Redaktionen

Deutschlandradio Kultur - Länderreport

Ost und West streiten über Geld
Die Ost-West-Schere: auch ein Thema im "Länderreport" (picture alliance / dpa / Hans Wiedl)

"Man kann ja nicht gleichzeitig überall sein!" Da liegen Sie natürlich völlig richtig. Und Billigflug-Angebote verschmähen Sie sowieso. Deshalb hören Sie ja den Länderreport - Sie wollen informiert sein und er hinterlässt keine geistigen Schadstoffe.

Fünfmal in der Woche melden sich die Länderreporter, immer Montag bis Freitag von 13:07 Uhr bis 13:30 Uhr. Es gibt ja auch viel zu berichten: aktuell und hintergründig, detailliert und zusammenfassend, dokumentarisch und witzig.

Wenn Schwarze Kassen auftauchen oder rote Bastionen untergehen - der Länderreport- Korrespondent sitzt schon im Studio. Wenn Bayern sich pudelwohl fühlt oder Mecklenburg-Vorpommern kränkelt - der Berichterstatter kennt die Hintergründe. Wenn ein Männergesangverein einen Ort spaltet oder eine ganze Gemeinde Schiller aufführt - die Sendung darüber liegt bereit. Wenn Alpengletscher schmelzen oder Ostseestrände sich füllen – ein Länderreport-Mikrofon wurde gesichtet. Wenn der Thüringer sich vom Sächsisch distanziert und der Hesse seine unvergleichliche Sprachmelodie rühmt – Sie haben es im Länderreport gehört.

Der Länderreport ist ständig auf Landgang. Themenvielfalt ist eine Stärke der Sendereihe, Genrevielfalt eine ausgesprochene Neigung. Einfaltsreichtum ist nicht unsere Stärke, Einfallsreichtum eher. Deshalb erinnert der Länderreport werktäglich an die schlichte Wahrheit: Die Bundesländer bilden die Bundesrepublik, nicht umgekehrt.

Im Fokus

1914-2014100 Jahre Erster Weltkrieg

Französische Infanterie auf dem Schlachtfeld von Verdun im 1. Weltkrieg (1914-1918).

Der Erste Weltkrieg wird auch als die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Die Auseinandersetzung zeigte der Welt, wozu Menschen mit damals hochmodernen Waffen fähig waren. Doch es sollte bei Weitem nicht die schlimmste Ausprägung von Gewalt sein. Der Deutschlandfunk widmet dem Thema einen Schwerpunkt.

 

100 Jahre Erster Weltkrieg

Ein Mädchen aus einem Flüchtlingstreck mit ihrer Puppe im Arm in den Wirren der Nachkriegszeit.

Auch Deutschlandradio Kultur beleuchtet die bis dahin größte Auseinandersetzung zwischen Nationen mit einem eigenen Schwerpunkt.

FreizügigkeitDie EU-Zuwanderungsdebatte

Am Busbahnhof der bulgarischen Hauptstadt Sofia besteigen am 1. Januar 2014 Leute einen Bus nach London über Deutschland und Frankreich. 

Seit dem Jahreswechsel ist es für Rumänen und Bulgaren wesentlich leichter, in Deutschland zu leben und arbeiten, das Prinzip der Freizügigkeit innerhalb der EU greift. Schon streitet die Politik um einen europäischen Kerngedanken: den einer offenen, toleranten und durchlässigen europäischen Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zum Thema.