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Das Ende der Eiszeit

Themenschwerpunkt zum Internationalen Polarjahr

Ein Eisberg südöstlich von Neuseeland (AP Archiv)
Ein Eisberg südöstlich von Neuseeland (AP Archiv)

Die beiden Polregionen gehören zu den entlegensten Gebieten der Erde und sind doch von überragender Bedeutung für das Funktionieren unseres Planeten. Mit dem Internationalen Polarjahr will die Gemeinschaft der Arktis- und Antarktisforscher die Rolle der Pole ins öffentliche Bewusstsein heben. "Forschung aktuell" sendet zum Start des Polarjahres die fünfteilige Reihe "Das Ende der Eiszeit".

Dicke Eiskappen, extrem tiefe Temperaturen und sechs Monate währende Polarnächte machen die beiden Pole der Erde nicht unbedingt zu angenehmen Aufenthaltsorten. Dabei liegen im nördlichen Polarkreis sogar einige Großstädte mit mehreren 100.000 Einwohnern. Dagegen ist die Antarktis der isolierteste Kontinent der Erde. Im Sommer wohnen gerade einmal 4000 Menschen hier, meistens Forscher, die mit Anbruch der Polarnacht wieder abreisen.

Doch so entlegen die beiden Regionen sind, für die Erde und ihr Klima spielen sie beherrschende Rollen. Die Eiskappen reflektieren den größten Teil der einfallenden Sonnenstrahlung wieder und stabilisieren so den Strahlungshaushalt des Planeten. Das in ihnen gebundene Wasser erniedrigt den Meeresspiegel um geschätzte 80 Meter und verhindert so, dass Staaten wie die Niederlande oder Bangladesh untergehen. Gleichzeitig treibt der Südozean rings um die Antarktis das weltumspannende System der Meeresströmungen an und zählt zu den biologisch produktivsten Meeresregionen der Welt.

Forschung aktuell will zum Start des Internationalen Polarjahrs am 1. März einige Aspekte der Polarforschung beleuchten:

Eindrücke vom Leben und Forschen auf Spitzbergen: Fünfteiliges Expeditionstagebuch von Anne Hoffmann. Die Diplomandin am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung wohnt und arbeitet seit Mitte Februar in der Forschungsstation Koldewey in Ny Ålesund.

Tauwetter in der Tundra (Wissenschaft im Brennpunkt am 25. Februar 2007)

Schmelzende Riesen (26.2.2007)
Die Eispanzer Grönlands und der Antarktischen Halbinsel ziehen sich immer schneller zurück und treiben den Meeresspiegel in die Höhe

Aufbruch ins Unbekannte (27.2.2007)
Der Rückzug des Meereises macht neue Schifffahrtsrouten und riesige Rohstofflagerstätten zugänglich

Blumen statt Gletscher (Forschung aktuell, 28.2.2007)
Auswirkungen des Klimawandels auf die Ökosysteme der Polargebiete

Todesmutig zur Terra incognita (Forschung aktuell, 1.3.2007)
Die Geschichte der früheren Polarjahre seit 1882

Eiswürfel mit Weitblick (Forschung aktuell, 2.3.2007)
Astrophysiker funktionieren einen Kubikkilometer großen Eisbrocken in der Antarktis zu einem gigantischen Neutrinoteleskop um

Der Start des Polarjahres am 1. März ist im Deutschlandfunk darüber hinaus Thema in folgenden Beiträgen:

Es ist definitiv menschgemacht (Interview, 1.3.2007, 08:16 Uhr)
Arved Fuchs warnt vor dramatischen Veränderungen der Polarregionen

Blick auf gefährdete Regionen (Interview, 1.3.2007)

Es ist höchste Zeit (Kommentar, 1.3.2007, 19:10 Uhr)

Mit Schlitten und Schiffen (Studiozeit - aus Kultur- und Sozialwissenschaften, 1.3.2007, 20:10 Uhr)
Aus der Geschichte der Polarforschung.

Angst vor einer eisfreien Zukunft (Hintergrund Politik, 3.3.2007, 18:40 Uhr)



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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:21 Uhr

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