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Assange könnte gegen Kaution entlassen werden

Strenge Auflagen für Wikileaks-Gründer

WikiLeaks-Gründer Julian Assange (AP)
WikiLeaks-Gründer Julian Assange (AP)

Julian Assange, Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, kommt vorerst nicht frei, obwohl ein Londoner Gericht seine Freilassung auf Kaution bewilligt hat. Man wolle Berufung dagegen einlegen, teilte die schwedische Justiz mit.

Bei einem Haftprüfungstermin entschied am Dienstag ein Richter über die Entlassung Assanges. Die schwedische Staatsanwaltschaft hat gegen den Richterspruch Beschwerde eingelegt. Damit muss Assange noch mindestens 48 Stunden in Haft bleiben. Die Kaution soll einem BBC-Bericht zufolge 200.000 britische Pfund (rund 240.000 Euro) betragen. Zudem ist Assange laut Aussage seines Anwalts bereit, bis zum nächsten Anhörungstermin am 11. Januar eine elektronische Fußfessel zu tragen und sich an einem der Polizei bekannten Ort aufzuhalten.

Assange war in der vergangenen Woche in London festgenommen worden. Schweden hatte wegen eines Vergewaltigungsverdachts seine Auslieferung gefordert, der 39-jährige Australier bestreitet die gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Assange selbst vermutet eine politisch motivierte Kampagne der USA hinter den Anschuldigungen. Wikileaks war wegen der umstrittenen Veröffentlichung geheimer Dokumente der US-Diplomatie von den USA hart kritisiert worden. Amerika überprüft zudem die Möglichkeiten strafrechtlicher Ermittlungen gegen Julian Assange.




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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:39 Uhr

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