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Deutscher Musikpreis

ECHO Klassik: DLF-Koproduktion ausgezeichnet

Die im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks aufgenommene CD "Sirène" der Sopranistin Anna Prohaska wurde mit dem ECHO Klassik in der Kategorie "Nachwuchskünstlerin (Gesang)" ausgezeichnet. Die Aufnahme aus dem Juni 2010 erschien 2011 als Deutschlandfunk-Koproduktion beim Label Deutsche Grammophon.

Inhaltlich inspirieren ließ sich Anna Prohaska bei dieser Aufnahme von Hans Christian Andersens Märchen "Die kleine Seejungfrau". Gemeinsam mit dem Pianisten Eric Schneider und dem Lautenisten Simon Martyn-Ellis spannt die Sängerin einen programmatischen Bogen von der Gregorianik bis ins 20. Jahrhundert. Mit Liedern der Komponisten Dowland, Purcell, Haydn, Schumann, Mahler, Wolf, Debussy und Szymanowski spürt die Sopranistin den sagenumwobenen Fabelwesen aus dem Wasser nach. Die Musik bewegt sich dabei permanent im Spannungsfeld von Verlockung, Verführung und Zerstörung.

Der Deutschlandfunk ermöglicht in der besonderen Akustik des Kammermusiksaals vielen jungen Künstlern erste Solo-Aufnahmen und leistet damit bereits seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur musikalischen Nachwuchsförderung in Deutschland.

Die feierliche Preisverleihung des ECHO Klassik findet am 14. Oktober 2012 in Berlin statt. Der Preis wird jährlich von der Deutschen Phono-Akademie an Künstler und Produktionen aus dem Bereich der klassischen Musik vergeben.

Im Fokus

1914-2014100 Jahre Erster Weltkrieg

Französische Infanterie auf dem Schlachtfeld von Verdun im 1. Weltkrieg (1914-1918).

Der Erste Weltkrieg wird auch als die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Die Auseinandersetzung zeigte der Welt, wozu Menschen mit damals hochmodernen Waffen fähig waren. Doch es sollte bei Weitem nicht die schlimmste Ausprägung von Gewalt sein. Der Deutschlandfunk widmet dem Thema einen Schwerpunkt.

 

100 Jahre Erster Weltkrieg

Ein Mädchen aus einem Flüchtlingstreck mit ihrer Puppe im Arm in den Wirren der Nachkriegszeit.

Auch Deutschlandradio Kultur beleuchtet die bis dahin größte Auseinandersetzung zwischen Nationen mit einem eigenen Schwerpunkt.

FreizügigkeitDie EU-Zuwanderungsdebatte

Am Busbahnhof der bulgarischen Hauptstadt Sofia besteigen am 1. Januar 2014 Leute einen Bus nach London über Deutschland und Frankreich. 

Seit dem Jahreswechsel ist es für Rumänen und Bulgaren wesentlich leichter, in Deutschland zu leben und arbeiten, das Prinzip der Freizügigkeit innerhalb der EU greift. Schon streitet die Politik um einen europäischen Kerngedanken: den einer offenen, toleranten und durchlässigen europäischen Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zum Thema.