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Fernseher und Smartphones gehen in die Breite

US-Elektronikmesse CES in Las Vegas eröffnet

Samsungs UHD-Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von gut 2,15 Meter (picture alliance / dpa / Michael Nelson)
Samsungs UHD-Fernseher hat eine Bildschirmdiagonale von gut 2,15 Meter (picture alliance / dpa / Michael Nelson)

Smartphones, Tablets und Fernseher sollen größer und intelligenter werden - dieser Trend zeichnet sich auf der heute in Las Vegas eröffneten Elektronikmesse CES ab. Vier Tage lang können Fachbesucher dort die Technikthemen des Jahres aufspüren.

Die Hersteller setzen 2013 unter anderem auf das neue Ultra-HD-Fernsehformat, das eine viermal höhere Auflösung bieten soll als der aktuell beste HD-Standard. Mit der Auflösung wächst zugleich die Größe des Displays: Das südkoreanische Unternehmen Samsung will im März ein XXL-Gerät mit rund 2,15 Metern Bildschirmdiagonale auf den Markt bringen, wie unser Korrespondent Wolfgang Stuflesser berichtet. Was das Gerät kostet, ist allerdings noch nicht bekannt.

Die neuen Flachbildfernseher sollen außerdem besser mitdenken, sich zum Beispiel mit dem Internet verbinden und dem Nutzer als Berater dienen: "Sie können ihn nach Filmvorschlägen fragen oder nach Filmen, in denen Ihr Lieblingsschauspieler mitspielt", sagt Tim Baxter, Chef von Samsung USA.

Auch Smartphones werden größer

Schlauer sollen in Zukunft auch Mobiltelefone und Tablets werden. "Bei den meisten Smartphones bedeutete bislang das Wort 'smart' lediglich, dass sie mit dem Internet verbunden waren", sagt Shawn Dubravac, Chef-Ökonom des US-Branchenverbandes Consumer Electronics Association (CEA). Das aber werde sich nun ändern. Neue Generationen registrieren zum Beispiel mittels Schallwandlern die Umgebungsgeräusche - und filtern sie aus der Telefonstimme heraus.

Zudem zeigt sich auch bei den mobilen Geräten der Trend zur Größe: Verschiedene asiatische Hersteller präsentieren Geräte mit etwa zwölf Zentimetern Bildschirmdiagonale, von den Fachleuten "Phablet" genannt - eine Mischung aus Smartphone und Tablet.

Sensoren, die das Leben leichter machen

Essen nach Maß: Die Gabel "Hapifork" warnt vor dem Schlingen (picture alliance / dpa / Hapilabs)Essen nach Maß: Die Gabel "Hapifork" warnt vor dem Schlingen (picture alliance / dpa / Hapilabs)Ein weiterer Schwerpunkt auf der CES sind Alltagsgeräte, die mit allerhand Sensoren ausgestattet sind. Einige Firmen stellen medizinische Messgeräte und Fitness-Gadgets vor, die den Blutdruck messen, Blutzuckerwerte ermitteln oder sportliche Aktivitäten aufzeichnen und dann auf dem Smartphone oder Tablet auswerten. Ein weiteres Highlight ist die "Hapifork", die aber eher dem Bereich des elektronischen Spielzeugs zuzuordnen ist: Die Gabel misst, wie oft sie zum Mund geführt wird - und blinkt und vibriert, wenn ihr Benutzer zu schlingen beginnt.

Hersteller profitieren von Wachstumsmärkten in Schwellenländern

Trotz allem Optimismus gaben Martforscher noch vor der offiziellen Eröffnung der Messe am Montagabend verhaltene Prognosen fürs neue Jahr. Zwar wachse die Branche nach jüngsten Erhebungen wieder, teilte der Verband CEA mit. Das Geschäft werde jedoch vor allem von der Nachfrage in Wachstumsmärkten wie China oder Indien angetrieben. In Deutschland rechne man lediglich mit einem niedrigen einstelligen Zuwachs, sagte CEA-Chefanalyst Steve Koenig.

Auch der Chiphersteller Intel meldete, er setze vor allem auf das Geschäft in Afrika, Lateinamerika und China.


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Letzte Änderung: 02.10.2013 14:04 Uhr

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