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Deutschlands kürzeste Hörspiele verfilmt

Kurzfilmwettbewerb in Hamburg: Auszeichnungen für Filme zur „Wurfsendung“

Die Preisträger im Kurzfilmwettbewerb "Ton sucht Bild" von Deutschlandfunk Kultur stehen fest. Das bundesweite Kulturprogramm hatte zusammen mit dem 33. Internationalen KurzFilmFestival Hamburg dazu aufgerufen, das ultrakurze Hörspielformat "Wurfsendung" zu bebildern.

Fast 100 Filme wurden eingereicht, elf davon werden am 10. Juni in Hamburg präsentiert, die besten drei werden ausgezeichnet.

Wurfsendungen sind kleine Hörstücke von maximal 45 Sekunden Länge im Programm von Deutschlandfunk Kultur. Sie laufen seit 2004 im Radio – mehrmals täglich ohne festen Sendeplatz zwischen Interviews, Musik und Berichten. Sie werden ins Programm "geworfen" und überraschen den Zuhörer, sie bringen zum Lachen, irritieren, regen zum Nachdenken an.

Platz 1: Jos Diegel: Exoplanetarier Erstkommunikation (Wurfsendung von Frieder Butzmann)
Platz 2: Kuesti Fraun: Kepler 186f (Wurfsendung von Frieder Butzmann)
Platz 3: Daniel Sturm: Was bleibt (Wurfsendung von Thomas Pigor und Rainer Rubbert)

Die Jury über die drei Gewinnerfilme: "Hier findet keine 1:1 Bebilderung der ‚Wurfsendung‘ statt, sondern es wird eine ganz eigene Bildsprache gewählt. Mal abstrakt, mal realistisch – entstanden sind keine Tonspurtransfers, sondern medienbewusste und handwerklich gelungene Kürzestfilme, die nicht bei einer Idee stehen bleiben, sondern sich über die Kürze der Zeit nach und nach entfalten."

Der Wettbewerb fand 2017 zum ersten Mal statt. Die Jury bestand aus Susanne Burg (Filmredakteurin Deutschlandfunk Kultur), Birgit Glombitza (Künstlerische Leiterin Internationales KurzFilmFestival Hamburg) und Nathalie Singer (Professorin für Experimentelles Radio Bauhaus-Universität Weimar). Die Gewinnerbeiträge und weitere acht ausgesuchte Filme sind am 10. Juni um 17.00 Uhr im Hamburger Festivalclub zu sehen.

Mehr Informationen unter:
deutschlandfunkkultur.de/tonsuchtbild

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Objetiv einer Kamera in Nahaufnahme (©istock/magui80)

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