Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

EU-Gipfelteilnehmer beschließen Aufnahme Sloweniens in die Eurozone

Die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik, Österreichs Kanzler Wolfgang Schüssel und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso in Brüssel (AP)
Die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik, Österreichs Kanzler Wolfgang Schüssel und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso in Brüssel (AP)

In Slowenien kann der Euro zum 1. Januar nächsten Jahres eingeführt werden. Die EU-Staats- und Regierungschefs billigten in Brüssel eine entsprechende Empfehlung der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank. Am Vortag hatten sich die Gipfelteilnehmer darauf verständigt, bis Ende 2008 über die Zukunft einer europäischen Verfassung zu entscheiden.

Weitergehende Verpflichtungen scheiterten am Donnerstag vor allem an der Haltung von Frankreich, den Niederlande und Großbritannien. Mehrere EU-Staaten waren über die Tatenlosigkeit in Sachen EU-Verfassung verärgert und forderten die Regierungen in Den Haag und Paris auf, ein Konzept für einen Weg aus der Verfassungskrise auf den Tisch zu legen. In Frankreich und den Niederlanden waren Referenden zur Verfassung gescheitert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hingegen begrüßte den neuen Zeitplan zur Rettung der EU-Verfassung. Die Staats- und Regierungschefs hätten einen zeitlichen Rahmen festgelegt, in dem wichtige Entscheidungen gefällt werden müssten, erklärte Merkel in Brüssel. Deutschland übernimmt im kommenden Jahr die EU-Ratspräsidentschaft.

Der österreichische Bundeskanzler und EU-Ratsvorsitzende Wolfgang Schüssel zeigte sich zufrieden, dass nach dem Ende einer "Denkpause" von einem Jahr die Verfassungsdebatte überhaupt wieder geführt wird. Schüssel erwartet von der deutschen Präsidentschaft 2007 einen neuen Anlauf zur Rettung der EU-Verfassung.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:17 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 01:30 Uhr Tag für Tag

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Ex-EU-Kommissar Franz Fischler (ÖVP)"Nicht alle, die Hofer wählen, sind Rechtspopulisten"

Franz Fischler, ehemaliger EU-Agrarkommissar, während einer Pressekonferenz in Brüssel 2015 (dpa / picture alliance / Julien Warnand)

Der frühere EU-Landwirtschaftskommissar Franz Fischler hat die etablierten Parteien in Österreich aufgefordert, die Frustration der Bürger ernstzunehmen. Andernfalls könne es bei der kommenden Parlamentswahl schwierig werden, sagte Fischler im DLF.

Der TriggerknüppelLiteratur gefährdet eventuell Ihre Gesundheit!

Die Frau stapelt Bücher in zwei Fenstern; ihr Kopf ist durch ein letztes verbliebenes Loch zwischen den Büchern zu sehen. (dpa / Arne Dedert)

An die Schreckensbilder auf Zigarettenpackungen, die vor den Folgen des Rauchens warnen, haben wir uns gewöhnt. In den USA wird nun auch der Tatsache Rechnung getragen, dass Literatur und Kunst seelische Erschütterung hervorrufen kann. Warnungen davor scheinen unausweichlich.

ROLLKRAGENPULLOVERWarum der Rolli rockt

Es ist kalt, aber es gibt gute Nachrichten: Der Rollkragenpullover feiert ein Comeback. Wir können uns also schön warm einpacken - und sehen dabei auch noch gut aus!

Präsidentenwahl in Österreich"Ausländische Medien trugen zur Niederlage Hofers bei"

Die österreichische Journalistin Alexandra Föderl-Schmid (picture alliance / dpa / Erwin Elsner)

Nach Ansicht der Chefredakteurin der österreichischen Tageszeitung "Der Standard", Alexandra Föderl-Schmid, hat die Berichterstattung ausländischer Medien zur Niederlage des Rechtspopulisten Norbert Hofer bei der Präsidentschaftswahl beigetragen. Diese habe vielen Österreichern gezeigt, "welch verheerendes internationales Signal" dessen Sieg wäre.

Laura Garavini Renzis Parteifreundin nennt Rücktrittsankündigung "Akt der Ehrlichkeit"

Porträtfoto der italienischen Abgeordneten der Demokratischen Partei, Laura Garavini, aufgenommen am 28.08.2013 (dpa picture alliance / Fredrik von Erichsen)

Nach dem Verfassungsreferendum in Italien hat Regierungschef Matteo Renzi seinen Rücktritt angekündigt. Die sozialdemokratische italienische Abgeordnete Laura Garavini nannte das Votum der Bürger im DLF eine "bittere Niederlage". Renzi habe allerdings mit der geplanten Reform keinen Fehler gemacht.

Demokratie in der digitalen Welt"Das Internet ist eine Fähigkeit"

Ein junge Frau sitzt in einem Internetcafe. (picture-alliance/ dpa)

Die Populisten scheinen das Netz zu beherrschen. Manche sehen deshalb in der Digitalisierung einen Mechanismus, der der Demokratie schadet. Das Gegenteil sei der Fall, sagt die US-Soziologin Saskia Sassen. Wir müssten es nur in die Hand nehmen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Wahlkampf  Merkel: Union macht keine Koalitionsaussage | mehr

Kulturnachrichten

Komiker Jimmy Kimmel moderiert Oscar-Verleihung  | mehr

Wissensnachrichten

Wahrnehmung  Schimpansen erkennen sich am Hintern | mehr