Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Baubeginn für Hamburgs neues Wahrzeichen

Grundsteinlegung der Elbphilharmonie

Hochtief-Chef Henner Mahlstedt, Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust, Projektkoordinator Hartmut Wegener,  Kultursenatorin Karin von Welck und Architekt Pierre de Meuron (v.l.n.r.) legen den Grundstein für den Bau der Elbphilharmonie. (AP)
Hochtief-Chef Henner Mahlstedt, Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust, Projektkoordinator Hartmut Wegener, Kultursenatorin Karin von Welck und Architekt Pierre de Meuron (v.l.n.r.) legen den Grundstein für den Bau der Elbphilharmonie. (AP)

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU) hat im Hamburger Hafen den Grundstein für den Bau der Elbphilharmonie gelegt. Der Bau am ehemaligen Kaispeicher A soll rund 241 Millionen Euro kosten. Davon sind rund 64 Millionen bereits an Spendengeldern eingesammelt worden. Dies sei ein eindrucksvolles Zeichen hanseatischen Bürgersinns, sagte von Beust vor mehr als 700 geladenen Gästen.

Nach der Grundsteinlegung sollte sofort mit der Entkernung des 1966 fertiggestellten ehemaligen Kaispeichers begonnen werden. Obwohl das Prestigeobjekt deutlich teurer wird als die ursprünglich angenommenen 186 Millionen Euro, stimmte die Hamburger Bürgerschaft am 28. Februar dieses Jahres einstimmig für den Bau. Die Elbphilharmonie sei wichtig für die Kultur in Hamburg, für die Architektur und die Menschen in Norddeutschland, sagte Beust bei der Grundsteinlegung.

Die Aufnahme des Spielbetriebs der Konzerthalle ist für Herbst 2010 vorgesehen. In dem Gebäude sind neben zwei Konzertsälen auch Eigentumswohnungen, ein Fünf-Sterne-Hotel sowie ein Parkhaus mit 500 Stellplätzen vorgesehen.

"Ein Haus für alle"


Die Hamburger Kultursenatorin Karin von Welck glaubt, dass die Elbphilharmonie neben dem Michel das neue Wahrzeichen Hamburgs werde. Zugleich betonte sie im Deutschlandfunk, dass das Haus offen für alle sein solle und kein elitärer Spielort der Hochkultur. (Text/ MP3-Audio)

Baumaschinen stehen in Hamburg vor dem Kaispeicher A. (AP)Baumaschinen stehen in Hamburg vor dem Kaispeicher A. (AP)Der Stadtplaner Helmut Bott sieht das Projekt Hafencity, von dem die Elbphilharmonie der wohl markanteste Teil ist, als Versuch, die Stadt Hamburg im globalen Wettbewerb der Städte zu positionieren: "Das Image der Stadt, geprägt durch die kulturellen Funktionen, geprägt durch die Menschen, die man dort anziehen kann, entweder als Touristen oder eben als dauerhafte Bewohner, spielt heute eine viel größere Rolle bei Investitionen als die traditionellen Faktoren, Autobahnanschluss, Gleisanschluss, diese ganze technische Infrastruktur." Mit dem Projekt Hafencity kehre Hamburg zu seinen ökonomischen Wurzeln - dem Hafen - zurück, sagte Bott im Deutschlandradio Kultur. (Text/ MP3-Audio)

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:22 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 22:05 Uhr Atelier neuer Musik

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 22:00 Uhr Die besondere Aufnahme

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 19:00 Uhr Club der Republik

Aus unseren drei Programmen

Agenda 2010"Es ist immer wieder gut, Dinge in Frage zu stellen"

BAMF-Chef Frank-Jürgen Weise nimmt am 25.02.2016 in Berlin im Haus der Wirtschaft an der Veranstaltung "Ankommen in Deutschland", dem Aktionsprogramm der Industrie- und Handelskammern zur Integration von Flüchtlingen teil. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, hat die Agenda 2010 gelobt und sich zugleich für Änderungen ausgesprochen. Berufe, Arbeitsverträge und Arbeitsorte veränderten sich. Deshalb könne man erwarten, dass die Politik diese Entwicklungen nach vorne gerichtet unterstütze, sagte er im Deutschlandfunk.

Aretha Franklins GeburtstagSoul-Ikone und Bürgerrechtlerin feiert 75.

Aretha Franklin  (picture alliance / dpa / Ron Sachs)

Aretha Franklin sang für Martin Luther King und bei der Amteinführung von Barack Obama, die afroamerikanische Sängerin gilt als eine der erfolgreichsten Musikerinnen überhaupt. Nun ist die Soul-Diva 75 Jahre alt geworden - und denkt über einen Abschied von der Bühne nach.

BuchprojektAuf einen Coffee to go nach Togo

Ein leerer Starbucks-Kaffeebecher (dpa picture alliance / Inga Kjer)

Coffee to go kennen wir alle. Bloß wo kommt eigentlich der echte Kaffee Togo her? Markus Weber wollte es wissen und machte sich auf den Weg. Mit dem Fahrrad nach Togo, durch 26 Länder, 14.000 Kilometer. Daraus entstand sein Buch "Ein Coffee to go in Togo".

KaczynskilandWie polnische Geschichte und Kultur umgedeutet werden

Das Denkmal "Westerplatte" zu Ehren der polnischen Verteidiger in der gleichnamigen Gedenkstätte in Danzig in Polen, aufgenommen am 17.06.2012. (picture alliance / dpa / Jens Wolf)

Mit dem deutschen Beschuss der Westerplatte vor Danzig beginnt am 1. September 1939 der Zweite Weltkrieg. Die Polen wehren sich tapfer und unterliegen. So wird die Geschichte im Museum der Stadt Gdansk erzählt. Und das, findet die neue polnische Regierung, ist viel zu unpatriotisch.

FamilienkonflikteGeschichten vom Loslassen

Eine Frau zerreißt ein Foto ihrer Eltern. (imago/epd )

Wenn sich Familienkonflikte nicht lösen lassen, bleibt noch die Möglichkeit, sich ganz zu trennen. Die "Lange Nacht" porträtiert Menschen, die genau das getan haben.

Sir Elton John wird 70"Musik ist meine Liebe, Shoppen meine Sucht"

Elton John in Brasilien  (picture alliance / dpa / Foto: EPA/Antonio Lacerda)

Seit mehr als fünf Jahrzehnten steht Elton John auf der Bühne. Er zählt zu den erfolgreichsten Popstars aller Zeiten. Rund 300 Millionen Alben hat der exzentrische Brite verkauft. Doch ans Aufhören denkt Sir Elton John noch lange nicht: Die Show wird weitergehen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Erdogan  Referendum über EU-Mitgliedschaft der Türkei grundsätzlich möglich | mehr

Kulturnachrichten

Anti-Trump-Kunstinstallation erneut abgebrochen  | mehr

 

| mehr