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Deutschlandradio Kultur: Radiofeuilleton - Im Gespräch

Der Schauspieler Daniel Brühl
Daniel Brühl gab sich auch schon die Ehre (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Jeden Samstagvormittag zwischen 9.05 Uhr und 11 Uhr haben Hörerinnen und Hörer von Deutschlandradio Kultur in unserer Sendung "Radiofeuilleton - Im Gespräch" die Möglichkeit, ihre Fragen an Künstler, Wissenschaftler, Politiker und andere kompetente Fachleute zu stellen. Dann nämlich ist unser Studio virtuell für Sie geöffnet.

Die Schlüssel sind die kostenfreie Telefonnummer 00800.2254 2254 oder die E-Mailadresse: gespraech@dradio.de. Damit sind Sie entweder direkt auf Sendung oder mischen sich mit Ihrer E-Mail-Korrespondenz in das jeweilige Thema ein. Und die Themen sind so weit gesteckt und aktuell, wie sie durch die aktuellen Debatten der Woche vorgegeben werden.

Unsere Studiogäste von Radiofeuilleton - Im Gespräch freuen sich auf Ihre persönlichen Anmerkungen, kritischen Beobachtungen und neugierigen Nachfragen. Und dass dieses Angebot gerne genutzt wird, merken wir an unseren Telefonleitungen und Computern.

Woche für Woche stellt sich für die Redakteurinnen und Redakteure die Frage:
Welches Thema hat sich gerade für diesen Samstag als besonders inspirierend oder kontrovers herausgestellt? Haben die Hörerinnen und Hörer Lust, darüber mitzudiskutieren? Wollen sie mehr unterhalten oder informiert werden - halten wir die Balance richtig? Und wenn sich Redakteurinnen und Redakteure mit den Moderatoren/Innen einig sind, stellt sich die Frage: Können unsere Wunschkandidaten gerade an diesem Wochenende? Nicht jeder lässt sich ohne weiteres auf eine Livesituation am Mikrophon ein und einen freien Samstagvormittag gibt man ja auch nicht so ohne weiteres her.

Aber sie alle, vom Schauspieler des Jahres 2006 Ulrich Matthes, vom Neurowissenschaftler Prof. Manfred Spitzer, von einem Star wie Senta Berger kurz vor einem besonderen Geburtstag, vom Gipfelhelden Reinhold Messner oder der Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, Prof. Gesine Schwan, schätzen es, auch einmal mehr als die üblichen 3 Minuten 30 Sekunden reden zu können. Hier werden Gedanken entwickelt, kann nachgefragt und ein Standpunkt vielleicht auch einmal revidiert werden.

Und sogar dann, wenn wir kurz vor der Live-Sendung mitunter kleinmütig werden und zweifeln, ob wir da nicht doch ein wenig zu viel für den Samstagvormittag wollen, wenn wir über die Funktion des Gehirns oder die sozialen Defizite des föderalen Bildungssystems diskutieren wollen, werden wir von unseren Hörerinnen und Hörern eines Besseren belehrt. Sie rufen aus Rostock, München oder Gohlis an, schicken Mails aus Waren, Saarbrücken oder Frankfurt, mischen sich ein, begegnen den Meinungen von Menschen, die ganz unterschiedliche Erfahrungen haben. Denn auch das möchte unser Gespräch, dass Menschen aus allen Teilen des Landes durch unsere Debatten ihre Meinung schärfen und überprüfen.

Wie schrieb Regisseur Andres Veiel nach zwei intensiven Stunden in unser Gästebuch: "Schön, dass es diese ausführliche Gesprächsinsel gibt. Ich beantrage dauerhaften Artenschutz!"

Im Fokus

1914-2014100 Jahre Erster Weltkrieg

Französische Infanterie auf dem Schlachtfeld von Verdun im 1. Weltkrieg (1914-1918).

Der Erste Weltkrieg wird auch als die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Die Auseinandersetzung zeigte der Welt, wozu Menschen mit damals hochmodernen Waffen fähig waren. Doch es sollte bei Weitem nicht die schlimmste Ausprägung von Gewalt sein. Der Deutschlandfunk widmet dem Thema einen Schwerpunkt.

 

100 Jahre Erster Weltkrieg

Ein Mädchen aus einem Flüchtlingstreck mit ihrer Puppe im Arm in den Wirren der Nachkriegszeit.

Auch Deutschlandradio Kultur beleuchtet die bis dahin größte Auseinandersetzung zwischen Nationen mit einem eigenen Schwerpunkt.

FreizügigkeitDie EU-Zuwanderungsdebatte

Am Busbahnhof der bulgarischen Hauptstadt Sofia besteigen am 1. Januar 2014 Leute einen Bus nach London über Deutschland und Frankreich. 

Seit dem Jahreswechsel ist es für Rumänen und Bulgaren wesentlich leichter, in Deutschland zu leben und arbeiten, das Prinzip der Freizügigkeit innerhalb der EU greift. Schon streitet die Politik um einen europäischen Kerngedanken: den einer offenen, toleranten und durchlässigen europäischen Gesellschaft. Hier finden Sie Beiträge zum Thema.