Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

EU sagt Griechenland Hilfe zu

Griechischer Premier Giorgos Papandreou zeigt sich zufrieden

Euro-Münzen auf einer Griechenlandfahne. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)
Euro-Münzen auf einer Griechenlandfahne. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Es wird ein weiteres EU-Hilfspaket für Griechenland geben - wenn das Land seinen Sparkurs konsequent umsetzt. Premier Papandreou hat eine harte Aufgabe vor sich - denn die Opposition will nicht mitsparen.

Am Abend hatte der EU-Gipfel in Brüssel der Hilfsanfrage des griechischen Premiers zugestimmt. Doch Giorgos Papandreou muss noch eine weitere Hürde überwinden: Oppositionsführer Antonis Samaras hat in den letzten Monaten den Sparkurs der Regierung immer wieder kritisiert und sich damit die Sympathien des Volkes gesichert. In der EU wird dieser politisch opportunistische Kurs mit Sorge gesehen: Schafft es Samaras, das griechische Parlament bei dessen Abstimmung am kommenden Dienstag gegen den Sparkurs aufzubringen, flößen keine EU-Hilfen: Griechenland wäre bankrott.

Am Mittwoch hatte Premier Papandreou eine Vertrauensabstimmung über seine Politik gewonnen. Anschließend hatte das Kabinett seinem Sparpaket für die kommenden drei Jahre zugestimmt.

Streiks, Streiks, und nochmal Streiks

Unterdessen wollen die griechischen Gewerkschaften wollen das Land am Dienstag und Mittwoch erneut mit einem Streik lahmlegen - genau dann, wenn Ministerpräsident Giorgos Papandreou Sparpaket durchs Parlament bringen will. Und sie werden Zuspruch bekommen: denn die Griechen kochen vor Wut, berichtet Gunnar Köhne aus Athen.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:43 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 03:05 Uhr Weltzeit

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Marketing in Sozialen MedienSchleichwerbung durch Internetstars?

YouTuberin Bianca "Bibi" Heinicke posiert mit einem Smartphone (picture alliance / Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/ZB)

Klassische Werbespots – das war einmal. Die Marketingbranche setzt auf junge Internetstars, die bei YouTube oder Instagram teils über Millionen Follower haben. Das Ziel: Produkte gezielt zu platzieren. Welche Gelder fließen, bleibt aber oft ein Geheimnis.

Digitale Lernspiele auf der Gamescom Das spielende Klassenzimmer

Little girl using sitting tablet, sitting on couch model released Symbolfoto property released PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY HAPF01486 Little Girl Using Sitting Tablet Sitting ON Couch Model released Symbolic image Property released PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY HAPF01486 (imago stock&people)

Ein Thema auf der Gamescom ist das sogenannte Edutainment. Auf der Spielemesse werden verschiedene Computerspiele vorgestellt, mit welchen Kinder spielend lernen - ohne es zu merken. Dabei steht nicht nur Rechnen auf dem Programm, sondern auch Vokabeln lernen oder die Koordination.

Netflix, Virgin und Co. Wer von unbegrenztem Urlaub profitiert

Ein Strandkorb am Strand von Ahrenshoop,vor einem Haus mit Reetdach und malerischer Strandkulisse. (picture alliance / dpa / Jens Büttner)

Netflix oder Virgin bieten an, wovon viele Arbeitnehmer träumen: Unbegrenzten Urlaub. Der Freizeitforscher Ulrich Reinhardt schätzt ein, was Vor- und Nachteile an so einem Angebot sind und wer eigentlich meisten davon hat.

GleichberechtigungIn Sachsen-Anhalt verdienen Frauen mehr als Männer

Eine Frau erklärt eine mittels Beamer an die Wand projizierte Statistik. (picture-alliance / Tobias Kleinschmidt)

Frauen verdienen in Deutschland weniger als Männer. Die Lohnlücke beträgt 21 Prozent, auch bedingt durch Teilzeitarbeit. Doch es gibt Ausnahmen: So bekommen in Sachsen-Anhalt Frauen statistisch gesehen mehr Geld für ihre Arbeit als Männer - warum?

Mediziner und Autor Michael de RidderKämpfer für ein selbstbestimmtes Leben und Sterben

Michael de Ridder in einem Studio von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Matthias Horn)

Er gilt als wortmächtiger Querdenker seiner Zunft: Michael de Ridder betreute Drogenabhängige mit dem ersten Berliner Arztmobil. In seinen Büchern beschäftigt der Mediziner sich mit Sterbehilfe, Pflegenotstand oder der Verschwendung im Gesundheitswesen.

Windenergie Erster Windpark Deutschlands wird 30

Dieter Haack ist 1987 als Monteur bei der Eröffnung dabei und heute Prokurist des Windparks (Deutschlandradio/Johannes Kulms)

Keimzelle des Booms: 1987 wurden 30 Anlagen des Windenergiepark Westküste in Schleswig Holstein feierlich in Betrieb genommen. Die alten Anlagen haben längst ausgedient und vier modernen und leistungsfähigeren Rotoren Platz gemacht. Doch von den alten Rädern "lernten" Ingenieure Windenergie.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Venezuela  Abgesetzte Staatsanwältin wirft Maduro Korruption vor | mehr

Kulturnachrichten

Hausarrest für Serebrennikov  | mehr

 

| mehr