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"Auf der Pole Position"

Frauenquote, Integration und ein Parteichef in spe: CSU-Parteitag in München

Horst Seehofer (AP)
Horst Seehofer (AP)

Der CSU-Parteitag in München stand im Zeichen der Themen Frauenquote, Integrationspolitik, Wirtschaftswachstum und - zwischen den Zeilen - auch der "Nachfolge-Debatte" um Seehofer und Guttenberg.

In seiner Grundsatzrede am Samstag strich Seehofer die wirtschaftliche Dynamik in Bayern hervor: Man sei bei allen Wirtschaftsdaten "auf der Pole Position" im Vergleich zum Rest von Deutschland.

Nur mit knapper Mehrheit entschieden sich die CSU-Mitglieder für eine Frauenquote von 40 Prozent in den höheren Parteigremien, nachdem alle Partei-Granden dafür geworben hatte.
In der hitzigen Debatte gab es zahlreiche Beiträge, die sich gegen die Position von Parteichef Seehofer aussprachen. Die schwelende Personaldebatte wurde sowohl von Guttenberg als auch von Seehofer in ihren Reden angesprochen.

Die stellvertretende CSU-Vorsitzende Barbara Stamm, auch Präsidentin des bayerischen Landtags, sagte gegenüber Deutschlandradio Kultur, sie habe noch nie eine solch intensive und sachlich orientierte Diskussion auf CSU-Parteitagen wie die um die Frauenquote erlebt. Die Frage nach einem neuen Parteichef stelle sich jetzt nicht und außerdem sei Guttenberg "noch so jung an Jahren, dass er noch sehr sehr viel vor sich" habe an politischer Verantwortung.

Weitere Beiträge zum Parteitag der CSU:

Politologe warnt vor Obama-Effekt bei Guttenberg und der CSU

Interview mit dem JU-Vorsitzenden Bayern Stefan Müller zu den aktuellen innerparteilichen Veränderungen

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:38 Uhr

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