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Der Präsident in Berlin

Obama kommt mit Familie nach Deutschland

Michelle und Barack Obama  (AP)
Michelle und Barack Obama (AP)

Die Rede vor dem Brandenburger Tor war ihm beim letzten Mal noch verwehrt. Nun wird Barack Obama, inzwischen US-Präsident, dort seine Ansprache halten dürfen. Die Hauptstadt freut sich auf den Besuch der "First Family".

<p>Die Präsidentenmaschine Air Force One wird am Abend (19.55 Uhr) auf dem Flughafen Tegel erwartet. Begleitet wird Obama von seiner Frau Michelle und den beiden Töchtern Malia und Sasha. Der amerikanische Präsident - und in kurzem zeitlichen Abstand - Bundeskanzlerin Angela Merkel als seine deutsche Gastgeberin kommen aus Nordirland, vom Gipfeltreffen der großen Industrienationen und Russlands (G8). Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm, wie auch <a class="link_audio_beitrag" href=" http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/06/17/dlf_20130617_1835_13e21335.mp3" titel="Bericht von Thomas Weber im Deutschlandfunk (MP3-Audio)"> Thomas Weber im Deutschlandfunk </a> berichtet. Der Luftraum über der Hauptstadt wird bei Obamas Landung gesperrt, Straßen werden zeitweise abgeriegelt, auf den Dächern um Obamas Hotel am Potsdamer Platz sollen Scharfschützen Posten beziehen. <br /><br /><papaya:media src="49b3750e6f12ae023ea6ef4aef2cd825" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Vorgänger: US-Präsident Ronald Reagan während seiner historischen Rede am Brandenburger Tor in Berlin." popup="yes" />Die Rede am Mittwoch vor dem Brandenburger Tor wird im Mittelpunkt des 26-stündigen Berlin-Besuchs Obamas stehen. Nach Zeitungsberichten werden dort bis zu 8000 Polizisten im Einsatz sein.<br /><br />Der US-Präsident folgt einer persönlichen Einladung der Kanzlerin, die 2008 einen Wahlkampf-Auftritt des heutigen Präsidenten am Brandenburger Tor noch verhindert hatte. Damals wich Obama zur Siegessäule aus, wo er von etwa 200 000 Menschen gefeiert wurde. Auf dem Programm stehen nun auch Treffen mit Bundespräsident Joachim Gauck und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. <br /><br />Politisch dürfte es vor allem um die Spitzeleien von Telefon- und Internetnutzern durch den US-Geheimdienst gehen. Die Kanzlerin will bei ihrem Treffen mit Obama Aufklärung über die Späh-Affäre verlangen. "An dieser Stelle setze ich mich sehr für die Transparenz ein", sagte Merkel am Montag in einem Interview mit dem Fernsehsender RTL. Sie werde das Thema bei Obamas Berlin-Besuch zur Sprache bringen.<br /><br /></p><p><strong>"In gewisser Weise hat es mich schon überrascht"</strong></p><p>In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der US-Geheimdienst NSA die Nutzerdaten großer Internetkonzerne wie Google, Facebook und Microsoft auswertet - und das längst nicht nur bei US-Kunden. "In gewisser Weise hat es mich schon überrascht", sagte Merkel zum mutmaßlichen Ausmaß der Überwachung. Die Bürger müssten wissen, ob ihre Daten ausgespäht würden. "Da muss natürlich doch eine Klarheit sein: Was wird benutzt, was wird nicht benutzt." Das Weiße Haus hat bereits angekündigt, Obama wolle bei seinem Treffen mit Merkel die Sorgen der Bundesregierung über das Internet-Überwachungsprogramm Prism zerstreuen.<br /><br /><br /><strong>Mehr auf dradio.de:</strong><br /><br /><papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="249614" text="Sorge um massive US-Internetspionage" alternative_text="Sorge um massive US-Internetspionage" />- <br> EU fordert mehr Informationen über Ausmaß und Zweck<br /><papaya:addon addon="d53447f5fcd08d70e2f9158d31e5db71" article="250144" text="Hintergrund: Das transatlantische Verhältnis" alternative_text="Hintergrund: Das transatlantische Verhältnis" /> <br> Deutschland und die USA vor dem Besuch Obamas</p>
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 14:13 Uhr

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