Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Die ersten Opfer des Atomunfalls

Die IAEA über verletzte, vermisste und verstrahlte Fukushima-Mitarbeiter

Die Hände einer Frau werden  auf Radioaktivität überprüft. (AP)
Die Hände einer Frau werden auf Radioaktivität überprüft. (AP)

Die Internationale Atomenergiebehörde hat bekannt gegeben, wie viele Menschen direkt oder indirekt durch den Atomunfall in Fukushima 1 verletzt wurden. Es ist eine Chronik der ersten Opfer.

Die Liste der IAEA (englischsprachig), basierend auf Angaben der japanischen Regierung:

- Zwei Mitarbeiter werden vermisst
- Zwei Mitarbeiter der Betreiberfirma TEPCO haben kleinere Verletzungen
- Zwei Mitarbeiter einer Zulieferfirma sind verletzt, eine davon mit gebrochenen Beinen, ein Mitarbeiter dessen Verletzung noch untersucht werden muss.
- Zwei Mitarbeiter wurden "plötzlich krank"
- Zwei Mitarbeiter wurden wegen Atemproblemen ins Krankenhaus gebracht
- Vier weitere direkte und indirekte Mitarbeiter wurden während der Explosion in Block 1 leicht verletzt und wurden in Krankenhäuser gebracht
- Elf Personen, direkte und indirekte Mitarbeiter von TEPCO sowie vier Personen der Zivilgarde, wurden während der Explosion in Block 3 verletzt

Menschen mit radioaktiver Verstrahlung

- Ein Mitarbeiter wurde erheblicher Strahlenbelastung bei "Lüftungsarbeiten" ausgesetzt.
- 17 Menschen erlitten leichte radioaktive Reizungen im Gesicht, mussten aber nicht ins Krankenhaus gebracht werden, da die Strahlung sehr gering war.
- Zwei Polizisten, die Strahlung ausgesetzt waren, wurden dekontaminiert
- Feuerwehrmänner, die im Bereich des AKW arbeiteten, werden untersucht

Die Strahlenbelastung wird gemessen (picture alliance / dpa)Die Strahlenbelastung wird gemessen (picture alliance / dpa)Was ist eigentlich - ein Sievert? - Radioaktivität und die Wirkung auf den Organismus Wenn es um die Strahlenbelastung geht, die nach der Beschädigung der Atomanlagen in Japan zu verzeichnen ist, dann wird diese in Sievert angegeben. Was aber verbirgt sich hinter dieser Maßeinheit und welche Konsequenzen ergeben sich für die die Gesundheit der Menschen?





Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen reagieren je nach Lage in Japan mit punktuellen Programmänderungen, hier geht es zum Live-Stream der Programme:

Deutschlandfunk Live-Stream Flash
Deutschlandradio Kultur Live-Stream Flash
DRadio Wissen Live-Stream Flash

Die einzelnen Beiträge der Sonderübertragungen finden Sie in unserem Audio-on-Demand-Angebot

Programmhinweis: DLF, DKultur und DRadio Wissen berichten ausführlich in ihren Nachrichtensendungen über die weitere Entwicklung in Japan in den folgenden Sendungen:
Ortszeit Audios
Radiofeuilleton
Information und Musik
Informationen am Morgen
Informationen am Mittag
Informationen am Abend
Hintergrund
Forschung Aktuell
Wissenschaft im Brennpunkt
Wissenschaft und Technik
Fazit
Das war der Tag

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:41 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 12:07 Uhr Studio 9

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Historiker Zimmermann"Von Peres' Vision ist nichts übrig geblieben"

Moshe Zimmermann im Gespräch. (dpa / Martin Schutt)

Der rechte Flügel in Israel sehe den verstorbenen israelischen Spitzenpolitiker Shimon Peres als Verräter, sagte der Historiker Mosche Zimmermann im DLF. Weil er mit den Palästinensern verhandelt habe, sei er bei ihnen zum Buhmann geworden - auch wenn Peres Visionär gewesen sei, der vom Frieden träumte.

"Umvolkung"AfD lockt CDU-Politikerin nach Twitter-Entgleisung

Die sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla (privat / Laurence Chaperon)

AfD-Vize Beatrix von Storch lädt die umstrittene CDU-Abgeordnete Bettina Kudla nach ihrem "Umvolkungs"-Tweet zum Parteiwechsel ein. Und die Unions-Fraktion streitet heftig über den weiteren Umgang mit der Kollegin. "Twittert nicht gleich alles in die Welt!"

Mundarten in Deutschland Sterben unsere Dialekte aus?

Bayerin im Chiemgau mit Breitenstein und Geigelstein. (imago)

Berliner, die nicht berlinern oder Münchner, die nicht Bayerisch sprechen: Wird es irgendwann keine Dialekte mehr in Deutschland geben? Der Sprachwissenschaftler Sebastian Kürschner kann beruhigen: Ganz so schlimm wird es nicht kommen.

Nach den Anschlägen in DresdenEx-Grünen-Politikerin sieht ein gesamtdeutsches Problem

Die frühere Grünen-Politikerin Antje Hermenau. (dpa/picture alliance/Hendrik Schmidt)

Die Anschläge von Dresden und zunehmende Gewaltbereitschaft sind für die frühere Grünen-Politikerin Antje Hermenau ein gesamtdeutsches Problem. Es entlade sich lediglich in besonderem Maße in Sachsen, sagte Hermenau im Deutschlandfunk. Sie warnte davor, dass "immer mehr Menschen aus Verzweiflung zur Gewalt greifen".

KolumbienNicht jeder traut dem Frieden

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und der Kommandeur der FARC-Guerrilla-Organisation Timoleon Jimenez, alias Timochenko, geben sich beim Festakt in Cartagena die Hand. (AFP / Luis Acosta )

Am Sonntag werden die Kolumbianer über den Friedensvertrag mit der Rebellengruppe FARC abstimmen. Guillermo Arboledo ist Abt eines Benediktiner-Klosters in der Metropole Medellin. Ihm genügt die Vereinbarung nicht, die sozialen Probleme müssten gelöst werden, sagt er. "Solange es keine wirkungsvollen Programme gibt, um den Ärmsten zu helfen, wird dieser Konflikt weitergehen".

Politische RhetorikAbscheu ist keine Lösung

Abscheu ist etwas Körperliches: Diese Frau ist angewidert von ihrem Getränk. (imago/Westend61)

Abscheu ist eine körperliche Reaktion auf etwas Widerwärtiges, ähnlich dem Ekel, und liegt damit im vorpolitischen Raum. Wer politische Positionen und Gegner verabscheut, verlässt den Raum der deliberativen Demokratie, meint der Journalist Alexander Kissler.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Tod von Peres  Beisetzung am Freitag in Jerusalem | mehr

Kulturnachrichten

DiCaprios Klima-Film in Kinos und Fernsehen  | mehr

Wissensnachrichten

Youtube-Ripper  Musikindustrie klagt gegen mp3-Downloads | mehr