Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt

Konferenz zum 50. Jahrestag des Deutschlandfunk-Sendestarts

Abgeordnete stimmen im Bundestag über ein Gesetzesvorhaben ab - unter Beobachtung durch die Medien.  (AP)
Abgeordnete stimmen im Bundestag über ein Gesetzesvorhaben ab - unter Beobachtung durch die Medien. (AP)

Politik hat etwas mit den Orten zu tun, an denen sich Menschen über ihre gemeinsamen Interessen verständigen: Parlamente, politische Parteien, lokale und nationale Medien schaffen die Kommunikationsräume, in denen sich Politik entfaltet. Wo ist der Ort des Politischen in der digitalen Medienwelt? Wie verändern Digitalisierung und Globalisierung Politik und politische Kommunikation?

Diesen Fragen geht der Deutschlandfunk gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung am 6. und 7. Januar 2012 in einer Konferenz nach, zu der im Kölner Funkhaus des Deutschlandradios renommierte Wissenschaftler, Journalisten und Politiker erwartet werden.

In einem Eröffnungsvortrag wird der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch Thesen zur Bedeutung der Medien in der "Postdemokratie" vorstellen. Weitere Themenschwerpunkte der Tagung sind die Zukunft des politischen Journalismus und die Bedeutung öffentlich-rechtlicher Medien für die politische Kommunikation. Mit der Bundeszentrale für politische Bildung als Partner, die im nächsten Jahr auf ihr 60-jähriges Bestehen zurückblicken kann, ist gewährleistet, dass es zu zukunftsträchtigen Diskussionen kommt. Am zweiten Konferenztag werden wir uns in Diskussionen und Workshops mit neuen Formen politischer Kommunikation in digitalen Medien beschäftigen.

Für die verschiedenen Podien sind Politiker, führende nationale wie internationale Wissenschaftler und Medienvertreter eingeladen, unter anderem erwarten wir den Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, Roger de Weck, und den Generaldirektor von Radio France, Jean Luc Hees.

Für die Teilnahme an der Konferenz fallen keine Gebühren an.

Konferenzsprache ist Deutsch mit englischer Simultanübersetzung.

Die Konferenz wird von Studenten der Hochschule Darmstadt im Internet begleitet.

50 Jahre DLF - Programmablauf

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Sollten Sie dennoch Interesse an einer Teilnahme haben und einen Platz auf der Warteliste wünschen, senden Sie bitte eine Email an: dlf-konferenz2012@lab-concepts.de. Vielen Dank für Ihr Verständnis.



Mehr bei deutschlandradio.de
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:45 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 08:35 Uhr Wirtschaftsgespräch

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 05:05 Uhr Studio 9

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 06:30 Uhr Hielscher oder Haase

Aus unseren drei Programmen

Sondierungsgespräche"Kompromisse sind für eine Demokratie notwendig"

Der Parteienforscher Uwe Jun vor einem Bücherregal in seinem Büro (dpa /Birgit Reichert)

Der Politikwissenschaftler Uwe Jun hat mit Blick auf die Jamaika-Sondierungen an die Kompromissbereitschaft der Parteien appelliert. CDU, CSU, FDP und Grüne sollten alles versuchen, um sich zu verständigen, sagte Jun im Dlf. Dabei dürfe "nichts nicht verhandelbar" sein.

Sammelleidenschaft Der Hand-Hunter

Marold Simon sammelt Hände. Aus Gummi, Gips, Plastik oder aus was auch immer. Über 3000 Hände bilden bei ihm zu Hause die wahrscheinlich größte Händesammlung der Welt.

Die Orthodoxen und die Moderne Warum die Orthodoxie noch keine Reformation erlebt hat

Bischöfe mehrerer christlich-orthodoxer Kirchen feiern (19.6) in einer Kirche auf der griechischen Insel Heraklion gemeinsam eine Messe. (AFP PHOTO/COSTAS METAXAKIS)

"Der Westen gilt in den Augen vieler Orthodoxer als ein Ort des Abfalls", meint der Religionswissenschaftler Vasilios Makrides - einer der Gründe, weshalb die orthodoxen Kirchen noch keine Reformation erlebt haben. Doch die Stimmen mehren sich, die sich eine Öffnung wünschen.

Schubert und SzymanowskiAuf abseitigen Pfaden

Ein junger Mann mit schwarzen Haaren, Brille und weißem Hemd sitzt an einem Flügel und spielt. (Yann Orhan / Sony Classical)

Was haben Franz Schubert und Karol Szymanowski gemeinsam? Diese Frage wirft Lucas Debargue, der junge französische Pianist, mit seinem neuen Album auf. Sein zarter Tastenanschlag verzaubert und seine Virtuosität beeindruckt, aber die Antwort bleibt er schuldig.

Debatte über sexuelle Belästigung #MeToo: "Moralischer Totalitarismus" oder Aufklärung?

Eine Frau wehrt mit ausgestrecktem Arm einen Mann ab. (imago / Reporters)

In der Diskussion über sexuellen Missbrauch haben Thea Dorn und Georg Diez sehr unterschiedliche Positionen vertreten. Dorn warnt im Zusammenhang mit #MeToo vor "moralischem Totalitarismus", während Diez dies als "Grabplatte" für einen überfälligen Diskurs kritisiert.

Simbabwe nach dem Putsch"Die Situation ist sehr verworren"

Demonstranten in Simbabwes Hauptstadt Harare fordern am 18. November 2017 die Absetzung des 93-jährigen Langzeitherrschers Robert Mugabe. (imago/ZUMA Press)

Militärdiktatur oder demokratische Wende - welche Perspektiven hat Simbabwe nach dem Putsch? Das Land sei wirtschaftlich "in einem absolut katastrophalen Zustand", sagte der Afrika-Kenner Bartholomäus Grill im Dlf. Und der neue starke Mann, Emmerson Mnangagwa, gelte als noch brutaler als der abgesetzte Robert Mugabe.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Abbruch der Sondierungen  Jamaika ist gescheitert | mehr

Kulturnachrichten

American Music Awards vergeben  | mehr

 

| mehr