Wir über uns: Auslandskorrespondenten

 

Übersicht über die Korrespondentenplätze des Deutschlandradios

Globus (Stock.XCHNG / Steve Gray)
Globus (Stock.XCHNG / Steve Gray)

 

Sabine Adler (Deutschlandradio - Bettina Straub)Sabine Adler (Deutschlandradio - Bettina Straub)  Berlin/Osteuropa
  Sabine Adler
  Adresse:
  Deutschlandradio Berlin
  Hans-Rosenthal-Platz
  10825 Berlin

sabine.adler (at) deutschlandradio.de

Sabine Adler ist eine der ausgewiesensten journalistischen Kennerinnen Osteuropas. Sie berichtet seit Anfang 2015 von Berlin aus über diese Region für die drei Programme von Deutschlandradio. Viele Hörerinnen und Hörer kennen sie zudem als ehemalige Moskau-Korrespondentin sowie als frühere Leiterin des Hauptstadtstudios von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen.

 


 

Annette Riedel - Deutschlandradio-Korrespondentin in Brüssel (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)Annette Riedel - Deutschlandradio-Korrespondentin in Brüssel (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Brüssel
Annette Riedel
Adresse:
Deutschlandradio Brüssel
Rue Belliard 205 Bte.18
1040 Brüssel

annette.riedel (at) deutschlandradio.de  

Seit März 2012 in Brüssel als Korrespondentin für die EU, die BeNeLux-Staaten und die Nato. Zu den Aufgaben gehört häufiges Reisen – regelmäßig nach Straßburg (Sitz des Europäischen Parlaments und der Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte) oder Luxemburg (Sitz des Europäischen Gerichtshofs und 3 Monate im Jahr Ort der EU-Ministertreffen) und die Hauptstadt des Landes, das gerade die EU-Ratspräsidentschaft hat. Als Typ, der auch in der Freizeit gern und intensiv reiselustig ist, passt das gut. Das “frühere Leben” als Journalistin begann nach dem Abitur 1977, schon neben dem Studium beim damaligen RIAS in Berlin, unterbrochen von einem Jahr Auslandsstudium in den USA. In den folgenden Jahren gab es kaum eine Station im Hörfunk, die ausgelassen wurde: Redaktion und Moderation aller aktuellen Sendungen sowie von Diskussionsrunden, Wahlsendungen, Features, Kommentare, Reportagen und im Management als Chefin vom Dienst.
Auch wenn es schlicht Zufall war, dass ich beim Rias und dann beim Deutschlandradio gelandet bin – wenn man im Hörfunk ernsthaft journalistisch arbeiten will, gibt es in Deutschland keinen besseren Sender.

 

Jörg Münchenberg (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)Jörg Münchenberg (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Jörg Münchenberg
Adresse:
Deutschlandradio Brüssel
Rue Belliard 205 Bte.18
1040 Brüssel

joerg.muenchenberg (at) deutschlandradio.de

Schon vor gut 20 Jahren hat Brüssel einmal maßgeblich mein Leben geprägt. Die damalige EG und ihre ungewisse wie spannende Zukunft waren Studienschwerpunkt, sogar Thema der Magisterarbeit im Hauptfach Politische Wissenschaft. Und kurz danach konnte ich das akademische Wissen dann vor Ort überprüfen – dank eines Robert-Schuman-Stipendiums im Europäischen Parlament.

Doch statt EU-Bürokrat bin ich lieber Journalist geworden, eine gute Entscheidung. Zuletzt Redakteur in der Wirtschaftsredaktion beim Deutschlandfunk, davor Korrespondent des Deutschlandradios im Berliner Hauptstadtstudio. Seit September 2012 heißt der Wohn- und Arbeitsort jetzt wieder Brüssel. Natürlich hat sich seither enorm viel verändert, nicht nur dass aus der EG der zwölf Mitgliedstaaten inzwischen die Union der 28 geworden ist. Eines aber ist geblieben: Spannung pur – auch in der täglichen Arbeit - und die weiterhin unbeantworte Frage nach der Zukunft dieses gewaltigen Projekts. 

 


  

(Friedbert Meurer © Deutschlandradio/B.Fürst-Fastré) (Friedbert Meurer © Deutschlandradio/B.Fürst-Fastré)

London
Friedbert Meurer 
Adresse:
245 Petersham Road
Richmond TW10 7DA
Great Britain

Friedbert.Meurer (at) deutschlandradio.de

 

Die Briten trennt mehr als der Ärmelkanal von Europa – das habe ich schon nach kurzer Zeit als Korrespondent festgestellt. Ich schätze aber ihre weitgehend pragmatische, unideologische Einstellungen. Als Reporter für die Programme von Deutschlandradio möchte ich dem auf der Spur bleiben. Ich selbst habe Großbritannien kurz vor dem Mauerfall während eines Treffens der deutschen-britischen Königswinter-Konferenz entdeckt. Ein Kollege der Zeitung The Independent fragte mich damals, wie ich über die Wiedervereinigung denke. Über was bitte? Die Briten (und Franzosen und vermutlich alle) haben sehr viel früher als wir selbst gesehen, wohin die deutsche Reise geht. Sie sehen uns längst nicht mehr mit Stahlhelm auf dem Kopf.

Vor meinem Wechsel nach London war ich Ressortleiter der Redaktion Zeitfunk, die u.a. für die „Informationen am Morgen" im Deutschlandfunk zuständig ist. Diese Sendung habe ich über 20 Jahre lang moderieren dürfen. Wenn ich jetzt auf BBC Radio 4 die Morgensendung  „Today" höre, habe ich  meine eigenen KollegInnen vor Augen. Beide Sendungen genießen in ihrem jeweiligen Land eine hohe Wertschätzung und Anerkennung. Man sollte sie hören, um mitreden zu können. Vor meiner Zeit in London habe ich u.a. über die letzte Unterhauswahl aus Edinburgh oder über die rechtspopulistische Partei UKIP berichtet. Die Schotten wollen auf jeden Fall in der EU bleiben, UKIP definitiv nicht. Ein UKIP-Vertreter sagte mir einmal, die EU sei doch ein Zwangsgebilde wie die Sowjetunion. Aber auch das Vereinigte Königreich ist eine Union – ihr Fortbestand in der jetzigen Form ist nicht in Granit gemeißelt. Der Stoff für Berichte wird mir hier nicht ausgehen.

 


  

Gesine Dornblüth (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)Gesine Dornblüth (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)Moskau
Dr. Gesine Dornblüth
Adresse:
Deutschlandradio Moskau
Kutusowskij Prospekt 13 kw 100/10

gesine.dornblueth (at) deutschlandradio.de

 

Geboren 1969 in Niedersachsen, verfiel sie bereits als Schülerin der russischen Sprache und fuhr 1985 mit der Schule das erste Mal nach Moskau und ins damalige Leningrad. Während des Slawistik-Studiums erste Reisen mit dem Mikrophon durch Russland, auf der Suche nach alltäglichen und brisanten Geschichten, vom Leben im Moskauer Altenheim bis zu russischen Söldnern für Serbien. Nebenbei Promotion über russische Lyrik.

Gründete in den 90er Jahren mit ihrem Partner das Büro texte und toene in Berlin und produzierte fünfzehn Jahre Alltagsreportagen, Langzeitdokumentationen, politische Analysen aus Russland, der Ukraine, dem Südkaukasus und vom Balkan. Das alles als freie Journalistin, mit allen Freiheiten und Risiken, die das bietet. Und vor allem für Deutschlandradio, denn dort werden Themen so behandelt, wie sie es verdienen.

Seit Februar 2012 Korrespondentin des Deutschlandradios in Moskau.

 


 

Jürgen König (Deutschlandradio/ Bettina Straub)Jürgen König (Deutschlandradio/ Bettina Straub)

Paris
Jürgen König
Adresse:
4, rue Goethe
75116 Paris

 juergen.koenig (at) deutschlandradio.de

Unterwegs war ich schon immer gerne, und schon immer war Frankreich ein besonders begehrtes Ziel. Die Wanderjahre nach dem Studium der Musikwissenschaft und der Neuen Deutschen Literatur in Hamburg und Berlin endeten in Paris: fünf Jahre blieb ich als freier Hörfunk-Korrespondent - das liegt jetzt ein Vierteljahrhundert zurück. Nach Jahren als Deutschlandradio-Kulturredakteur und –korrespondent, als Redaktionsleiter der "Studio 9-Kultur und Politik"-Sendungen von Deutschlandradio Kultur hatte die Rückkehr nach Paris Anfang Januar 2016 seltsamerweise etwas Vertrautes. Vom Geruch der Métro, der dort etwas sehr Spezielles hat, wo die Züge auf Gummireifen fahren, um den Untergrund der mittelalterlichen Häuser nicht zu sehr zu erschüttern über die herrlichen Käseläden und Metzgereien bis hin zur Leidenschaft der Franzosen fürs Gespräch - auch der Metzger schwatzt gerne mit seinen Kunden, woran der ungeduldige deutsche Korrespondent in der Warteschlange sich erst wieder gewöhnen muss. In diesen Gesprächen ist, anders als damals, ‚la crise' allgegenwärtig: Wirtschafts- und Schuldenkrise, Dauerkrise der Landwirtschaft, Terrorgefahr und Ausnahmezustand: ein verunsichertes Land, dessen großes Bedürfnis nach verlässlicher politischer Führung im Moment, so scheint es, nicht wirklich erfüllt wird. Doch die Höflichkeit der Franzosen ist die alte geblieben, ebenso die Leidenschaft politischer, gesellschaftlicher, literarischer und kulinarischer Debatten - und der kulturelle Reichtum des Landes ist bekanntermaßen überwältigend.

 


 

Peter Lange, Korrespondent in Prag (©Deutschlandradio-Bettina Straub)Peter Lange (©Deutschlandradio-Bettina Straub)

Prag
Peter Lange
Adresse:
ARD-Studio Prag / Deutschlandradio
Vlasska 4
118 00 Praha 1
Tschechische Republik

peter.lange (at) deutschlandradio.de

Ein bayrischer Braumeister namens Josef Groll war es, der 1842 den Bürgern von Pilsen gezeigt hat, wie man ein gutes Bier braut. - Nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags von 1919 besitzt Tschechien noch immer ein eigenes Hafenbecken in Hamburg. – Heinrich und Thomas Mann waren, nachdem sie das NS-Regime ausgebürgert hatte, Staatsbürger der Tschechoslowakei. 
Die deutsche und die tschechische Geschichte sind seit über tausend Jahren und bis in die Gegenwart hinein eng miteinander verwoben – politisch und wirtschaftlich, kulturell und gesellschaftlich. In den Katastrophen des 20. Jahrhunderts ist dieser Verbund auseinandergerissen worden. Nun wächst langsam wieder zusammen, was einmal zusammengehörte. Das begleiten zu dürfen, zu beobachten, zu erzählen und zu analysieren, ist eine wunderbare Aufgabe und ein Privileg.

Meine beruflichen Stationen:
Abitur in Detmold
Studium der Publizistik, Politologie und Geschichte an der FU Berlin
Nachrichtenredakteur bei RIAS-Berlin, Deutschlandradio Berlin und Deutschlandfunk
Zeitfunkredakteur und später Abteilungsleiter Aktuelles beim Deutschlandfunk
Ab 2007 Chefredakteur von Deutschlandradio Kultur

 


 

Portrait von Florian Kellermann (Deutschlandradio/B.Straub)Florian Kellermann (Deutschlandradio/B.Straub)Warschau
Florian Kellermann
Adresse:
Lowicka 60/12
02-531 Warschau
Polen

Florian.Kellermann.fm (at) deutschlandradio.de

 

Florian Kellermann, Jahrgang 1973, hat sich als freier Autor seit Jahren auf Reportagen und Berichte aus den Ländern Mittel- und Osteuropas konzentriert in allen Programmen von Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen. Grundlage für die Qualität seiner Berichte sind neben langjähriger journalistischer Erfahrung für verschiedene deutsche und ausländische Medien seine exzellenten Kenntnisse der Region, ihrer Kulturen und ihrer Sprachen. Florian Kellermann wird gemeinsam mit der Moskauer Deutschlandradio-Korrespondentin Gesine Dornblüth auch aus den baltischen Staaten und Weißrussland berichten.

 


 

Thilo Kößler, Korrespondent in Washington (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)Thilo Kößler (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Washington
Thilo Koessler
Adresse:
German National Public Radio
Deutschlandradio
Corrspondent USA and Canada
3130 M-Str. NW

20007 W
ashington D.C, USA

thilo.koessler (at) deutschlandradio.de

Im persönlichen Umgang sind die Amerikaner unglaublich nett, freundlich, aufgeschlossen. Im politischen Umgang sind sie kompromisslos, kämpferisch, ja maßlos. Doch das ist nur einer der vielen Widersprüche, die mir zu Beginn meiner Korrespondententätigkeit aufgefallen sind – das Land ist zutiefst gespalten zwischen arm und reich, schwarz und weiß, Stadt und Land, Republikanern und Demokraten. Ich bin zu einem Zeitpunkt gekommen, der spannender wohl nicht sein könnte: Diese Wahl am 8. November wird über den künftigen politischen Kurs entscheiden, den das Land einschlagen wird: Einen polarisierenden, ausgrenzenden Kurs unter Donald Trump. Oder einen ausgleichenden, integrativen Kurs unter Hillary Clinton. Donald Trump stünde für einen dramatischen Bruch in der jüngeren amerikanischen Geschichte. Hillary Clinton eher für Kontinuität.
Beruflich schließt sich für mich hier in Washington ein Kreis – vor 25 Jahren war ich schon einmal als Korrespondent im Ausland. Damals, 1990-1996, für die ARD in Kairo. Dann kamen 16 Jahre im Kölner Funkhaus des Deutschlandfunks, zuletzt als Abteilungsleiter Hintergrund. Die Außenpolitik hat mich dabei immer begleitet und besonders gereizt. Jetzt kann ich sie wieder hautnah erleben. Das ist eine tägliche Herausforderung – für den Kopf, weil es eine komplexe Welt ist, die den ganzen Einsatz erfordert. Aber auch physisch, weil die sechs Stunden Zeitverschiebung ganz schön auf die Kondition gehen. Wenn die Frühmoderatoren morgens um fünf Uhr nach Washington schalten, ist es dort 23.00 Uhr. Das ist eine etwas schräge Primetime. Aber die Sache allemal wert.

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