Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Bewegendes Gedenken in Boston

Trauerfeier für Opfer des Bombenanschlags auf den Marathon

Das Ehepaar Obama bei der Trauerfeier in Boston (picture alliance / dpa /Cj Gunther)
Das Ehepaar Obama bei der Trauerfeier in Boston (picture alliance / dpa /Cj Gunther)

Die USA gedenken der Opfer der Anschläge von Boston. In der Stadt an der Ostküste versammelten sich rund 2000 Menschen in der Heiligkreuz-Kathedrale - darunter auch Präsident Barack Obama.

Bostons Bürgermeister Thomas M. Menino richtete in seiner Ansprache die Worte an die Menschen in seiner Stadt. "Wir haben diese Stadt niemals mehr geliebt als heute", sagte er. Menino dankte den vielen Helfern ebenso wie den Nachbarn und Geschäftsleuten, die nach den Explosionen ihre Türen für Hilfe Suchende geöffnet hätten. Die Stadt habe Mitgefühl gezeigt, betonte der Bürgermeister. Wörtlich sagte er: "Nichts kann das Herz dieser Stadt besiegen."

Obama: "Auch in mir ist ein Stück Boston!"

US-Präsident Barack Obama sprach den Angehörigen und den Bürgern der Stadt Boston sein Mitgefühl aus und betonte: "Der Geist dieser Stadt und unseres Staates ist ungebrochen." Und dann wandte sich der Präsident direkt an alle Bostoner: "Auch in mir ist ein Stück Boston. Sie haben mich hier willkommen geheißen, als ich ein junger Jura-Student war."

Obama betonte, Offenheit und Toleranz machten das Wesen Bostons aus. Den immer noch unbekannten Tätern rief er zu: "Sie wollten unsere Werte angreifen. Aber es sollte klar sein, dass sie sich die falsche Stadt dafür ausgesucht haben. Nicht hier in Boston!" Die Täter würden zur Rechenschaft gezogen. Wörtlich sagte Obama: "Unsere Treue zu unserer freien und offenen Gesellschaft wird nur immer stärker werden!"

Obama und seine Ehefrau Michelle haben im Anschluss in mehreren Bostoner Krankenhäusern Opfer der Anschläge besucht. Der Präsident kam im Massachusetts General Hospital mit Verletzten, deren Angehörigen sowie Klinikmitarbeitern zusammen. Seine Frau besuchte unter anderem das Kinderkrankenhaus der Stadt.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 14:10 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 16:35 Uhr Forschung aktuell

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 15:30 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

"Meinen Hass bekommt ihr nicht"Bericht aus einer Welt des Schmerzes

Der Journalist Antoine Leiris, der seine Frau bei den Terroranschlägen im Pariser Bataclan verlor und darüber ein Buch schrieb. (AFP / Dominique Faget )

Der französische Journalist Antoine Leiris verlor bei den Anschlägen von Paris seine Frau. In dem Band "Meinen Hass bekommt ihr nicht" hat er notiert, was dieser Verlust für ihn und seinen zweijährigen Sohn bedeutet.

US-WahlkampfObama wirft Trump Ignoranz vor

KOMBO - US Pr (EPA)

US-Präsident Barack Obama hat sich beim G7-Treffen kritisch über den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump geäußert. Der zeige sich gegenüber der Außenpolitik ignorant und interessiere sich eher für Schlagzeilen als für Strategien für Amerikas Sicherheit, sagte Obama. Doch Trumps außenpolitische Positionen sind nicht nur bei den US-Demokraten umstritten.

ChinaAKW Hualong 1 für den Sudan

China exportiert Reaktortechnik und baut im Sudan das erste Atomkraftwerk des Landes. Für China ist das der Auftakt. Geplant ist der Export von 30 Reaktoren bis 2030.

Graphic Novel "Der Beeinflussungsapparat"Ein Comic-Manifest erklärt die Medienwelt

Ausschnitt aus der deutschen Übersetzung der Graphic Novel "Der Beeinflussungsapparat", geschrieben von Brooke Gladstone und gezeichnet von Josh Neufeld (Correctiv / David Schraven)

Der Journalismus hat zurzeit Probleme mit seiner Glaubwürdigkeit. Ob die Medien sogar fremdgesteuert sind, ist Thema von "Der Beeinflussungsapparat". Die Recherchegruppe Correctiv hat die Graphic Novel aus den USA nun auf Deutsch herausgegeben.

Aarhus-Projekt Dänemarks Umgang mit jungen Islamisten

Menschen erinnern am 14. Februar 2016 mit einer Lichterkette an die Anschläge vor einem Jahr in Kopenhagen. (dpa / picture alliance / Claus Bech)

Dialog und harte Hand - so beschreibt der Bürgermeister der dänischen Stadt Aarhus das erfolgreiche Projekt, Syrien-Rückkehrern die Chance zu geben, zurück in ein normales Leben zu finden. Gemeinsam mit muslimischen Mentoren geht die Polizei mit den islamistischen Extremisten in den Dialog.

Kritik zum Katholikentag"Die christlichen Kirchen werden massiv privilegiert"

Teilnehmer der Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) haben sich am 24.05.2016 in der Kongresshalle in Leipzig (Sachsen) versammelt. (picture alliance / dpa / Sebastian Willnow)

Staat und Kirche müssten konsequenter getrennt werden, fordert der konfessionslose Jurist Maximilian Steinhaus anlässlich des Katholikentages. Die Gesellschaft sei so vielfältig, dass der Staat die unterschiedlichen Weltanschauungen gar nicht gerecht fördern könne.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Türkei  Pro-kurdische Opposition klagt gegen Aufhebung der Immunität | mehr

Kulturnachrichten

Protest mit Priesterinnen-Porträts  | mehr

Wissensnachrichten

Großbritannien  VR-Brillen bringen Geschworene an Tatort | mehr