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Euro-Finanzminister einigen sich auf Rettungshebel

Volumen des EFSF könnte verfünffacht werden

Die Zahl "eine Billion", deren zwölf Nullen aus zwölf Ein-Euro-Münzen bestehen, wird auf diese Abbildung symbolisiert. (picture alliance / dpa - Karl-Josef Hildenbrand)
Die Zahl "eine Billion", deren zwölf Nullen aus zwölf Ein-Euro-Münzen bestehen, wird auf diese Abbildung symbolisiert. (picture alliance / dpa - Karl-Josef Hildenbrand)

Acht Milliarden Euro neues Geld für Griechenland und die Rahmenbedingungen für den Hebel des europäischen Rettungsschirms, darauf haben sich die Finanzminister der Euro-Länder verständigt. Zwei Varianten für den Hebel stehen zur Diskussion.

Das Volumen des europäischen Rettungsfonds EFSF soll auf mindestens 750 Milliarden Euro verdreifacht werden können. Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker wäre eine Verfünffachung lieber.

Zur Diskussion stehen zwei Varianten des Hebels. Im ersten Modell wird der Rettungsfonds wie eine Versicherung für Staatsanleihen eingesetzt, um Investoren anzulocken. Das zweite Modell sieht vor, dass private und staatliche Investoren in Unterfonds einzahlen, um die Mittel zu erhöhen. Ein EFSF-Euro könnte damit ein Vielfaches seines Wertes bewegen.

Er sei zuversichtlich, dass die Hebelung des Euro-Rettungsschirms dessen Schlagkraft erhöhen wird, sagt der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden. Hilfszahlungen dürfe es aber nur geben, wenn sich die Empfängerstaaten auch an die strikten Auflagen hielten. Der EFSF sei aber nur ein Teil der Lösung. Deshalb benötige die Eurozone Unterstützung vom Internationalen Währungsfonds.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:45 Uhr

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