Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Christine Lagarde wird neue IWF-Chefin

Sie ist die erste Frau an der Spitze des Internationalen Währungsfonds

Christine Lagarde (dpa / picture alliance)
Christine Lagarde (dpa / picture alliance)

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde wird neue Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF). Am Dienstagabend gab der Verwaltungsrat in Washington bekannt, sie sei für den Posten ausgewählt und werde ihre fünfjährige Amtszeit am 5. Juli antreten.

Die 55-Jährige wird Nachfolgerin von Dominique Strauss-Kahn. Der 62-jährige Franzose war Mitte Mai kurz vor dem Start in einem Flugzeug nach Paris festgenommen worden. Er soll er in einem New Yorker Hotel versucht haben, ein Zimmermädchen zu vergewaltigen. Strauss-Kahn trat darauf hin von seinem Amt als IWF-Chef zurück. Gegen Kaution wurde er aus der Haft auf der Gefängnisinsel Rikers Island entlassen.

Christine Lagarde, Mutter zweier erwachsener Söhne, gilt als resolut und kämpferisch. Sie stand schon früh auf der Liste der möglichen Nachfolger.

Wie sie frischen Wind in das französische Finanzministerium brachte und ihre Kritik an deutschen Exporten für eine spürbare Anspannung im deutsch-französischen Verhältnis sorgten, berichtete Evi Seibert im Deutschlandfunk.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:43 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 13:07 Uhr Länderreport

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Soziale AngststörungenTherapien besser als Medikamente

Eine Frau sitzt vor einem Laptop und schlägt angesichts von Hassbotschaften per Facebook die Hände vors Gesicht. (imago / Reporters)

Für Menschen mit einer sogenannten sozialen Phobie sind Situationen wie das Vortragen von Referaten extrem belastend. Sie kann erhebliche Folgen, wie etwa einen Schul- oder Studienabbruch, nach sich ziehen. Der Psychotherapieforscher Falk Leichsenring rät von einer medikamentösen Behandlung ab.

Neues vom E-ELTStartschuss für das Riesenauge

Eine Animation des European Extremely Large Telescope (E-ELT) (ESO/L. Calçada)

Das geplante Großteleskop der Europäischen Südsternwarte ESO nimmt zunehmend Gestalt an. So wurde vor einigen Wochen in Mainz der Rohling für den Sekundärspiegel mit einem Durchmesser von 4,20 Metern gegossen.

Neuer Trend: Der Öko-ThrillerDie Ökofrage ist im Mainstream angekommen

Angestellte der staatlichen Ölfirma Petroecuador versuchen ein ölverseuchtes Gebiet des Amazonas zu reinigen. (AFP / RODRIGO BUENDIA)

In aktuellen Thrillern zeichnet sich ein Trend ab: Öko-Themen spielen eine immer größere Rolle - immer häufiger geht es um Öko-Verbrecher oder um Mord an Öko-Helden. Eine kleine Genre-Analyse des Krimi-Experten Ulrich Noller - Empfehlungsliste inklusive.

Gamescom"Computerspiele auf allen Ebenen fördern"

Ein Bild aus dem Computerspiel "The Secret of Monkey Island". (picture alliance/ dpa / Lucas Arts)

Wer es ernst meint mit dem "Kulturgut" Computerspiel, dürfe nicht nur die Interessen der Spieleindustrie im Auge haben, meint der Kulturwissenschaftler Christoph Bareither. Sondern Forschung und seriöser Computerspieljournalismus müssten gefördert werden.

Kinder psychisch kranker Eltern Zu viel Verantwortung und große Einsamkeit

Mädchen sitzt in der Schule auf dem Boden (picture alliance / ZB/Britta Pedersen)

Rund 3,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland wachsen mit sucht- oder psychisch kranken Eltern auf. Oft müssen sie zu früh Verantwortung übernehmen und werden an ihrer freien Entwicklung gehindert. Beratungsstellen bieten Hilfe an - nützen aber vor allem unter einer Voraussetzung.

Zweite Chance für EuropaMehr Demokratie, mehr Rechtsstaat, mehr Gewaltenteilung

Zuschauer mit Europa-Flaggen stehen am 15. Mai 2017 in Berlin vor dem Bundeskanzleramt beim Antrittsbesuch des französischen Präsidenten Macron (picture alliance / Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/ZB)

Die ausgestreckte Hand des europafreundlichen, französischen Präsidenten ergreifen: Das fordert der ehemalige NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Nach der Bundestagswahl im September gehe es darum, mit dem Nachbarn im Westen, das Projekt Europa aus der Krise zu führen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Afghanistan  Lob und Kritik für Trump-Entscheidung | mehr

Kulturnachrichten

Schauspiel-Legende Margot Hielscher gestorben | mehr

 

| mehr