Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Deutschlandradio Kultur gewinnt Deutschen Radiopreis 2012

"Lange Nacht" über Hunter S. Thompson in Hamburg ausgezeichnet

Monika Künzel und Tom Noga mit Laudator Christoph Sieber (m.) beim Deutschen Radiopreis 2012 (NDR)
Monika Künzel und Tom Noga mit Laudator Christoph Sieber (m.) beim Deutschen Radiopreis 2012 (NDR)

Deutschlandradio Kultur hat den Deutschen Radiopreis 2012 in der Kategorie "Beste Sendung" gewonnen. Die Auszeichnung ging an Monika Künzel und Tom Noga für "The Crazy Never Die" - eine dreistündige Sendung über Hunter S. Thompson, die amerikanische Legende des neuen Journalismus.

"Aus seinem Leben, seiner Zeit und ihrem Zeitgeist wird hier Radiomagie pur, mit allen Klangtiteln dieser Welt", heißt es aus der Begründung der Jury. Die Preisträger waren sichtlich glücklich. Der Erfolg beruhe darauf, sich Mühe zu geben, eine gute Regisseurin und Redakteurin zu haben und auf das Glück zu hoffen, sagte Preisträger und Autor Tom Noga (Video) nach der Preisverleihung. "Das ist ein großes Glück, dass wir diesen Preis nach zwei Jahren schon wieder bekommen haben. Eine große Auszeichnung für uns," sagte Monika Künzel im Deutschlandradio Kultur.

Hunter S. Thompson, Schriftsteller und Journalist (AP)Hunter S. Thompson, Schriftsteller und Journalist (AP)Wer die Sendung bei ihrer Erstausstrahlung am 22.10.2011 verpasst hat, bekommt am Wochenende noch zweimal Gelegenheit, sie nachzuhören: Wir haben unser Programm geändert und wiederholen "The Crazy Never Die" im Deutschlandradio Kultur am 8.9. ab 00:05 Uhr (Nacht von Freitag auf Samstag) und im Deutschlandfunk am Samstagabend ab 23:05 Uhr.

Die Sendung "Lange Nacht" läuft wöchentlich im Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk. Die Sendereihe befasst sich jeweils mit einem Thema. Im Wesentlichen bestimmen Themenbereiche aus Zeitgeschichte, Politik, Psychologie und Gesellschaft sowie Kunst und Literatur das Programm der Langen Nacht. Die Gestaltung der Sendung reicht dabei von der Dokumentation, die zusammen mit Schauspielern und dem Autor der Sendung vorproduziert ist, bis zur großen Gesprächsform über drei nächtliche Sendestunden.

Nominiert waren in der Kategorie außerdem Markus Langemann für seine Sendung "Langemann Latenight" bei Antenne Bayern Latenight sowie Lucia Hodinka und Jessica Liedtke für die Sendung "Piazza" Radio Bremen/Funkhaus Europa.

Der Deutsche Radiopreis gehört zu den renommiertesten Preisen der Branche und wurde zum dritten Mal verliehen. In zehn Kategorien hatte die Jury Gewinner ermittelt. Zudem vergaben die Veranstalter in Hamburg zwei Sonderpreise.

Weitere Preisträger des Deutschen Radiopreises 2012:


  • Beste Comedy: radio ffn, Jan Zerbst (Die Welt in 30 Sekunden)
  • Beste Innovation: detektor.fm, Christian Bollert und Marcus Engert CrowdRadio
  • Beste Morgensendung: NDR 2, Ilka Petersen und Holger Ponik (Ponik & Petersen - Der NDR 2 Morgen)
  • Beste Moderatorin: LandesWelle Thüringen, Sina Peschke (Der LandesWelle FrühstücksClub)
  • Bester Moderator: hr1, Werner Reinke (Reinke am Samstag)
  • Bestes Nachrichtenformat, RPR1., Jens Baumgart und Patrik Buchmüller (Der Tag in Rheinland-Pfalz)
  • Beste Reportage: SWR2, Martin Durm (SWR2 Wissen: Muamar al Gaddafi: Aufstieg und Fall eines Despoten)
  • Beste Programmaktion: Klassik Radio, Bettina Zacher und Stephan Heller (Beethoven für Alle)
  • Bestes Interview: WDR2, Gisela Steinhauer und Gabriele Hufnagel-Mertens (WDR2-Sonntagsfragen)
  • Sonderpreis des Beirats: Udo Lindenberg
  • Sonderpreis des Beirats: Arno Müller, 104.6 RTL

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:57 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 01:10 Uhr Hintergrund

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

RekordgewinnDer Apple-Wahnsinn

(picture alliance / dpa /   Jiang Xin )

Fast 75 Millionen verkaufte Smartphones und 18 Milliarden Dollar Gewinn – Apple verdiene sein Geld mit faszinierender Leichtigkeit, kommentiert Benjamin Hammer. Weniger gut seien die anderen Gründe für diesen Rekord in der Wirtschaftsgeschichte.

Manipulation statt InformationSind wir auf dem Weg zur PR-Republik?

Mikrofone stehen am Mittwoch (11.04.2012) in der Geschäftsstelle des Landesverbandes Bayern "Die Linke" in München (Oberbayern) vor einer Pressekonferenz auf dem Tisch. Die Linke-Vorsitzende Lötzsch ist wegen einer schweren Erkrankung ihres Mannes überraschend zurückgetreten. Foto: Marc Müller dpa/lby (picture alliance / dpa / Marc Müller)

Wie spinnt die PR-Industrie ihre Fäden? Mit welchen Strategien und Taktiken versuchen Unternehmen, die öffentliche Meinung zu beeinflussen? Auf der Spur der heimlichen Meinungsmacher.

Promillegrenze für Radfahrer Ein bisschen Wein darf sein

Ab 1,6 Promille darf man nicht mehr aufs Rad steigen. Das entspricht bei einer durchschnittlichen weiblichen Fahrradfahrerin in etwa zwei bis drei Gläsern Wein (0,2 Liter). Einige Experten wollen die Grenze jetzt auf 1,1 Promille senken. Zu ihnen gehört Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und von 2000 bis 2002 Bundesverkehrsminister.

Timbuktu Mühsamer Wiederaufbau einer Wüstenperle

Bauarbeiten in Timbuktu mit klassischer, traditioneller Methode (Alexander Göbel)

Einst war Timbuktu ein magischer Ort, das Zentrum des mystischen Islams. Die legendäre Oasenstadt war reich an kulturellen Gütern und Gebäuden, bevor Islamisten die meisten Mausoleen und Teile der berühmten Manuskript-Sammlung verbrannten.

Ausstellung Die Roten Khmer und die Folgen

Khvay Samnang, Foto- und Videokünstler aus Phnom Penh (picture alliance / dpa)

Als Pol Pots Roten Khmer vor fast 40 Jahren Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh einnahmen, ahnten nur wenige, dass dies der Beginn eines Genozids sein würde. Eine Ausstellung in der Berliner Akademie der Künste befasst sich nun unter anderem mit der Verdrängung der grauenvollen Erinnerung - unter Tätern wie Opfern.

Spielwarenmesse NürnbergDie Verdoppelung der Wirklichkeit im Spiel

Die Spielfiguren des Monopoly-Spiels sind auf dem Spielbrett zu sehen. (picture-alliance / dpa / Jens Büttner)

Hochkonjunktur für den Spieler im Menschen: In Nürnberg beginnt heute die Internationale Spielwarenmesse, gezeigt werden rund 75.000 Neuheiten. Spielen sei eine kreative Vorwegnahme der Herausforderungen des Lebens, meint der Theologe Wilhelm Gräb.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

EU-Parlamentspräsident Schulz warnt  Athen vor Alleingängen | mehr

Kulturnachrichten

Sony ersetzt hauseigenen Musikdienst  | mehr

Wissensnachrichten

Hirnforschung  Warum harte Strafen bei Psychopathen nichts bringen | mehr