Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Berliner Stadtschloss: Francesco Stella erhält Zuschlag für Wiederaufbau

"Humboldt-Forum" wird ab 2010 gebaut

Das Foto von 1993 zeigt eine Plastikfassade des ehemaligen Berliner Stadtschlosses, aufgebaut am historischen Standort des Schlosses.  (AP)
Das Foto von 1993 zeigt eine Plastikfassade des ehemaligen Berliner Stadtschlosses, aufgebaut am historischen Standort des Schlosses. (AP)

Francesco Stella hat den Zuschlag für den Neubau des Berliner Stadtschlosses erhalten. Das wurde am Nachmittag in der Hauptstadt offiziell verkündet. Kulturstaatsminister Neumann meinte, der Entwurf werde in optimaler Weise dem Bundestagsbeschluss gerecht, der die Wiedererrichtung von drei barocken Fassaden und eine Rekonstruktion der historischen Kuppel vorsehe.

Der offiziell Humboldt-Forum genannte Neubau soll als Museum, Bibliothek und als Bühne für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Die vierte Seite, deren Gestaltung frei war, wird in Form eines Belvederes gebaut von dem aus "die Bürger den Bau erleben können", so Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee (SPD) bei der Bekanntgabe.

Der einstige Original-Bau wurde 1950 wegen schwerer Kriegsschäden gesprengt. Der Baubeginn ist für 2010 geplant. Im Stadtschloss residierten einst auch die Hohenzollern.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:31 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 11:35 Uhr Umwelt und Verbraucher

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 11:45 Uhr Rubrik: Weltmusik

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Atomkatastrophe vor 32 JahrenDie Kinder von Tschernobyl

Kinder winken auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen (Niedersachsen) zur Begrüßung, nachdem sie zuvor aus der Republik Belarus (Weissrussland) eingetroffen sind (picture alliance/ dpa/ Holger Hollemann)

Nach der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl gründeten sich Hilfsvereine, die Kinder in deutsche, österreichische und Schweizer Gastfamilien holten. Noch heute reisen Jungen und Mädchen aus dem verstrahlten Gebiet regelmäßig nach Deutschland. In der Heimat haben sie mit den Folgen des GAUs zu kämpfen.

Frank Schätzing über künstliche Intelligenz"Sie kann uns das Paradies bereiten oder uns alle abmurksen"

Ein Porträt von Bestsellerautor Frank Schätzing (imago / Future Image)

In seinem neuen Buch "Die Tyrannei des Schmetterlings" beschäftigt sich Frank Schätzing mit künstlicher Intelligenz. Schätzing hält KI für das derzeit interessanteste Forschungsfeld überhaupt - und fragt sich, was noch vom Menschen bleibt, wenn die von ihm gebauten Maschinen Bewusstsein entwickeln.

Aus für den EchoGut für die Glaubwürdigkeit, schlecht für den Jazz

Die Echo-Trophäe (Bild aus dem Jahr 2015) (dpa-Bildfunk / Matthias Balk)

Der Echo ist Geschichte. Politisch wird das begrüßt, doch es sind auch andere Töne zu hören: Martin Krüger, Präsident des Deutschen Musikrats, bedauert das Aus für den Musikpreis.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Bundestag  Abgeordnete würdigen Staatsgründung Israels | mehr

Kulturnachrichten

Kinofilm über Fall Harvey Weinstein geplant  | mehr

 

| mehr