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China will Europa im Kampf gegen die Krise helfen

Premier Wen Jiabao verspricht größere Beteiligung am Rettungsschirm

Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao (picture alliance / dpa / Benoit Doppagne)
Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao (picture alliance / dpa / Benoit Doppagne)

Kommt jetzt Hilfe aus der Volksrepublik? China hat der Europäischen Union Unterstützung im Kampf gegen die Schuldenkrise zugesichert. Es geht um Investitionen in den Euro-Rettungsschirm EFSF und seinen Nachfolger ESM.

Beim EU-China-Gipfel in Peking hat Chinas Premiernminister Wen Jiabao Europa ein stärkeres Engagement seines Landes im Kampf gegen die europäische Schuldenkrise zugesagt. China erwäge eine größere Beteiligung am Euro-Rettungsschirm, sagte Wen. Details zu den Plänen sind bislang nichtz bekannt.

Zum Auftakt des Gipfels hatten sich die EU-Führung und die chinesische Regierung als gute Freunde präsentiert. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua sprach in einem Kommentar von einem "Signal an den Rest der Welt, dass sich China und Europa Hand in Hand der Krise stellen." EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy erklärte, als große Wirtschaftspartner teilten die EU und China "die Verantwortung, die Herausforderungen unserer Zeit anzupacken".

Bereits beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Peking war vor zwei Wochen deutlich geworden, dass die chinesische Führung eine stärkere Beteiligung am europäischen Rettungsschirm EFSF und seinem Nachfolger ESM erwägt. Wen Jiabao hatte beim Treffen mit Kanzlerin Merkel aber auch gesagt, die Europäer müssten ihre Hausaufgaben machen und geschlossen die notwendigen Strukturreformen durchsetzen.

Rasantes Handelswachstum

Das Handelsvolumen zwischen Europa und China ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Die EU ist der größte Abnehmer chinesischer Ausfuhren. Umgekehrt wird China in diesem Jahr zum größten Exportmarkt der Europäer aufsteigen und damit die USA überholen. Nach einem Zuwachs von 37 Prozent 2010 stiegen die europäischen Ausfuhren nach China im vergangenen Jahr von Januar bis November um 21 Prozent auf 124 Milliarden Euro. Daran hält Deutschland den größten Anteil, gefolgt von Frankreich und Großbritannien. Allerdings kritisieren europäische Unternehmer, die in China aktiv sind, unter anderem ungleiche Wettbewerbsbedingungen und rechtliche Unsicherheiten.

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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:47 Uhr

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