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Deutschlandradio Kultur: Zeitfragen

Zwei jüngere Hände halten zwei ältere Hände fest, die auf einem weißen Lacken liegen.
Sterbehilfe - eines der großen Themen unserer Zeit (dpa / picture alliance / Sami Belloumi)

Laut einer Studie der angesehenen "result Markt- und Medienforschung" beurteilen die Hörer die Sendung als "anspruchsvoll" und "qualitativ hochwertig". Gefragt wurde nach "Zeitfragen", der Sendung, die das große politische Feature im Programm von Deutschlandradio Kultur bietet, montags um 19.30 Uhr.

Die Bandbreite der Themen reicht von A wie Arbeitslosigkeit bis Z wie Zukunft und geht weit über den Bereich der institutionalisierten Politik hinaus. Bei der Auswahl sind politische und gesellschaftliche Relevanz sowie latente Aktualität ausschlaggebend.

Zeitfragen bringt überwiegend Ursendungen und Eigenproduktionen des Deutschlandradio Kultur, Übernahmen von anderen Sendern oder Wiederholungen bilden die Ausnahme. Die Autoren der Sendungen kommen aus allen Teilen der Republik, nicht wenige leben im Ausland.

Die Themen werden eingehend recherchiert und analysiert. Viele Original-Töne und andere akustische Möglichkeiten des Radios wie Atmos, Musik etc. machen auch komplexe Zusammenhänge gut hörbar. Bestandteil der Sendungen können auch Reportageelemente oder Collagen sein.

Ein anderes Urteil der besagten Hörerstudie über Zeitfragen lautet: "Man muss sich richtig darauf einlassen, da kann man nicht mit halbem Ohr hinhören." Das ist durchaus gewollt, wie die verantwortlichen Redakteure Constanze Lehmann und Martin Hartwig meinen.

2003 und 2004 wurden Zeitfragen-Sendungen zu den Themen Sterbehilfe, Familienunternehmen und Rentenversicherung mit dem Pressepreis des Deutschen Anwaltvereins, dem Ernst-Schneider-Preis der deutschen Industrie- und Handelskammern und dem Preis des Deutschen Instituts für Altersvorsorge ausgezeichnet.

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