Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Erneuerbare Energie als Chance für Deutschland?

Ideen, Projekte & Versuche: Die Energie-Reihe im Deutschlandradio Kultur

Windkraftanlagen hinter einem Rapsfeld bei Rendsburg. (AP)
Windkraftanlagen hinter einem Rapsfeld bei Rendsburg. (AP)

Die AKW-Katastrophe in Japan mit ihren noch nicht absehbaren Folgen hat in Deutschland zu einer heftigen Diskussion über die Laufzeit und die Sicherheit der Kernkraftwerke geführt.

Anhänger der Atomenergie wenden sich von ihr ab und die Gegner fühlen sich in ihrer Ablehnung bestätigt. Es zeichnet sich eine Wende in der Energiepolitik ab.

Viele Kommunen und Kreise setzen schon länger auf alternative Strom- und Wärme-Erzeugung oder planen die Umstellung. Ihnen geht es um kommunale Selbstversorgung, um die Nutzung ökologischer und erneuerbarer Energien und um überschaubare Kosten.

Die Deutschlandradio-Korrespondenten in den Bundesländern berichten ab Montag, den 18. April zwei Wochen lang in der Ortszeit 5 bis 9 Uhr über beispielhafte Projekte. Sie gehen der Frage nach: welche Lösungen, Möglichkeiten und Überlegungen alternativer Energien in Dörfern, aber auch in Städten gibt es?

Hinweis: die Reportagen laufen in der Woche vor und nach Ostern nicht zu festen Zeiten, sondern werden variabel eingesetzt – in jeder Sendung eine.

Die Sendetermine im Überblick:

"Montag, 18.4."
Passivhaus-Hauptstadt Frankfurt am Main
Seit vier Jahren baut Frankfurt öffentliche Gebäude nur noch mit der 0-Heizenergie-Technologie. Die Gebäude heizen sich mit Hilfe von Körperwärme und Abwärme von Elektrogeräten selbst. Schon jetzt erfüllt die Stadt EU-Standards für 2019.
Von Anke Petermann

"Dienstag, 19.4."
Vom Giftmüll- zum Energieberg
Hamburg: Saubere kohle- und atomfreie Energie für die Hansestadt
Vor knapp zwei Jahren entschied die damalige schwarz-grüne Koalition, einen neuen kommunalen Stromversorger zu gründen. Hamburg Energie stellt seinen grünen Strom zum Teil auf der ehemaligen Giftmülldeponie Georgswerder her.
Von Verena Herb

"Mittwoch 20.4. "
Energieautarkie in Feldheim
Brandenburgs Energiestrategie 2020
Noch ist die Braunkohle dominierend, aber erneuerbare Energien sollen die tragenden Säulen der Versorgung werden .Vorreiter für Energie-Autarkie: das Dorf Feldheim
Von Axel Flemming

" Donnerstag, 21.4. "
Nordrhein-Westfalen: Kommt die Energiewende?
Diskussion über Kraftwerk-Neubau, Erdgas-Bohrungen und Ausbau der Windkraft
Von Barbara Schmidt-Mattern

"Ostersamstag, 23.4. "
Strom aus Getreide und Gülle
Niedersachsen: Das Energiedorf Jühnde
Das Dorf Jühnde bei Göttingen produziert als erster Ort in Deutschland seine gesamte Energie aus Biomasse – mehr als die 760 Einwohner brauchen
Von Katja Siebert

" Dienstag, 26.4. "
Wissen, woher der Wind weht
In Ottersberg bei Worpswede wird Energie vielfältig alternativ erzeugt
Von Christina Selzer

"Mittwoch, 27.4. "
Meeresdruck soll Turbinen antreiben
Wasser als Energiespeicher
Ob Kohleschächte oder Betonkugeln im Meer: Für Wasserkraft als Stromlieferant gibt es viele Ideen.
Von Michael Braun

"Donnerstag, 28.4. "
Berlin: Das Energiekonzept des Deutschen Bundestages
Einsatz regenerativer Energien und ökologischer Gebäudebetrieb
Von Wolf-Sören Treusch

"Freitag, 29.4. "
Rheinland-Pfalz: Weilerbach (bei Kaiserslautern) – das Projekt "Null-Emission"
Von Ludger Fittkau

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:41 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 16:10 Uhr Büchermarkt

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 15:30 Uhr Tonart

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Der lyrische TageskommentarEine Pipeline durchs Herz

Altkanzler Gerhard Schröder im Gespräch mit Rosneft-CEO Igor Setschin auf dem Economic Forum St. Petersburg im Jahr 2012  (dpa / AFP Kirill Kudryavtsev)

Ex-Kanzler Gerhard Schröder will Aufsichtsrat des größten russischen Ölkonzerns Rosneft werden. Rosneft-Chef Igor Setschin gilt als enger Vertrauter von Präsident Putin - ein guter Freund Schröders. Dazu ein lyrischer Kommentar von Dominik Erhard.

Buddha-BüstenIn der Werkstatt des Erleuchteten

Buddha Figuren als Souvenir an einem Verkaufsstand in Chiang Mai, Thailand, aufgenommen am 28.02.2005. (Andreas Lander / dpa-Zentralbild)

Kulturbeflissene Europäer lieben es, sich Buddha-Statuen ins Haus oder in den Garten zu stellen. Aber wie geht es denen, die Buddha-Statuen herstellen? Die Handwerker und Künstlern in den buddhistisch dominierten Ländern sind bei Gläubigen zwar angesehen, aber meistens arm.

Popstar-KlatschOh my God, Rihanna hat zugenommen!

Rihanna hat zugenommen. Das könnte man jetzt einfach so feststellen und es dann gut sein lassen. Nicht so Fans und Klatschpresse. Die überbieten sich seit Monaten mit Spekulationen. Rihanna hingegen schweigt. Sie sieht es gar nicht ein, sich zu erklären.

SPD-Kanzlerkandidat"Am 25. September heißt der Bundeskanzler Martin Schulz"

Forum Politik "Der Kampf ums Kanzleramt" Moderation Michaela Kolster (phoenix) und Stephan Detjen (Deutschlandfunk) mit Gast SPD Spitzenkandidat Martin Schulz im Atrium der Deutschen Bank am 17.8.207 in Berlin, Deutschland.  (Christian Marquardt )

In Hinblick auf seine Chancen bei der anstehenden Bundestagswahl hat sich der SPD-Kanzlerkandidat optimistisch gegeben. Auch wenn Angela Merkel von vielen immer noch für unschlagbar gehalten werden, glaube er an einen Sieg. Auch, weil die SPD das differenzierteste Wahlprogramm habe.

Gwendolin Weisser und Patrick Allgaier Zwei Schwarzwälder trampen um die halbe Welt

Der um die Bitte um Mitnahme mit einem Auto ausgestreckte Daumen einer Anhalterin (Tramperin) (dpa picture alliance / Arno Burgi)

Patrick Allgaier und Gwendolin Weisser sind dreieinhalb Jahre durch die Welt getrampt. Sie wollten mit zehn Euro am Tag auskommen, mussten aber doch irgendwann ein Schiff buchen und einen Bulli kaufen.

"War Hostel" in BosnienÜbernachten im Kriegsgebiet

26.06.2017., Sarajevo - Arijan trägt die Uniform eines UN-Blauhelm-Soldaten: Stahlhelm, kugelsichere Weste, Springerstiefel. In diesem Aufzug empfängt er seine Hostel-Gäste. (imago stock&people)

1425 Tage lang wurde Sarajevo im Bosnienkrieg belagert. Die zerstörerischen Spuren des Krieges sind auch heute noch zu sehen. Wie es sich angefühlt hat, während der Belagerung in diesen Häusern zu leben, das wissen nur die Überlebenden. Und die Besucher des "War Hostel" von Arijan Kurbasić.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Anschläge in Spanien  Drei Marokkaner und ein Spanier festgenommen | mehr

Kulturnachrichten

ZDF-Intendanten-Wahl muss nicht wiederholt werden  | mehr

 

| mehr