Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

DAX startet mit Kursgewinnen in den Handel

Auch die Börsen in London und Paris öffnen im Plus

Börsenmakler in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Boris Roessler)
Börsenmakler in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Boris Roessler)

Gestern hatte der Dow Jones an der Wall Street 4,6 Prozent eingebüßt. Auch in Japan, Hongkong und Südkorea gaben die Aktienkurse leicht nach. Aktuell treibt vor allem die Sorge um die Großbank Société Générale und die Kreditwürdigkeit Frankreichs die Märkte.

Die ersten Meldungen des heutigen Tages von der Frankfurter Börse sind positiv. Dabei waren die Vorgaben der anderen großen Börsen nicht vielversprechend. Der Dow-Jones-Index musste die Gewinne vom Vortag wieder abgegeben. Analysten sprachen von einer zu rasanten Erholung. Auch die asiatischen Börsen verzeichneten erneut Verluste.

Auslöser der Talfahrt waren zudem Gerüchte, dass die französische Großbank Société Générale in Schwierigkeiten geraten könne. Außerdem sorgen sich die Märkte um eine angeblich drohende Herabstufung der Bonität Frankreichs. Dass Präsident Sarkozy aus dem Urlaub zurückkehrte, um mit seinem Kabinett einen Sparplan auszuarbeiten, wirkte auf die nervösen Anleger alles andere als beruhigend. Die weltweiten Börsen reagieren seit Tagen verunsichert. Auslöser war die Entscheidung der Rating-Agentur Standard & Poor's, die Kreditwürdigkeit der USA herabzustufen.

Auswirkungen auf deutsche Wirtschaft und Verbraucher?

Auch wenn die Kurse deutscher Banken gestern unter den Gerüchten litten, mahnt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, zur Besonnenheit. Er sieht derzeit keine dramatischen Auswirkungen der internationalen Börsenturbulenzen auf die deutsche Realwirtschaft.

Trotzdem wissen viele Verbraucher nicht, woran sie noch glauben sollen, meint der Psychologe Stephan Grünewald. Das führe zu einem Konsumieren im Hier und Jetzt statt langfristigem Planen. Daran sei jedoch nicht allein die Finanzlage schuld, sondern auch aktuelle Ereignisse wie etwa die EHEC-Krise oder die Nuklearkatastrophe von Fukushima.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:43 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 05:35 Uhr Presseschau

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 05:07 Uhr Studio 9

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Bundeswehreinsatz im InnernErst mal sehen, was realistisch ist

Soldaten bergen während einer Übung einen Kameraden, der einen verletzten Soldaten simuliert, und transportieren ihn in ein gepanzertes Transportfahrzeug. (dpa)

Vor der für Februar geplanten Übung von Polizei und Bundeswehr müsse erst über Szenarien nachgedacht werden, die realistisch seien, meint Falk Steiner. Dabei müsse geklärt werden, wie die Bundeswehr tatsächlich helfen könne. 

Historiker Martin Sabrow "Die Bedeutung wächst mit der Zeit"

Das Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel "Wir schaffen das!" steht auf einem wolkenförmigen Schild beim Rosenmontagszug in Köln im Februar 2016. (imago/Chai von der Laage)

"Wir schaffen das": Dieser Satz, vor einem Jahr von Angela Merkel gesprochen, wurde zum geflügelten Wort und hat viele Vorgänger. Er weckt Assoziationen an Obamas "Yes we can" oder Brandts "Mehr Demokratie wagen". Was braucht es zu einem Satz für die Ewigkeit?

Kapitulation der KünsteDer Reiz des Scheiterns

Tocotronic im April 2015 in Hamburg (picture alliance / dpa / Foto: Henrik Josef Boerger)

Der Soziologe Richard Sennett hat Scheitern als ein Tabu der Moderne bezeichnet. Erfolg und Karriere sind heute mehr denn je gefragt. Doch ist das Scheitern nur Misslingen? Oder kann sich aus der scheinbaren Niederlage nicht zugleich etwas ungeahnt Neues entwickeln?

Integrationspolitik"Es ist nicht klar, welche Werte wir vertreten wollen"

Ahmad Mansour, Psychologe und Programmdirektor der European Foundation for Democracy (Imago / Jens Jeske)

Der Islamismus-Experte Ahmad Mansour hat sich für einen Dialog über Werte in unserer Gesellschaft ausgesprochen. Erst dann könne Deutschland Zuwanderern klar machen, "was diese Gesellschaft tolerieren kann und was nicht", sagte der Programmdirektor der European Foundation for Democracy im DLF.

IntegrationVon der Sehnsucht nach Patentante und Butterbrotpapier

Türkisch singen diese deutschen und türkischen Kinder in einer Klasse. (dpa/ picture-alliance/ Rainer Jensen)

Sich integrieren, sich assimilieren innerhalb einer Mehrheitsgesellschaft – dazu ist Sprache besonders wichtig. Aber ist das alles? Die Publizistin Dilek Güngör denkt an ihre Kindheit zurück und beschreibt, was "Anders-Sein" eigentlich ausmacht.

Ein Jahr "Wir schaffen das"Ankommen in Deutschland

Vor einem Jahr hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das Credo ausgegeben: "Wir schaffen das!" Damit das am Ende wirklich funktioniert, packen viele Deutsche ehrenamtlich mit an. Das Wichtigste für die Flüchtlinge: Deutsch lernen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Machtwechsel in Brasilien  Temer ist neuer Präsident | mehr

Kulturnachrichten

Festival Pop-Kultur in Neukölln gestartet  | mehr

Wissensnachrichten

Sachsen  AfD-Politiker wünscht sich Merkels Terrortod | mehr