Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Ein Viertel aller Flüge in Europa fällt aus

Nach Vulkanausbruch in Island treibt Aschewolke über zahlreiche Länder hinweg

Viele Flugzeuge bekommen heute keine Starterlaubnis. (AP)
Viele Flugzeuge bekommen heute keine Starterlaubnis. (AP)

In weiten Teilen Nordeuropas ist der Flugraum gesperrt worden. Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull gefährdet die Triebwerksfunktion der Flugzeuge. Auch an deutschen Flughäfen bleiben viele Flieger am Boden.

Eine Sperrung des norddeutschen Flugraums wird nicht ausgeschlossen. In Hamburg, Frankfurt am Main, Berlin, München und anderen Airports wurden bereits zahlreiche Flüge storniert.

Laut der europäischen Luftraumbehörde EUROCONTROL fällt am Donnerstag wegen der Aschewolke europaweit etwa ein Viertel aller Flüge aus. Durchschnittlich 28.000 Flugbewegungen gebe es jeden Tag in Europa.

Zunächst waren zunächst Großbritannien, Irland, Dänemark, Norwegen und Schweden betroffen - dort wurden die Lufträume zur Sicherheit fast vollständig gesperrt. Informationen am Abend - DLF (MP3-Audio)

Eyjafjallajökull IslandDie Deutsche Flugsicherung ließ mitteilen, die Beeinträchtigungen könnten zwei Tage andauern.

Offenbar soll die Aschewolke, die feinsten Staub mit sich trägt, über den nord- und mitteldeutschen Luftraum Richtung Osten ziehen. Forschung aktuell - DLF (MP3-Audio)

Passagiere sollten sich bei ihrer Airline oder ihrem Flughafen erkundigen, ob ihr Flug betroffen ist.



Service:
Links zu allen deutschen Flughäfen

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:35 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 20:10 Uhr Das Feature

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 20:03 Uhr Konzert

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 20:00 Uhr Eine Stunde Liebe

Aus unseren drei Programmen

Parteitag der KonservativenTheresa May unter Druck

Die neue britische Premierministerin Theresa May bei ihrer ersten Ansprache vor dem Regierungssitz Downing Street Nr. 10. (picture alliance / dpa / Andy Rain)

Maßvolles Vorgehen oder der radikale Schnitt? Der Brexit wird das zentrale Thema auf dem am Sonntag beginnenden Parteitag der konservativen Tories in Birmingham sein. Brexit-Befürworter Außenminister Boris Johnson forciert den Beginn der EU-Austrittsverhandlungen – und setzt so die Premierministerin und Parteivorsitzende Theresa May unter Druck.

Heiner Geißler über CDU/CSU-Vorstoß"Dieser Aufruf liegt völlig daneben"

Der langjährige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler (picture-alliance / dpa / Peter Steffen)

Die CSU und Sachsens CDU haben einen "Aufruf zu einer Leit- und Rahmenkultur" verfasst. Damit wollen sie reagieren auf "gesellschaftlicher Unruhe". Ex-CDU-Generalsekretär Heiner Geißler kritisiert Aussagen dieses Papiers: Es fordere, Gesinnungen statt Werte hochzuhalten.

Regierungsbericht zum Stand der Einheit"Mehrheit der Ostdeutschen ist nicht fremdenfeindlich"

Rund eine Million Menschen feierten in der Nacht zum 3.10.1990 in Berlin - wie hier vor dem Reichstagsgebäude - die wiedergewonnene deutsche Einheit. (Wolfgang Kumm, dpa picture-alliance)

Im Regierungsbericht zum Stand der deutschen Einheit ist von einer Zunahme der rechtsextremen Überfälle die Rede. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, betonte, dass die Mehrheit der Ostdeutschen nicht ausländerfeindlich sei. Doch das sei leider "eine zum Teil schweigende Mehrheit."

Deutsche BankAmerika will sich offenbar "der letzten deutschen Bank entledigen"

Der Ökonom Max Otte (dpa / picture-alliance / Erwin Elsner)

Der Aktienkurs der Deutschen Bank ist erstmals in der Unternehmensgeschichte unter zehn Euro gerutscht. Der Finanzwissenschaftler Max Otte sagte im Deutschlandfunk, die Probleme der Bank seien zum Teil ein Ergebnis von internationalem Druck, vor allem aus den USA. Die Vereinigten Staaten übten "Erpressungsmacht" aus.

ESA-SONDE ROSETTAEin Weltraumabenteuer in drei Akten

Zwölf Jahre war Raumsonde Rosetta für uns im All. Endlich erreicht sie nach sieben Milliarden Kilometern den Kometen Tschuri - und wird ihre Arbeit für immer beenden. Aber bis zum letzten Moment, soll sie uns mit Bildern und Informationen versorgen.

Bestsellerautor Bernhard Schlink"Ich schreibe sogar gerne Einkaufszettel"

Bernhard Schlink am 16. Juni 2016 bei einer Lesung in Barcelona (dpa / picture alliance / Marta Perez)

Mit "Der Vorleser" wurde Bernhard Schlink vor über 20 Jahren auf einen Schlag berühmt. Der Bestsellerautor spricht mit uns über seine Liebe zum Schreiben und seine Zeit als Student während der 68er-Bewegung.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

UNO  Ausschuss soll Angriff auf Hilfskonvoi in Syrien untersuchen | mehr

Kulturnachrichten

Literaturnobelpreis-Bekanntgabe erst am 13. Oktober  | mehr

Wissensnachrichten

Raumsonde  Rosettas letztes Bild | mehr