Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Das Duell der Kandidaten

TV-Kandidatenduell wird auch vom Deutschlandfunk übertragen

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen sich im TV-Duell am Sonntag gegenüber. (dpa / Wolfgang Kumm)
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen sich im TV-Duell am Sonntag gegenüber. (dpa / Wolfgang Kumm)

Angela Merkel und Peer Steinbrück diskutieren live, auch im bundesweiten Hörfunk. Das Duell wird am Sonntag, um 20:30 Uhr, übertragen.

Programmhinweis:
Das Kandidaten-Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück wird auch live am Sonntag, 1. September, ab 20:30 Uhr im Deutschlandfunk übertragen. Im Anschluss daran, ab voraussichtlich 22.05 Uhr, moderiert Stephan Detjen dann im Deutschlandfunk eine Gesprächsrunde zum Thema. Seine Gäste sind: die Parteiensoziologin Jasmin Siri, der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und der Medienforscher Lutz Hachmeister.
im Livestream beim Deutschlandfunk sind Duell und Gesprächsrunde hörbar.


Deutschlandfunk überträgt auch das TV-Duell

Das TV-Kandidaten-Duell zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück wird live im Deutschlandfunk übertragen, obwohl die veranstaltenden Sender ARD, ZDF, Pro7, RTL und PHOENIX der dringenden Bitte um Ausstrahlung im Hörfunk nicht ausdrücklich zugestimmt haben. Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul begründet seine Entscheidung damit, dass es sich bei dem TV-Duell "um eine herausragende Veranstaltung zur politischen Meinungs- und Willensbildung im Vorfeld der Bundestagswahl" handle: "Die Kanzlerin und ihr Gegenkandidat debattieren öffentlich nur ein einziges Mal in dieser Fernsehsendung", so Steul. Dies müsse deshalb auch Menschen zugänglich gemacht werden, die nicht die Möglichkeit hätten, die Debatte live am Bildschirm zu verfolgen.

"Aus meiner Sicht trifft dies genau den Kern des Programmauftrags von Deutschlandradio", so Steul weiter. "Der Beitrag zur politischen Meinungs- und Willensbildung ist die Legitimation der Abgabenfinanzierung." Zudem unterscheide die Rundfunkabgabe seit dem 1. Januar 2013 nicht mehr zwischen Radio- und Fernsehnutzern. "Diese Entscheidung zur Übernahme des Fernsehtons ist mir nicht leichtgefallen, die übergeordneten Gründe wiegen jedoch schwerer", so der Intendant des Deutschlandradios weiter.

Gesprächsrunde nach dem Kandidatenduell

Im Anschluss an das "Kanzlerduell", voraussichtlich ab 22:05 Uhr, ordnet der Deutschlandfunk die Debatte dann mit Experten ein. Stephan Detjens Gäste im Atrium der Bundespresskonferenz sind: die Parteiensoziologin Jasmin Siri, der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender, ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo und der Medienforscher Lutz Hachmeister.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 14:16 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 01:10 Uhr Interview der Woche

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Sondierungsgespräche"Kompromisse sind für eine Demokratie notwendig"

Der Parteienforscher Uwe Jun vor einem Bücherregal in seinem Büro (dpa /Birgit Reichert)

Der Politikwissenschaftler Uwe Jun hat mit Blick auf die Jamaika-Sondierungen an die Kompromissbereitschaft der Parteien appelliert. CDU, CSU, FDP und Grüne sollten alles versuchen, um sich zu verständigen, sagte Jun im Dlf. Dabei dürfe "nichts nicht verhandelbar" sein.

Sammelleidenschaft Der Hand-Hunter

Marold Simon sammelt Hände. Aus Gummi, Gips, Plastik oder aus was auch immer. Über 3000 Hände bilden bei ihm zu Hause die wahrscheinlich größte Händesammlung der Welt.

Die Orthodoxen und die Moderne Warum die Orthodoxie noch keine Reformation erlebt hat

Bischöfe mehrerer christlich-orthodoxer Kirchen feiern (19.6) in einer Kirche auf der griechischen Insel Heraklion gemeinsam eine Messe. (AFP PHOTO/COSTAS METAXAKIS)

"Der Westen gilt in den Augen vieler Orthodoxer als ein Ort des Abfalls", meint der Religionswissenschaftler Vasilios Makrides - einer der Gründe, weshalb die orthodoxen Kirchen noch keine Reformation erlebt haben. Doch die Stimmen mehren sich, die sich eine Öffnung wünschen.

Schubert und SzymanowskiAuf abseitigen Pfaden

Ein junger Mann mit schwarzen Haaren, Brille und weißem Hemd sitzt an einem Flügel und spielt. (Yann Orhan / Sony Classical)

Was haben Franz Schubert und Karol Szymanowski gemeinsam? Diese Frage wirft Lucas Debargue, der junge französische Pianist, mit seinem neuen Album auf. Sein zarter Tastenanschlag verzaubert und seine Virtuosität beeindruckt, aber die Antwort bleibt er schuldig.

Debatte über sexuelle Belästigung #MeToo: "Moralischer Totalitarismus" oder Aufklärung?

Eine Frau wehrt mit ausgestrecktem Arm einen Mann ab. (imago / Reporters)

In der Diskussion über sexuellen Missbrauch haben Thea Dorn und Georg Diez sehr unterschiedliche Positionen vertreten. Dorn warnt im Zusammenhang mit #MeToo vor "moralischem Totalitarismus", während Diez dies als "Grabplatte" für einen überfälligen Diskurs kritisiert.

Simbabwe nach dem Putsch"Die Situation ist sehr verworren"

Demonstranten in Simbabwes Hauptstadt Harare fordern am 18. November 2017 die Absetzung des 93-jährigen Langzeitherrschers Robert Mugabe. (imago/ZUMA Press)

Militärdiktatur oder demokratische Wende - welche Perspektiven hat Simbabwe nach dem Putsch? Das Land sei wirtschaftlich "in einem absolut katastrophalen Zustand", sagte der Afrika-Kenner Bartholomäus Grill im Dlf. Und der neue starke Mann, Emmerson Mnangagwa, gelte als noch brutaler als der abgesetzte Robert Mugabe.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Jamaika-Sondierungen  FDP bricht Gespräche ab | mehr

Kulturnachrichten

ProSieben-Chef geht vorzeitig | mehr

 

| mehr