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Das Kandidaten-Karussell dreht sich

Bereits kurz nach dem Rücktritt von Christian Wulff hat die Debatte um einen möglichen Nachfolger begonnen

Von Christel Blanke, Stephan Detjen, Thorsten Jabs, Gudula Geuther und Gerhard Schröder

Porträt von Christian Wulff in der Ahnengalerie im Haus der Geschichte in Bonn (picture alliance / dpa /Oliver Berg)
Porträt von Christian Wulff in der Ahnengalerie im Haus der Geschichte in Bonn (picture alliance / dpa /Oliver Berg)

Der Bundespräsident ist zurückgetreten, doch wer soll die Nachfolge von Christian Wulff antreten? Im Internet wird bereits eine Vielzahl von Namen gehandelt, doch der Kreis der tatsächlich in Frage kommenden Kandidaten ist nicht ganz so groß.

Wie es aus Kreisen des Kanzleramtes hieß, wollen Union und FDP bereits am Samstag zu ersten Gesprächen über eine mögliche Wulff-Nachfolge zusammenkommen. In der Bundesversammlung, die das neue Staatsoberhaupt wählt, hat Schwarz-Gelb allerdings nur eine knappe Mehrheit. Daher hat Bundeskanzlerin Merkel bereits angekündigt, auf SPD und Bündnis90/Die Grünen zugehen zu wollen. Die Linke fühlt sich diese Aussage ausgegrenzt. Die FDP will nach Worten ihres Vorsitzenden Rösler nach einem eigenen Kandidaten Ausschau halten.

SPD signalisiert Kooperationsbereitschaft

Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel zeigte sich offen für einen gemeinsamen Kandidaten. Entscheidend sei, dass der neue Präsident dem Amt Respekt und Würde zurückgebe, sagte Gabriel dem Onlineportal "Bild.de". Die SPD sei bereit, einen solchen Kanidaten zu unterstützen, - unabhängig von der Parteizugehörigkeit. Auch die Grünen sind nach Worten ihres Vorsitzenden Cem Özdemir dazu bereit, einen gemeinsamen Kandidaten mitzutragen.

Beobachter sind sich einig, dass bei der Kandidatenkür Politiker auftauchen werden, die bereits bei der letzten Wahl im Jahr 2010 als mögliche Gegenkandidaten zu Wulff gehandelt wurden. Hinzu kommen einige neue Namen, die erst in den beiden vergangenen Monaten ins Gespräch gebracht worden sind.

Das Deutschlandradio-Hauptstadtstudio und die Online-Redaktion stellen Ihnen elf mögliche Kandidaten vor:


Der ehemalige Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, Joachim Gauck, ist Kandidat der SPD und der Grünen für das Amt des Bundespräsidenten. (AP)Der frühere Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, Joachim Gauck (parteilos) (AP)Joachim Gauck
Joachim Gauck hat Erfahrung als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten. Als Alternative zu Christian Wulff genoss er breite Sympathien in der Bevölkerung. Gerade die frühere Kandidatur könnte nun gegen ihn sprechen – schließlich hatte sich Angela Merkel gegen ihn, der sich über sie stets höchst positiv geäußert hatte, entschieden. Was von dem früheren DDR-Bürgerrechtler zu erwarten wäre, wüsste man. Er hatte klar gemacht, dass er sich um Zusammenhalt der Bevölkerung bemühen würde, klar wurde aber auch, dass er das in streitbarer Weise tun würde. Womit der frühere Beauftragte für die Unterlagen der Staatssicherheit auch polarisieren könnte. Ohnehin ist offen, ob sich der 72-Jährige einer weiteren Kandidatur stellen würde.


Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) spricht im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg (Mittelfranken) im Rahmen einer Tagung zum islamischen Religionsunterricht in Deutschland. (picture alliance / dpa)Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) (picture alliance / dpa)Thomas de Maizière
Der Bundesverteidigungsminister gehört bereits seit 1971 der CDU an und gilt als einer der Vertrauten von Bundeskanzlerin Merkel. Er ist ein Cousin des letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière, stammt aber aus Bonn und hat eine westdeutsche Biographie. Von 2005 bis 2009 war de Maizière Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts. Seit der Debatte um die Affäre Wulff ist de Maizière nicht nur aus Unionskreisen immer wieder als möglicher Kandidat ins Spiel gebracht worden; allerdings spielt er eine wichtige Rolle im Kabinett Merkel, so dass nicht ganz sicher ist, ob er tatsächlich als Kandidat zur Verfügung stehen würde.


Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) (Deutscher Bundestag)Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) (Deutscher Bundestag)Norbert Lammert
Der Virtuose der politischen Nadelstiche. Kein anderer Spitzenpolitiker versteht es so wie der CDU-Politiker, in freier, stets gewitzter Rede und mit madonnenhafter Unschuldsmine gegen Freund und Feind auszuteilen. Seit 2005 demonstriert Lammert an der Spitze des Parlaments genau jene präsidiale Souveränität, die mittlerweile zwei Staatsoberhäuptern neben ihm abging. Nach dem Rücktritt von Horst Köhler wurde er deshalb als möglicher Nachfolger gehandelt. Doch aus Sicht der Präsidentenmacherin Merkel dürfte der Bundestagspräsident schon damals als bedrohlich unbequem gegolten haben. Deshalb gilt für Norbert Lammert: Eignung: hervorragend. Chancen: nur wenn er der Kanzlerin von der Opposition aufgedrängt wird.


Katrin Göring-Eckardt (Bündnis90/Die Grünen) (picture alliance / dpa - Hendrik Schmidt)Katrin Göring-Eckardt (Bündnis90/Die Grünen) (picture alliance / dpa - Hendrik Schmidt)Katrin Göring-Eckardt
Die 45-jährige Vizepräsidentin des Bundestags stammt aus Thüringen und gehört Bündnis90/Die Grünen an. Während des Umbruchs in der DDR war sie als Bürgerrechtlerin aktiv und 1989 Gründungsmitglied von "Demokratie Jetzt". Ihre Schwerpunkte sind die Sozial- und Familienpolitik. 2009 wurde sie zur Präses der Synode der Evangelischen Kirche gewählt. Als langjährige Bundestagsvizepräsidentin genießt sie über alle Parteien hinweg großen Respekt. Da sie gute Kontakte zur CDU-Spitze pflegt, könnte sie nicht nur auf die Stimmen von Rot-Grün, sondern auch auf die aus der Union hoffen. Wie Ursula von der Leyen oder Gesine Schwan wäre sie die erste Frau im Amt des Bundespräsidenten.


CDU-Vize und Bundesarbeitministerin Ursula von der Leyen (Deutschlandradio - Bettina Straub)CDU-Vize und Bundesarbeitministerin Ursula von der Leyen (Deutschlandradio - Bettina Straub)Ursula von der Leyen
Selbst in Hintergrundkreisen ist Ursula von der Leyen kein einziges Wort zu den Vorwürfen gegen Christian Wulff abzuringen. "Soviel Wein können Sie mir gar nicht einschenken", scherzt die stellvertretende CDU-Vorsitzende, wenn sie nach ihrer Einschätzung gefragt wird. Nach dem Rücktritt Horst Köhlers galt die heute 53-jährige Arbeitsministerin als größter Favorit für das Amt. Unvergessen wie sie in einer Pressekonferenz, auf die mögliche Kandidatur angesprochen, zunächst lacht und dann den Zeigefinger auf die Lippen legt. Damals wurde das als Beleg dafür gewertet, dass sich die Kanzlerin für von der Leyen entschieden hatte, diese dann aber zu schnell vorgeprescht war. Soll sich das jetzt nicht wiederholen? Daher die auffällige Zurückhaltung? Angela Merkel wurde immer wieder nachgesagt, sie arbeite daran, mit von der Leyen eine Konkurrentin auszuschalten. Tatsächlich war für jedermann sichtbar, dass sich die Niedersächsin als mögliche Merkel-Nachfolgerin warm lief. Als sie sich in die Euro-Debatte einschaltete und zum Missfallen der Parteivorsitzenden die Idee der "Vereinigten Staaten von Europa" propagierte, da hieß es sogleich: "Seht her, da ist jemand der klarmachen will: Ich kann auch Kanzlerin!"


Wolfgang Schäuble, Bundesinnenminister (CDU) (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)Wolfgang Schäuble
Der 69-Jährige ist seit 40 Jahren im Bundestag, war Innenminister, Fraktionsvorsitzender und Parteichef. Schäuble gilt als Politprofi, der auch in der Opposition Respekt genießt. Die Präsidentschaft wäre die Krönung seiner Karriere. Sein Nachteil: Als Finanzminister ist der gelernte Jurist in der Euroschulden-Krise eigentlich unverzichtbar. Weiterer Makel: Schäuble war in die CDU-Parteispendenaffäre verstrickt, musste im Jahr 2000 Partei- und Fraktionsvorsitz abgeben, weil er 100.000 D-Mark vom Waffenhändler Karl-Heinz Schreiber angenommen hatte.


Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU), aufgenommen in Leverkusen. (picture alliance / dpa)Der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU), aufgenommen in Leverkusen. (picture alliance / dpa)Klaus Töpfer
Unvergessen der Tag Ende der 1980er Jahre, als der CDU-Politiker im schwarzen Taucheranzug durch den Rhein schwamm. Die Wasserqualität des Wassers lasse zwar zu wünschen übrig, so Töpfer damals, aber er werde daran arbeiten, sie zu verbessern. Seither hat er sich weltweit einen Namen als Umweltpolitiker gemacht. Zehn Jahre nach dem Bad im Rhein wurde Töpfer Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen. Er ist Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung und war einer der beiden Chefs der Ethikkommission zur Energiewende. In Potsdam leitet Töpfer das IASS, das die Folgen des Klimawandels erforscht. Mag sein, dass der 73-Jährige diese Aufgabe einem Wechsel ins Schloss Bellevue vorziehen würde. In jedem Fall wäre Töpfer aber ein Kandidat, der quer durch alle Parteien hohes Ansehen genießt.


Margot Käßmann gibt ihren Rücktritt als EKD-Ratsvorsitzende bekannt. (AP)Margot Käßmann gibt ihren Rücktritt als EKD-Ratsvorsitzende bekannt. (AP)Margot Käßmann
Als Pfarrerin oder Landesbischöfin hat Margot Käßmann ein christliches Weltbild vermittelt, das die Schwäche des Menschen einbezieht. Trotz ihrer Scheidung stieg sie 2009 zur EKD-Ratsvorsitzenden auf, knapp vier Monate später sagte sie nach ihrer Alkohol-Fahrt: "Du kannst nie tiefer fallen als in Gottes Hand". Schnell und kompromisslos trat die 53-Jährige zurück. Das machte sie offenbar noch populärer - Tausende wollten ihr beim Kirchentag in Dresden zuhören. Trotzdem könnte diese Affäre hinderlich sein, um Bundespräsidentin zu werden. Außerdem polarisiert sie immer wieder bei politischen Themen – vor allem, weil sie öffentlich den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordert.


Bischof Wolfgang Huber, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (Deutschlandradio - Bettina Straub)Bischof Wolfgang Huber, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (Deutschlandradio - Bettina Straub)Wolfgang Huber
Von 2003 bis 2009 leitete Wolfgang Huber die Geschicke der EKD - in der Öffentlichkeit präsentierte er sich als eloquenter, besonnener und mediengewandter Theologe und Vordenker in ethischen Fragen. Als Gesprächsgast war der 69-Jährige gern gesehen, wenn es um Themen wie die Rolle der Familie, das Verhältnis zwischen Christentum und Islam oder um christliche Werte in der Wirtschaft ging. Allerdings musste er für sein Verhältnis zum Kapitalismus auch Kritik in den eigenen Reihen einstecken. Bereits sein Großvater war in der Politik: Als Reichsaußenminister und Präsident des Reichsgerichts in der Weimarer Republik. Kaum jemand dürfte daran zweifeln, dass Huber als überparteilicher Bundespräsident eine gute Figur abgeben würde – abseits der Parteikandidaten werden ihm jedoch eher Außenseiterchancen eingeräumt.


Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes (picture alliance / dpa - UIi Deck)Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes (picture alliance / dpa - UIi Deck)Andreas Voßkuhle
Nach dem Bundespräsidenten, den Präsidenten von Bundestag und Bundesrat sowie dem Bundeskanzler ist der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes der fünfte Mann im Staat. Bekleidet wird dieses Amt seit März 2010 von Andreas Voßkuhle. Der heute 48-Jährige ist der jüngste Präsident des obersten Gerichtes. An der Universität lagen Voßkuhles Forschungsschwerpunkte unter anderem im Verfassungsrecht sowie auch im Verwaltungs- und Umweltrecht. Bereits sein Doktorvater bescheinigte Voßkuhle einen "scharfen Verstand" - Erfahrungen in der Politik bringt der aus Detmold stammende Jurist allerdings nicht mit.


Gesine Schwan wartet auf den Beginn der Sitzung des SPD-Parteivorstands im Willy-Brandt-Haus in Berlin. (AP)Gesine Schwan wartet auf den Beginn der Sitzung des SPD-Parteivorstands im Willy-Brandt-Haus in Berlin. (AP)Gesine Schwan
Zum Kandidaten-Karussell könnte auch diesmal wieder Gesine Schwan zählen. Allerdings hat sie das Rennen um das Amt des Bundespräsidenten bereits zweimal verloren: 2004 und 2009 unterlag sie Horst Köhler jeweils im ersten Wahlgang. Die zweifache Mutter war lange Jahre Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, heute leitet die 68-Jährige die Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin. Schwan gehörte in den 70er Jahren dem so genannten Seeheimer Kreis, einem Zusammenschluss konservativer Sozialdemokraten, an und ist bis heute SPD-Mitglied. In der Bevölkerung dürfte die Intellektuelle keinen so großen Rückhalt haben wie die anderen möglichen Kandidaten.


Programmtipp:

Mit der Frage, wer Nachfolger von Christian Wulff werden soll, beschäftigen sich auch die nachfolgenden Sendungen auf Deutschlandradio Kultur:

Freitag, 17, Februar, 19:07 Uhr:
Wortwechsel - Wer soll das höchste Amt bekleiden?

Samstag, 18. Februar, 07:50 Uhr:
Der CDU-Politiker Heiner Geißler im Gespräch mit Nana Brink

Montag, 20. Februar, 09:07 Uhr:
Nach dem Wulff-Rücktritt - Welche Attribute muss der kommende Bundespräsident verkörpern?
Gespräch mit Hans-Ulrich Wehler, emeritierter Historiker der Uni Bielefeld

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:47 Uhr

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