dagegen die Zeiten für Krankenkassen und ihre Beitragszahler. Denn erkauft wurden die Gewinne der Hersteller auch mit einem drastischen Anstieg der Arzneimittelausgaben. Trotz unzähliger Reformen, Kommissionen und Gutachten gelingt es nicht, die Arzneimittelausgaben zu begrenzen. Über die Gründe gehen die Meinungen auseinander: Was für die einen eine Art Naturgesetz ist, halten andere schlicht für eine Häufung von Systemfehlern.
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21.9.2003
Kampagnen und Konsum
Welche Marktmacht haben die Verbraucher?
Rosemarie Bölts
Die geballte Macht der Käufer kann die Verkäufer mitunter in Schrecken versetzen. Wenn Autofahrer die Marke "Shell" boykottieren, weil der Konzern wegen Umweltgefährdung oder Menschenrechtsverletzungen im Fördergebiet am Pranger steht, ist nicht nur der Ruf ruiniert, sondern auch das Geschäft. Wenn BSE publik wird, bricht der heimische Rindfleischmarkt zusammen. Wenn Blumen mit sozialem Gütesiegel gutes Kauf-Gewissen verschaffen, weil die Lebensbedingungen der Plantagenarbeiterinnen verbessert werden, spornt das die Produzenten zu weiteren guten Taten an. Kampagnen und Boykottaufrufe nutzen die Macht der Verbraucher. Aber haben sie wirklich soviel Macht, um den Markt zu bestimmen?
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14.9.2003
Wenn alles zuviel wird...
Immer mehr Menschen haben psychische Erkrankungen
Ingrid Füller
Aus den Statistiken der Krankenkassen geht hervor, dass die Zahl psychisch kranker ArbeitnehmerInnen in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Die Kosten für die Volkswirtschaft aufgrund von Therapiemaßnahmen und Arbeitsausfällen sind enorm. Am häufigsten werden Depressionen, Angsterkrankungen und Persönlichkeitsstörungen wie das Borderline-Syndrom diagnostiziert. Experten vermuten die Auslöser dieser Störungen insbesondere in Partnerschafts- und Familienkonflikten und in wachsenden psychischen Belastungen am Arbeitsplatz. Mit welcher staatlichen Hilfe können psychisch Erkrankte bei der Bewältigung ihres privaten und beruflichen Lebens in ökonomisch schwierigen Zeiten rechnen? Und was unterscheidet diese Menschen von den Gesunden, den Normalen - oder denen, die sich dafür halten?
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7.9.2003
Die Provinz ist überall
Spurensuche im Niemandsland
Beate Rudigier
Die Provinz: Ein Sehnsuchtsort, Hölle, Idylle, unendliche Projektionsfläche für Träume und Albträume. Unterschlupf für Ewiggestrige, kulturelles Brachland, Eldorado für alternative Romantiker und neuerdings für Investoren. Die Provinz wandelt sich, übt den großstädtischen Gestus. Die Provinz: eine Frage der Haltung. 'Die Provinz, das sind wir'. 'Die Provinz, das sind immer die andern' oder 'Wo ich bin, ist keine Provinz'. Wo dann?
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31.8.2003
Perlen aus dem Osten
Die heimliche Rückkehr der Dienstmädchen
Susanne Burg und Lotta Wieden
Noch vor zehn Jahren waren es vor allem Französinnen, Amerikanerinnen und Engländerinnen, die als Au-Pair nach Deutschland kamen, um die andere Kultur kennen zu lernen. Inzwischen haben sich unter dem Deckmantel des Kulturaustauschs knallharte Arbeitsverhältnisse entwickelt.
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24.8.2003
Träume. Tränen und Triumphe
40 Jahre Fußball-Bundesliga
Wolf-Sören Treusch
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17.8.2003
Traum-Landschaft
Die Alpen zwischen Mythos und Realität
Heiner Dahl
Die Alpen verkörpern wie kein anderes Gebirge den Mythos Berg. Aber dieser Mythos bröckelt. Buchstäblich. Verschlechterte Umweltbedingungen und Übernutzungen haben mit dazu beigetragen, daß Lawinengefahren generell zugenommen haben, im Sommer immer öfter Gerölllawinen und Hochwasser Täler überfluten, Bergmassen als Muren herabstürzen.
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10.8.2003
Am Leben erhalten, im Tode erlöst
Möglichkeiten und Grenzen der Sterbehilfe in Deutschland
Susanne Führer
Das niederländische Modell zur aktiven Sterbehilfe ist hier zu Lande auf breite Kritik gestossen. Aber die Diskussion, wie man Schwerkranken zu einem möglichst menschenwürdigen Tod verhelfen und ihnen unnötige Qualen ersparen kann, ohne dabei ethische und juristische Grenzen zu überschreiten, geht unvermindert weiter.
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3.8.2003
Dr. Sommer hat versagt
Wenn Kinder Kinder kriegen
Anja Schrum und Silvia Plahl
"Dildo", "Dreier", "Domina" - Teenager hantieren ganz locker mit solchen Begriffen. Doch flotte Sprüche täuschen darüber hinweg, dass es an Kenntnissen über die Fortpflanzung fehlt. Bei fast 20 Prozent der 14- bis 15jährigen findet das "erste Mal" ohne Verhütung statt.
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27.7.2003
Hidden Champions
Deutsche Familienunternehmen
Gisela Keuerleber
In Zeiten der New Economy-Euphorie galten sie schon fast als Auslaufmodell: Familienunternehmen. Doch als sich nach zahlreichen Pleiten und Kursstürzen der Katzenjammer einstellte, entdeckte man sie wieder.
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