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CDU Niedersachsen läuft sich warm

Wahlkampfendspurt in Braunschweig

David McAllister und Angela Merkel in Braunschweig (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)
David McAllister und Angela Merkel in Braunschweig (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Gut zwei Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen ist die CDU mit Ministerpräsident David McAllister in die intensive Wahlkampfphase gestartet. In Braunschweig zeigte sich die Partei siegessicher.

"Es wird ein spannendes, knappes Rennen", rief McAllister den rund 5000 Zuhörern in in Braunschweig zu. In der Tat: Wer nach dem 20. Januar das größte norddeutsche Bundesland regieren kann, ist völlig offen, wenn man den Umfragen vertrauen kann. Zwar sagen die Demoskopen, dass die CDU aktuell mit rund 40 Prozent stärkste Kraft werden könnte. Gemeinsam hätten SPD und Grüne aber die Nase vorn, weil die FDP, der Koalitionspartner McAllisters, unter der Fünf-Prozent-Marke bleiben könnte. Auch Linke und Piraten könnten an dieser Hürde scheitern.

McAllister, der seit 2010 Niedersachsen regiert, zeigte sich heute trotzdem siegessicher und verwies darauf, dass rund 40 Prozent der Befragten geantwortet hätten, noch unschlüssig in Bezug auf die Landtagswahl zu sein. Mit Blick auf die SPD sagte er: "Die sind müde, die sind kaputt. Wir starten jetzt erst voll durch."

Merkel: FDP kann auch Sachpolitik

Eine Kampagne der CDU zugunsten der Liberalen wird es wohl nicht geben. McAllister betonte: "Die CDU in Niedersachsen wirbt um jede Erst- und um jede Zweitstimme." Anhand der Zweitstimme errechnet sich die Stärke der einzelnen Parteien im Landtag.

Die CDU-Vorsitzende und Kanzlerin Angela Merkel sagte bei einer Vorstandsklausur in Wilhelmshaven, sie sei optimistisch, dass die FDP aus eigener Kraft die Menschen überzeugen könne. Die Partei werde bei ihrem traditionellen Dreikönigstreffen an diesem Sonntag in Stuttgart "eine sehr gute Veranstaltung hinlegen" und sich auf Sachfragen konzentrieren, meinte Merkel.

An die Adresse der CDU-Mitglieder sagte Merkel: "Sie sind die, die die nächsten 15 Tage mit dran sind." Jeder in der Partei solle von den Erfolgen der Landesregierung berichten. "Es geht nicht um Pöstchen, um Posten, es geht nicht um Ideologien, sondern um das Leben jedes einzelnen Niedersachsen und seine eigene Zukunft", so die Kanzlerin.

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Letzte Änderung: 02.10.2013 14:04 Uhr

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