Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Euro-Finanzminister einigen sich auf Rettungshebel

Volumen des EFSF könnte verfünffacht werden

Die Zahl "eine Billion", deren zwölf Nullen aus zwölf Ein-Euro-Münzen bestehen, wird auf diese Abbildung symbolisiert. (picture alliance / dpa - Karl-Josef Hildenbrand)
Die Zahl "eine Billion", deren zwölf Nullen aus zwölf Ein-Euro-Münzen bestehen, wird auf diese Abbildung symbolisiert. (picture alliance / dpa - Karl-Josef Hildenbrand)

Acht Milliarden Euro neues Geld für Griechenland und die Rahmenbedingungen für den Hebel des europäischen Rettungsschirms, darauf haben sich die Finanzminister der Euro-Länder verständigt. Zwei Varianten für den Hebel stehen zur Diskussion.

Das Volumen des europäischen Rettungsfonds EFSF soll auf mindestens 750 Milliarden Euro verdreifacht werden können. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker wäre eine Verfünffachung lieber.

Zur Diskussion stehen zwei Varianten des Hebels. Im ersten Modell wird der Rettungsfonds wie eine Versicherung für Staatsanleihen eingesetzt, um Investoren anzulocken. Das zweite Modell sieht vor, dass private und staatliche Investoren in Unterfonds einzahlen, um die Mittel zu erhöhen. Ein EFSF-Euro könnte damit ein Vielfaches seines Wertes bewegen.

Er sei zuversichtlich, dass die Hebelung des Euro-Rettungsschirms dessen Schlagkraft erhöhen wird, sagt der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden. Hilfszahlungen dürfe es aber nur geben, wenn sich die Empfängerstaaten auch an die strikten Auflagen hielten. Der EFSF sei aber nur ein Teil der Lösung. Deshalb benötige die Eurozone Unterstützung vom Internationalen Währungsfonds.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:45 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 16:30 Uhr Forschung aktuell

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 15:05 Uhr Interpretationen

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 16:00 Uhr Einhundert

Aus unseren drei Programmen

Konföderation von Israel und Palästina"Eine Zukunft kann es nur gemeinsam geben"

Ein Grenzzaun in der Nähe der palästinensischen Stadt Beit Jala (Sabine Adler )

"Zwei Staaten - ein Heimatland" heißt eine Initiative von Israelis, die für eine Konföderation von Israel und Palästina kämpft. In echten Begegnungen lernen beide Seiten, das Recht auf Heimat des anderen anzuerkennen.

Dobrindt zur Regierungsbildung"Ich will diese Große Koalition mit der SPD"

Alexander Dobrindt telefoniert, im Hintergrund der Schriftzug CSU auf blauem Hintergrund. (dpa / Sven Hoppe)

Alexander Dobrindt begrüßt die Bereitschaft der SPD zu Sondierungsgesprächen für eine Große Koalition. Nun gehe es darum, ein Zukunftsprojekt für Deutschland zu beschreiben, sagte der CSU-Politiker im Dlf. Allerdings sei er sich nicht sicher, ob die SPD wirklich die Kraft dazu habe.

Philosophischer WochenkommentarEin Lob der Weltflucht

Ein Mann steht auf einem Steg am Gardasee in Italien, in Lazise. (imago/Westend 61)

Für Realitätsverweigerer hat Arnd Pollmann Verständnis: Sie zeichneten sich aus durch ihren Willen zur Abwesenheit. Auch wenn sie oft passiv und weltabgewandt erschienen, ihre utopischen Tagträume hätten das Potenzial ganze Welten zum Einsturz zu bringen.

InformationsgewinnungWozu noch Bibliotheken?

Blick in die Bibliothek mit Büchern auf Borden, stuckverzierten Wänden, Durchgängen und einer Empore (imago / Jürgen Ritter)

Als Informationsquelle ist das Internet schnell, vernetzt und für jeden zugänglich. Bibliotheken stehen hingegen für Dauer, Ordnung und Konzentration. Doch welchen Wert haben diese Eigenschaften im 21. Jahrhundert? Eine Spurensuche im Netz und in altehrwürdigen Gemäuern.

Schriftsteller und ihre PseudonymeDie Lizenz zur Lüge

Tippen auf einer alten Schreibmaschine (imago / Busse )

Pseudonyme sind wie kleine Menschen. Es ist gefährlich, Namen zu erfinden – ein Name lebt", schrieb Kurt Tucholsky, der unter anderem als Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel Texte veröffentlichte. Wozu dieses Versteckspiel vieler Autoren hinter Pseudonymen?

Vor 25 Jahren gestorbenGünther Anders - ein konservativer Revolutionär

Günther Anders (links) erhält bekommt 13. September 1983 den Theodor W. Adorno-Preis der Stadt Frankfurt überreicht  (picture-alliance / dpa / UPI)

Er war überzeugter Pazifist, Philosoph und Schriftsteller: Günther Anders. Von den Nazis vertrieben, protestierte er aus dem US-Exil gegen den Einsatz der Atombombe. Zurück in Europa kämpfte Anders gegen den Vietnamkrieg, initiierte die Anti-Atom-Bewegung und kritisierte die Folgen der Technologie.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

"Bild"  Deutsche leisteten 2016 fast eine Milliarde unbezahlte Überstunden | mehr

Kulturnachrichten

Anti-Belästigungskommission in Hollywood | mehr

 

| mehr